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Tino M. Böhler, M.A.,
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Digital Factory eine erfolgreiche Leitmesse positioniert sich neu

Hannover. Zum ersten Mal finden die Besucher die internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen die Digital Factory dieses Jahr in der Halle 7. Damit ist sie als Zentrum der digitalen Werkzeuge für die industrielle Produktentwicklung und Produktion zwischen wegweisenden Themen der HANNOVER MESSE angesiedelt: der industriellen Zulieferung mit Produktionstechnologien und Dienstleistungen inklusive des Themenparks Leichtbau und den vielfältigen Angeboten der Industrieautomation mit Themen zu Industrial IT, Industriekommunikation, Software, Steuerungen, Sensorik-, Mess- und Regeltechnik.

„Erstmals werden alle industriebezogenen IT-Themen für die Besucher der HANNOVER MESSE in den Hallen 7 und 8 räumlich gebündelt“, sagt Oliver Frese, Geschäftsbereichsleiter der HANNOVER MESSE bei der Deutschen Messe AG. Das Konzept kommt im Markt gut an. „Mit einem weiteren Wachstum auf Aussteller- und Flächenseite baut die Digital Factory ihre Alleinstellung als internationale Leitmesse für integrierte Prozesse und IT-Lösungen weiter aus“, ergänzt Frese.

Inhaltlich belegen die ausstellenden Unternehmen der Digital Factory die bewährten Schwerpunkte CAx, PLM, MES, ERP, Rapid Prototyping. Das Programm der IT-Leitmesse wird auch in diesem Jahr durch Sonderschauen ergänzt, die die Deutsche Messe in Zusammenarbeit mit kompetenten Partnern realisiert.

 

3D-Software

Das Querschnittsthema Visualisierung bekommt mit dem dritten Technology Cinema 3D und dem Umzug in Halle 7 ein neues Gesicht. Das Standkonzept wird zusammen mit dem Jung-Architekten Lars Behrendt umgesetzt, der unter anderem für seinen Entwurf des Lottoturmes in Stuttgart ausgezeichnet wurde. Anstatt eines großen, von der restlichen Halle getrennten und durch Stoffbahnen verdunkelten Bereiches präsentieren die einzelnen Ausstellungspartner ihre 3D-Software diesmal in Containern.

Inhaltlich geht die Sonderschau, gemeinsam mit dem Partner Smart Hydro Power, einen neuen Weg. Der Hersteller von Mikro-Wasserkraftwerken stellt einerseits eines seiner sehr gut zum messeübergreifenden Thema „greentelligence“ passenden Produkte aus und damit dessen Funktionstüchtigkeit live unter Beweis. Gleichzeitig aber liefert er diesmal die Produkt- und Anlagendaten, die von allen Ausstellern des Technology Cinema 3D für unterschiedlichste Visualisierungs-Anwendungen genutzt werden.

Die Sonderschau wird auch in diesem Jahr von zahlreichen Partnern getragen: unter anderem ESI-Group mit ICIDO, eyevis, Schneider Digital, PI-VRA und Christie. Inhaltlich unterstützt wird das Technology Cinema 3D erstmalig vom Netzwerk für Virtual Reality und Virtual Engineering VDC Fellbach. Die Organisation hat die Ulmer Firma ProzessPiraten GmbH im Auftrag der HANNOVER MESSE übernommen.

 

MES-Fachtagung im Convention Center

Bereits in die vierte Runde geht die MES-Tagung im Convention Center auf dem Messegelände. Verantwortliche für Fertigungsplanung und -steuerung sowie für das Produktionsmanagement sind an zwei Messe-Nachmittagen zwischen 13.30 und 17 Uhr zur Fachtagung eingeladen. Der Besuch der Veranstaltung ist für Messebesucher kostenlos. Die Spitzenverbände der deutschen Industrie, NAMUR, VDI, VDMA und ZVEI, sind inhaltliche Träger der Veranstaltung.

Während am Mittwoch, 25. April, die diskrete Fertigung im Mittelpunkt der Tagung steht, drehen sich die Inhalte am Donnerstag, 26. April, um die kontinuierliche Produktion. Eröffnet wird der erste Tag mit einer Key Note von Stefan Hoppe von der Firma Beckhoff Automation GmbH, gleichzeitig Präsident der OPC Foundation Europe. Er wird die Arbeiten zur Standardisierung von Schnittstellen zwischen MES und Automatisierungskomponenten mit dem Ziel eines Plug&Play vorstellen. Die Vorträge aus der Praxis umfassen unter anderem Beiträge von Phoenix Contact, Josef Rees Zerspanungstechnik, Saint Gobain Glass Deutschland und Stiebel Eltron.

Der zweite Tag beginnt mit einem Vortrag von Dr. Olaf Sauer, Stellvertreter des Leiters des Fraunhofer Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung (IOSB), der ebenfalls das Thema durchgängige Kommunikation zwischen Anlage und MES adressiert. Der Keynote folgen Anwendervorträge von BASF, Beyersdorf, Leikon und H&R Chem.Pharm., die älteste noch produzierende Spezialraffinerie.

Darüber hinaus erwartet die Besucher der Digital Factory erneut die Vorstellung neuester Technologien zur IT-Unterstützung der Produktentwicklung, Produktionsplanung und Fertigung-einschließlich zahlreicher neuer Produkte zu den Megatrends Mobiles und Cloud Computing. Das von VDMA und ZVEI organisierte Forum Industrial IT in der benachbarten Halle 8 bietet zudem ein breites Spektrum interessanter Vorträge und Diskussionen auch zu Themen der Digital Factory.

Kurz gesagt: Die Industrie arbeitet an der weiteren Integration der Prozesse von Entwicklung und Produktion. Auf der Digital Factory kann man bereits schon heute sehen, wo der konkrete Nutzen liegt.