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Tino M. Böhler, M.A.,
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Carola Lambelets Romandebüt: Die Hälfte der neuen Welt

Dresden, im April 2018. Drei Jahrhunderte, drei Ziele, drei Schicksale. Abenteuer, Liebe, Verrat. Die junge deutsche Ärztin Júlia, die eigentlich den letzten Wunsch ihrer verstorbenen Mutter erfüllen will, der zu allem entschlossene Bauernjunge Benício aus den Bergen Portugals und der Kapitän Gaspar de Lemos, Mitglied der Flotte des Brasilienentdeckers Cabral, haben scheinbar nichts gemeinsam – doch ihre Schicksale sind auf rätselhafte Weise miteinander verbunden. In Brasilien gerät Júlia in einen Strudel von Ereignissen und zwiespältigen Gefühlen für dieses an Gegensätzen reiche, faszinierende Land.

„Eigentlich dachte ich an Südostasien oder die USA, als mein Mann für seine Firma ins Ausland gehen sollte – nicht an Brasilien. Bisher hatte ich das Land mit einer hohen Kriminalitätsrate und großer Armut verbunden. Doch schon am ersten Tag in Rio de Janeiro nahm mich die unvergleichliche brasilianische Lebensart gefangen. Es war Liebe auf den ersten Blick – zu den Menschen, der Natur und ihrer großartigen Kultur. Dass Brasilien in Deutschland trotzdem ein eher stiefmütterliches Dasein führt, fand ich sehr bedauerlich und beschloss, dies mit einem Roman über das größte lateinamerikanische Land zu ändern“, sagt Carola Lambelet.

Brasilien weckt Hoffnungen
Hauptperson in der Gegenwart ist die junge deutsche Ärztin Júlia, die in Brasilien in eine faszinierende Welt eintaucht und sich so langsam ihrer verstorbenen Mutter annähert, mit der sie zu Lebzeiten kaum etwas verband. Die Freundschaft mit dem Taxifahrer Marcos, der Júlia bei der Suche nach Erkenntnissen über ihre Familie unterstützt, ermöglicht es ihr, ein lang gehütetes Geheimnis zu lüften, dessen Wurzeln weit in die Vergangenheit zurückreichen.

Mit ‚Die Hälfte der neuen Welt’ macht die Schriftstellerin ihre Leserinnen und Leser zu Entdeckern eines exotischen Kosmos, in dem der Blick sowohl auf die schönen als auch die negativen Seiten Brasiliens gelenkt wird. Bild: Arara Verlag

Mit ‚Die Hälfte der neuen Welt’ macht Carola Lambelet ihre Leserinnen und Leser zu Entdeckern eines exotischen Kosmos, in dem der Blick sowohl auf die schönen als auch die negativen Seiten Brasiliens gelenkt wird. – Bild: Arara-Verlag

Der zweite Erzählstrang spielt im 19. Jahrhundert. Der portugiesische Bauernjunge Benício verlässt nach dem Tod seiner Mutter das konservative Heimatdorf und erreicht, nach Stationen in Porto und Lissabon, Madeira, wo er sich mit dem jungen Deutschen Andreas anfreundet, der ihn als Heizer auf ein Schiff nach Brasilien vermittelt.

Anfang des 16. Jh. zieht es den abenteuerlustigen Portugiesen Gaspar de Lemos, Kapitän eines Versorgungsschiffes in der Flotte des Brasilienentdeckers Pedro Álvares Cabral, in die Fremde, um Ruhm und Wohlstand zu erlangen. In kurzen Tagebucheinträgen berichtet der Kapitän von der gefährlichen Fahrt zu den Gewürzmärkten Indiens, die mit der Entdeckung Brasiliens endet.

Zur Autorin
Dr. Carola Lambelet, geboren am 20.08.1967 in Südbaden, ging nach abgeschlossenem Medizinstudium an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und der Facharztausbildung zur Gynäkologin mit ihrem Ehemann berufsbedingt für zwei Jahre nach Brasilien. Dort lebte sie sowohl in Rio de Janeiro als auch in São Paulo und befasste sich detailliert mit der wechselvollen und faszinierenden Geschichte des farbenprächtigen Landes, die sie in ihren spannenden Debütroman ‚Die Hälfte der neuen Welt‘, der im Arara-Verlag erschienen ist, einfließen ließ.

Carola Lambelets Brasilien-Roman:" Es war Liebe auf den ersten Blick - zu den Menschen, der Natur und ihrer großartigen Kultur." Bild: Arara-Verlag

Carola Lambelets Brasilien-Roman:“ Es war Liebe auf den ersten Blick – zu den Menschen, der Natur und ihrer großartigen Kultur.“ – Bild: Arara-Verlag

Mit drei fesselnden, miteinander verbundenen Handlungssträngen, die von der Entdeckung Brasiliens bis in die Gegenwart reichen, gelingt es der Autorin, ihren Leserinnen und Lesern das pulsierende Land näherzubringen und sie zu Entdeckern eines exotischen Kosmos zu machen. Seit ihrer Rückkehr aus Brasilien lebt Carola Lambelet mit ihrer Familie im Dreiländereck von Deutschland, Frankreich und der Schweiz und arbeitet zurzeit an ihrem zweiten Roman über das jahrzehntelange Leid der Kautschuksklaven im Amazonasgebiet.