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	<title>PRIT Blog &#187; Manufacturing Execution Systems</title>
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	<description>PR &#38; Events &#38; Comments - IT &#38; Systems &#38; Solutions</description>
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		<title>DSAG-Jahreskongress oder auf der Suche nach der gemeinsamen Realität: SAP verlängert die Mainstream-Wartung – Offene Punkte  bei Branchen, Service und Technologie</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 09:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„SAP hat ihre Realität, die SAP-Partner ihre und die DSAG und die Anwender wiederum haben ihre Realität“, brachte Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., die Ausgangssituation zu Beginn des DSAG-Jahreskongresses vielleicht etwas überspitzt, aber in der Sache auf den Punkt. „Aber“, so Liebstückel weiter, „wir wissen am besten, was Anwender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„SAP hat ihre Realität, die SAP-Partner ihre und die DSAG und die Anwender wiederum haben ihre Realität“, brachte Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., die Ausgangssituation zu Beginn des DSAG-Jahreskongresses vielleicht etwas überspitzt, aber in der Sache auf den Punkt. „Aber“, so Liebstückel weiter, „wir wissen am besten, was Anwender brauchen und sorgen dafür, dass SAP davon erfährt und aktiv wird.“ Co-Vorstandschef von SAP Jim Hagemann Snabe gab in seiner Keynote die Sicht im Software-Konzern wieder:<a href="http://www.prit-blog.de/audio/Snabe-Leipzig-DSAG-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1502" title="Snabe Leipzig DSAG 2011" src="http://www.prit-blog.de/audio/Snabe-Leipzig-DSAG-2011-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a> „Wir arbeiten in allen Bereichen eng mit unseren Kunden zusammen, da wir den Anspruch haben, genau die Lösungen zu liefern, die unsere Kunden erfolgreich machen.“ Die Positionen waren also auf dem Jahreskongress der DSAG e. V. in Leipzig  - mit einem Besucherrekord von über 3.900 Teilnehmern &#8211; von vorn herein klar. Die fünf Keynotes &#8211; darunter SAP-Chef Jim Snabes sehens- und hörenswerter Vortrag „Kundenzentrierte Innovation ist real“ &#8211; mehr als 200 Vorträge sowie die Ausstellung mit über 170 Partnern auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern bildeten drei Tage lang die Bühne für die Suche nach einer gemeinsamen Realität. </strong></p>
<p>So standen denn auch in der Keynote des DSAG-Vorstands der Abgleich von Kundenerwartungen mit dem und eine bessere Einflussnahme auf das SAP-Produktportfolio ganz vorne auf der Agenda. Aktuelle Forderungen der DSAG zielen ab auf die Bereiche Technologie, Prozesse und Anwendungen, Branchen sowie die sensiblen Themen Service und Support – wo sich die DSAG nicht nur mehr Flexibilität bei der Inanspruchnahme von Leistungen im Support wünscht, sondern auch mehr Support für neue als für bestehende Produkte. Ressortübergreifend fordert die DSAG Klarheit und Planungssicherheit, wie es mit ERP 6.0 sowie und der SAP Business Suite weiter gehen wird bzw. wie die Roadmap aussieht: Die dabei wichtigste Antwort von Seiten SAP lautete: „SAP verlängert die Mainstream-Wartung!“ Was das bedeutet, verdeutlich Prof. Dr. Karl Liebstückel: <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Liebst%C3%BCckel-b-Leipzig-DSAG-20111.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1503" title="Liebstückel b Leipzig DSAG 2011" src="http://www.prit-blog.de/audio/Liebst%C3%BCckel-b-Leipzig-DSAG-20111-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>&#8220;Die DSAG begrüßt, dass SAP die Mainstream-Wartung von SAP ERP 6.0 sowie den anderen Komponenten der SAP Business Suite 7.0 bis 2020 verlängert. Damit erhalten Anwender die gewünschte Planungs- und Investitionssicherheit. SAP hat die Forderungen der DSAG aufgenommen und ist diesen in zwei wichtigen Punkten nachgekommen.“ Auf der anderen Seite werden Innovationen, Verbesserungen und Weiterentwicklungen nun durch ein geändertes, vierteljährliches Auslieferungsverfahren von SAP schneller und häufiger zum Kunden kommen. Der Aufwand für die Implementierung der neuen Funktionen soll jedoch in Summe nicht größer sein als bisher mit den einmal jährlich ausgelieferten Enhancement Packages und sollte den laufenden Betrieb und die Innovationszyklen in Unternehmen berücksichtigen. Diese vierteljährlichen Packages betreffen sowohl funktionale sowie technische Innovationen einschließlich Mobility, In Memory, Cloud Computing und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. “In der geänderten Strategie zur Weiterentwicklung von SAP-Lösungen spiegelt sich die vor rund einem Jahr gestartete Initiative zur Einflussnahme wider, an der die DSAG als erste Anwendergruppe maßgeblich beteiligt war. Dieser Erfolg krönt das Engagement zahlreicher SAP-Anwender aus den verschiedenen Gremien der DSAG“, freut sich DSAG-Vorsitzender Liebstückel über diesen Meilenstein. „Die Innovationsstrategie der SAP und die daraus resultierenden neuen Wartungszeiten ermöglichen unseren Kunden eine bessere Planbarkeit ihrer SAP-Projekte und schnellere Umsetzung von Software-Erweiterungen“,  so Jim Hagemann Snabes Einschätzung dieser anwenderfreundlichen Entscheidung. Die Kunden der SAP könnten so noch produktiver arbeiten, die frei werdenden Ressourcen besser nutzen und ihren Geschäftsbetrieb insgesamt optimieren, so Snabe weiter.</p>
<p>Ganz konkrete Anforderungen formulierte auch das DSAG-Ressort Branchen, dazu Otto Schell, Mitglied des DSAG-Vorstands, Ressort Branchen, sowie Sprecher des Arbeitskreises Globalization: „Zum einen wollen wir Klarheit darüber, ob die Branchenlösungen als Kerngeschäft von SAP fortbestehen werden. Zum anderen wollen wir eindeutige Definitionen für ERP und komponen­tenübergreifende Lösungen.“ <a href="http://www.prit-blog.de/audio/20111011_DSAG_PB_16_hi-Plenum.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1504" title="20111011_DSAG_PB_16_hi Plenum" src="http://www.prit-blog.de/audio/20111011_DSAG_PB_16_hi-Plenum-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Und nicht zuletzt soll hier auch der Einfluss der DSAG‑Arbeitskreise im SAP-ECO-System (Enterprise Services Community) über so genannte Advisory Boards weiter gestärkt wer­den. Hier wird es in Zukunft bezüglich des SAP-Branchen-Portfolios zu einem direkten Austausch mit dem SAP Management kommen, um etwa die Stabilisierung von Branchenlösungen wie Banking und Medien, die Weiterentwicklung von Branchenlösungen wie Automotive oder die strategische Positionierung der Branchen innerhalb des SAP-Portfolios zu diskutieren.</p>
<p>Auch der DSAG-Bereich ‚Technologie’ will konkrete Antworten, wie etwa die SAP-Technologie­-Plattformen erneuert werden können, um die IT-Komplexität weiter zu verringern. Bei den Punkten ‚Mobility’ und mobile Infrastruktur interessiert die DSAG vor allem, wie entsprechende (mobile) Lösungen ohne großen Aufwand einsetzbar sind. In Bezug auf die viel versprechende In-Memory-Technologie stellt sich die Frage, ob es sich ‚nur’ um ein Tool oder einen Paradigmenwechsel handelt. Doch Jim Snabe ist sich hier sicher: „Mit In-Memory Computing können größte Datenmengen in kürzester Zeit und kostengünstig analysiert und gleichzeitig die Komplexität der IT-Landschaft verringert werden. Und genau die Kombination aus unseren Core-Anwendungen (Business Suite, NetWeaver und BI) mit In-Memory Computing, Cloud Computing und Mobile-Lösungen wird unseren Kunden eine klaren Nutzen und Mehrwert verschaffen.“ Und nicht zuletzt damit auch SAP selbst. So nah können Realitäten beieinander liegen.</p>
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		<title>Festo’s SmartBird- oder: Neue Lösungswege für die Automation</title>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 07:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der auf der Hannover Messe vorgestellte SmartBird von Festo ist ein ultraleichtes, aber leistungsstarkes Flugmodell mit einer hervorragenden Aerodynamik und maximaler Agilität. Mit SmartBird ist es Festo gelungen, einen der ältesten Menschheitsträume zu entschlüsseln: den Vogelflug. Der von der Silbermöwe inspirierte, bionische Technologieträger kann von selbst starten, fliegen und landen – ohne zusätzlichen Antrieb. Seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der auf der Hannover Messe vorgestellte SmartBird von Festo ist ein ultraleichtes, aber leistungsstarkes Flugmodell mit einer hervorragenden Aerodynamik und maximaler Agilität. Mit SmartBird ist es Festo gelungen, einen der ältesten Menschheitsträume zu entschlüsseln: den Vogelflug. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/möwe.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1404" title="möwe" src="http://www.prit-blog.de/audio/möwe-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Der von der Silbermöwe inspirierte, bionische Technologieträger kann von selbst starten, fliegen und landen – ohne zusätzlichen Antrieb. Seine Flügel schlagen dabei nicht nur auf und ab, sondern verdrehen sich gezielt. Dies geschieht durch einen aktiven Gelenktorsionsantrieb, der in Verbindung mit einer komplexen Regelung bisher unerreichte Wirkungsgrade im Flugbetrieb realisiert. Damit gelingt Festo erstmals eine energieeffiziente, technische Adaption des natürlichen Vorbilds. Im Gespräch mit Tino M. Böhler verriet Markus Fischer, Leiter Bionic Learning Network und Corporate Design der Festo AG &amp; Co. KG., Details und Hintergründe zur Entwicklung und wirtschaftlichen Nutzung des Wundervogels SmartBird.</p>
<p><strong>Wie entstand die Idee zu diesem Vogel bzw. seit wann beschäftigt sich Festo mit dem Wunder des Vogelflugs?</strong></p>
<p>Festo hat sich bei den Projekten AirRay im Jahr 2007 und AirPenguin im Jahr 2009 mit dem Flügelschlag beschäftigt. Beide Objekte hatten noch Helium als Auftriebshilfe integriert.<a href="http://www.prit-blog.de/audio/Markus-Fischer-FESTO-mittel.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1406" title="Markus Fischer FESTO mittel" src="http://www.prit-blog.de/audio/Markus-Fischer-FESTO-mittel-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a> Erst mit SmartBird ist es gelungen den aerodynamischen Wirkungsgrad so zu verbessern, dass ein Flug ohne Auftriebshilfe möglich wurde.</p>
<p><strong>Wie lange hat die Realisierung gedauert und wie hoch waren die damit verbundenen Kosten?</strong></p>
<p>Beginnend mit dem Projekt AirRay im Jahr 2006 bis zum Projekt SmartBird haben wir insgesamt 5 Jahre an diesem Thema gearbeitet.</p>
<p><strong>Was war die größte Herausforderung dabei?</strong></p>
<p>Ein Team zusammen zu stellen, das die gestellte Aufgabe lösen konnte. Mit Dr. Wolfgang Send, der auf den Gebieten der Aerolastik und Aerodynamik beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt in Göttingen arbeitete, hatten wir eine hervorragende wissenschaftliche Begleitung des gesamten Projektes. Herr Rainer Mugrauer konnte als gelernter Segelflugzeugbauer die Struktur mechanisch aufbauen. Die Steuerungs- und Regelungstechnik hat die Firma JNTech GbR beigesteuert. Zusammen mit den Ingenieuren von Festo konnte SmartBird realisiert werden.</p>
<p><strong>In welchem Verhältnis steht der Erfolg von SmartBird zu den ganz heißen Themen wie Energieeffizienz und Energietechnik?</strong></p>
<p>Von SmartBird können wir extremen Leichtbau und somit Ressourceneffizienz lernen. SmartBird wiegt 450 Gramm bei 2 Meter Spannweite. Funktionsintegration findet im Flügel statt. Der Gelenktorsionsantrieb vereint das Erzeugen von Auftrieb im Armflügel und dieser erzeugt Schub im Handflügel. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/smartbird.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1405" title="smartbird" src="http://www.prit-blog.de/audio/smartbird-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Mit einem Flügel kann somit Vortrieb- und Auftrieb erzeugt werden. Der Gelenktorsionsantrieb funktioniert nur, wenn schlagen und drehen exakt aufeinander abgestimmt sind. Dies passiert mittels eines mitgeführten Mikrocontrollers. Mit dem Condition Monitoring ist es möglich, die Betriebsparameter online auszulesen und falls gewünscht gezielt zu verändern. Die gesamte Struktur nützt die Strömung der Luft optimal aus und ist so ein Beispiel für Strömungsoptimierung bei Festo.</p>
<p><strong>Was versprechen Sie sich von diesem Schritt? </strong></p>
<p>Festo kann von dem Projekt SmartBird Leichtbau, Funktionsintegration, komplexe Steuerungs- und Regelungstechnik, Condition Monitoring und Strömungsoptimierung lernen. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/einzelteile.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1408" title="einzelteile" src="http://www.prit-blog.de/audio/einzelteile-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Dies sind Themen, die in der Industrieautomation von herausragender Bedeutung sind. SmartBird ist somit ein Future Concept, wovon die Ingenieure von Festo noch sehr viel lernen und in die Anwendung bringen können.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Welche Applikationen kommen in Frage? </strong></p>
<p>Da mehr bewegte Masse Geld kostet, ist der Leichtbau in der Automatisierungstechnik ein Feld, das unsere Kunden immer mehr interessiert. Die Strömung der Luft optimal zu nutzen, ist für unsere Entwickler bei jeder neuen Pneumatik-Komponente ein Feld der Optimierung. Optimale Steuerungs- und Regelungstechnik helfen unseren Kunden, ihre Anlagen noch besser zu betreiben. Condition Monitoring hilft unseren Kunden die Anlagen prozessoptimal zu</p>
<p><strong>Wo finden die Ergebnisse einen Einsatz in den Produkten von Festo &#8211; und darüber hinaus?</strong></p>
<p>Dr. Wolfgang Send hat mit dem gleichen Prinzip einen Hubflügelgenerator aufgebaut. Aus der Strömung des Wassers in einem Fluss Energie zu erzeugen, ist eine Möglichkeit, wie der Gelenktorsionsantrieb konkret in der Prozessautomation eingesetzt werden kann.</p>
<p><strong>Was ist weiter geplant?</strong></p>
<p>Im Bionic Learning Network nehmen wir uns jedes Jahr vier neue Projekte vor, bei denen wir von der Natur lernen und das gelernte in die Technik übertragen. Sie dürfen also gespannt sein, was während der Hannover Messe 2012 zu sehen sein wird. Die Themen Energie- und Ressourceneffizienz werden uns sicherlich die nächsten Jahre begleiten.</p>
<p>Fotos: Festo</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kriterien für eine erfolgreiche Auswahl eines MES-Systems</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2011/05/05/kriterien-fur-eine-erfolgreiche-auswahl-eines-mes-systems/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik, Linz (A) Ein ERP-System bildet das (Daten)-Fundament eines Industrieunternehmens. Doch im situativen Tagesgeschäft der Produktion – also beim Thema Feinplanung – ist es fast immer überfordert. Hier ist ein modernes Manufacturing Execution System (MES) notwendig, mit dem durch vollständige und korrekte Ist-Daten die Planungsqualität kontinuierlich verbessert wird. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gastbeitrag von Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik, Linz (A)<br />
</strong></p>
<p><strong>Ein ERP-System bildet das (Daten)-Fundament eines Industrieunternehmens. Doch im situativen Tagesgeschäft der Produktion – also beim Thema Feinplanung – ist es fast immer überfordert. Hier ist ein modernes Manufacturing Execution System (MES) notwendig, mit dem durch vollständige und korrekte Ist-Daten die Planungsqualität kontinuierlich verbessert wird. Aber nach welchen Kriterien soll unter den vielen Anbietern und Lösungen das richtige MES gefunden werden? Der im Folgenden skizzierte Ansatz für eine erfolgreiche Auswahl basiert auf einem mehrstufigen Vorgehen und liegt zwischen den tausend Kriterien umfangreicher Fragenkataloge sowie der persönlichen Einschätzung des Autors.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1395" title="Grafik_Auswahlkriterien_1" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Abbildung 1:<br />
Überschätzt: Der Funktionsumfang einer Lösung ist nur eine von vielen Einflussgrößen, die jedoch bei Entscheidungen meist erheblich überschätzt wird. Andere Faktoren werden dagegen häufig zu wenig berücksichtigt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Vorbereitung und Grobdefinition</strong></p>
<p>In dieser Phase geht es um die Definition von Zielen, Muss-Kriterien bzw. Ausschließlichkeiten und um das Erheben realistischer Kostenrahmen, im Wesentlichen also auch darum, ob das Projekt grundsätzlich weiter verfolgt wird. Bewährt haben sich Ansätze, Ziele in unmittelbar monetär wirksame und indirekt wirksame zu teilen, dies erleichtert auch die Amortisationsrechnung der MES-Einführung. Monetäre Ziele sind beispielsweise die Reduktion der Rüstzeiten und die Senkung des Work In Progress durch Verkürzung der Durchlaufzeiten. Indirekt wirken etwa die Verbesserung der Marktchancen durch kürzere Lieferzeiten sowie Fehlervermeidung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1.a Festlegen von Ausschließlichkeiten</strong></p>
<p>Unnötiger Evaluierungsaufwand sollte tunlichst vermieden, dafür aber jene Punkte vorab und klar definiert werden, die für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche Muss- oder K.O.-Kriterien darstellen. Folgende Fragen sollten gestellt werden:</p>
<ul>
<li>An die Geschäftsführung: Gibt es Unternehmen, die prinzipiell ausscheiden, wie zum Beispiel outgesourcte IT-Unternehmen eines Mitbewerbers?</li>
<li>An die IT-Abteilung: Gibt es Betriebssysteme, Datenbanken und Technologien, die grundsätzlich nicht in Frage kommen?</li>
<li>An den Einkauf und die Fachabteilung: Sind Größe, Alter und geografische Entfernung des Anbieters K.O.-Kriterien?</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1.b Ermitteln eines Kostenrahmens </strong></p>
<p>Man sollte sich hier schnellstens einen Überblick über die Leistungsfähigkeit moderner MES-Lösungen verschaffen, einerseits um nichts Unrealistisches zu verlangen, andererseits um bisher nicht gesehene Potenziale zu erkennen. Wesentliche Funktionalitäten sind hier abzugrenzen, noch ohne auf Details einzugehen. Ernsthafte Anbieter werden darauf hinweisen, dass erfahrungsgemäß in einer Feinspezifikation Zusatzanforderungen auftreten, die Zusatzkosten bedingen. Auch Schulungsaufwände werden unterschiedlich kalkuliert, meist am unteren Limit. Für ein realistisches Budget sollten mindestens 25 Prozent Reserve berücksichtigt werden.</p>
<p><strong>2. Vorauswahl der Anbieter</strong></p>
<p>Da am Ende dieser Phase möglichst nur ein präferierter Projektpartner übrig bleiben sollte, ist nun eine detaillierte Prüfung von Produkt und Partner angebracht. Die Evaluierung des am besten geeigneten Produktes soll zwei Teile umfassen: Die Erfüllung der erforderlichen Funktionalität ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. In der Regel weiß hier die betreffende Fachabteilung gut Bescheid und hat oft relativ konkrete Vorstellungen. Andererseits ist die Funktionalität bei den führenden MES-Anbietern ähnlich hoch, es gilt also schon, die betrieblichen Spezifika entsprechend abzuprüfen.</p>
<p>So ergab eine Untersuchung von Gartner, dass zum Kaufzeitpunkt die Funktionalität zu rund 80 Prozent im Vordergrund stand, die Strategie – bestehend aus Beurteilung von Lieferant und Technologie – jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielte; nach drei Jahren Einsatzdauer der Lösung hielt sich beides die Waage und bereits nach vier Jahren überwogen eindeutig die strategischen Faktoren. Releasefähigkeit und Betriebssystemkompatibilität nach fünf Jahren sind nun mal wichtiger als ein marginaler Unterschied beim Funktionsumfang.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1396" title="Grafik_Auswahlkriterien_2" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Abbildung 2:<br />
Meinungswechsel: Steht am Anfang noch der Funktionsumfang einer Lösung im Vordergrund, sind es bereits nach vier Jahren eindeutig strategische Dinge wie Releasefähigkeit oder Betriebssystemkompatibilität</strong>.</p>
<p>Folgende strategische Faktoren sollten auf jeden Fall beachtet und gewichtet werden:</p>
<ul>
<li>Einhaltung weltweiter IT-Standards!</li>
<li>Integrationsfähigkeit und Schnittstellen in die bestehende ERP-Welt!</li>
<li>Individualisierung und Releasefähigkeit des Systems!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1397" title="Grafik_Auswahlkriterien_3" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Abbildung 3:<br />
Spannungsfeld: Je individueller das System wird, desto schwieriger wird der Releasewechsel.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Neben (Referenz-)Kunden des potenziellen Software-Lieferanten als Informationsquelle gibt es auch einige Hardfacts, wie etwa die finanzielle Solidität des Anbieters, die sich relativ leicht feststellen lassen. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Unternehmen hochverschuldete Lieferanten mit strategischen IT-Projekten beauftragen und dann Schiffbruch erleiden. Folgende Fragen an den neuen Partner können helfen, diese unangenehme Situation zu vermeiden:</p>
<ul>
<li>Wo wird Ihr Unternehmen in drei Jahren stehen?</li>
<li>Wie lange sind unsere möglichen Projektbetreuer schon im Unternehmen?</li>
<li>Wie ist die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter?</li>
<li>Welchen Anteil am Jahresumsatz hätte unser Projekt?</li>
<li>Ist der Partner Hersteller der Lösung oder Vertriebspartner?</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Feinspezifikation und Endauswahl</strong></p>
<p>Wurde noch kein Projektpartner gefunden, können in einem nächsten Schritt Einblicke in die Programm-Dokumentation und in das Pflichtenheft eines ähnlichen Projektes der noch in Frage kommenden Anbieter sehr aufschlussreich sein. Weiter sollte in dieser Phase auch das mögliche Projektteam – und die Referenzen dieser Mitarbeiter – vom MES-Anbieter benannt und vorgestellt werden. Vor den nächsten Schritten sollte die Entscheidung für einen Partner getroffen worden sein. Es folgt nun die gemeinsame, kostenpflichtige Erstellung eines Pflichtenheftes – ein Ausstieg aus dem Projekt bei unerwarteten Problemen sollte aber hier noch immer möglich sein. Parallel zum Pflichtenheft – oder als nächster Schritt – kann eine Pilotinstallation durchgeführt werden, mit dem Ziel, das Gesamtsystem räumlich und zeitlich begrenzt zu testen. Auch hier sollte immer noch ein Ausstieg aus dem Projekt vertraglich vereinbart werden.</p>
<p>Ein Vorgehen welches die genannten Punkte in Betracht zieht, erhöht für jedes Unternehmen die Chance auf einen langfristigen Erfolg der MES-Projekteinführung und sollte daher bei der Entscheidungsfindung soweit wie möglich berücksichtigt werden.</p>
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		</item>
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		<title>Industrie schaltet auf HANNOVER MESSE den Konjunktur-Turbo zu</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 08:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Abschlussbericht der HANNOVER MESSE 2011 Mit der besten Bilanz seit zehn Jahren ist an diesem Freitag das weltweit wichtigste Technologie-Ereignis, die HANNOVER MESSE 2011, zu Ende gegangen. &#8220;Die Industrie hat in Hannover eine Extraportion Kraft getankt und den Konjunktur-Turbo zugeschaltet&#8221;, sagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, am Freitag in Hannover. &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Abschlussbericht der HANNOVER MESSE 2011</h2>
<p>Mit der besten Bilanz seit zehn Jahren ist an diesem Freitag das  weltweit wichtigste Technologie-Ereignis, die HANNOVER MESSE 2011, zu  Ende gegangen. &#8220;Die Industrie hat in Hannover eine Extraportion Kraft  getankt und den Konjunktur-Turbo zugeschaltet&#8221;, sagte Dr. Wolfram von  Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, am Freitag in  Hannover. &#8220;Die Drehzahl des Konjunkturmotors der Industrie hat sich auf  dieser HANNOVER MESSE noch weiter erhöht.&#8221; Mehr als 6 500 Unternehmen  aus 65 Ländern hatten sich in Hannover präsentiert.</p>
<div>
<div>
<p>Die ausstellenden Unternehmen waren angesichts der positiven  Konjunkturprognosen mit hohen Erwartungen nach Hannover gekommen. Von  Fritsch: &#8220;Die HANNOVER MESSE hat diese hohen Erwartungen übertroffen –  mit den richtigen Themen, über 5 000 Innovationen und deutlich mehr  Internationalität.&#8221;</p>
<p>Das Schwerpunktthema der HANNOVER  MESSE 2011 &#8220;Smart Efficiency&#8221; zog sich wie ein roter Faden durch die  Auftritte der Unternehmen und spiegelte sich in den Diskussionen auf den  Foren wider. &#8220;In über 60 Foren hatten wir so viele Besucher wie noch  nie, 30 Prozent mehr als 2009. Die HANNOVER MESSE stärkt damit ihre  Position als bedeutendste Plattform für Knowhow- und Wissenstransfer in  der Technologie.&#8221;</p>
<p>Die Themen Energie und Automation  waren besonders stark nachgefragt. &#8220;Es ging in Hannover in den  vergangenen Tagen um den ‚Lösungsmix’, das heißt um den Energiemix der  Zukunft, aber auch um Energieeffizienz. Die Botschaft, die von Hannover  ausgeht, lautet: Wir können schneller Energie sparen, als neue Anlagen  bauen. Die HANNOVER MESSE hat gezeigt, dass die Industrie bereits heute  effiziente Technologien anbietet – sie müssen nur eingesetzt werden.  Experten schätzen die Einsparpotenziale auf etwa 30 Prozent&#8221;, sagte von  Fritsch. In diesem Jahr habe sich eindrucksvoll gezeigt, dass alle  Kernbereiche der HANNOVER MESSE von dem konsequenten Ausbau des  Themenfeldes Energie in den vergangenen Jahren profitierten.</p>
<p>Mit  Blick auf das kommende Jahr kündigte von Fritsch an, die in 2011  erstmals ausgerichtete Sonderschau Metropolitan Solutions auszuweiten.  &#8220;Die Resonanz auf Metropolitan Solutions ist überwältigend. Die  Urbanisierung entfaltet eine unglaubliche Dynamik. Die Industrie bietet  schon jetzt zahlreiche konkrete Antworten auf die drängenden Fragen der  Urbanisierung, und die HANNOVER MESSE ist der beste Platz für dieses  Thema.&#8221;</p>
<p>Mit einer neuen Leitmesse wird zudem das  Themenportfolio der HANNOVER MESSE im kommenden Jahr ergänzt. &#8220;Mit der  IndustrialGreenTec bieten wir industriellen Umwelttechnologien eine  einzigartige Plattform. Schwerpunkte der IndustrialGreenTec werden  industrielle Angebote zu Kreislaufwirtschaft, Entsorgung, Luft- und  Wasser-Reinheit für den Einsatz entlang der industriellen  Wertschöpfungskette sein. Das Motto lautet: Aus der Industrie für die  Industrie&#8221;, fügte von Fritsch an.</p>
<p>Insgesamt kamen zur  HANNOVER MESSE 2011 deutlich mehr als 230 000 Besucher. Im Vergleich zur  Veranstaltung 2009 entspricht dies einem Zuwachs zwischen zehn und 15  Prozent. Etwa 60 000 Besucher und damit über ein Drittel mehr als im  Jahr 2009 kamen aus dem Ausland. &#8220;Allein die Besucher aus dem Ausland  füllen in diesem Jahr mehr als 150 Großraum-Flugzeuge&#8221;, sagte von  Fritsch. &#8220;Aus allen Nationen kamen mehr Besucher nach Hannover, und alle  Bereiche der Messe haben davon profitiert.&#8221; Jeder dritte Besucher  gehörte zum Topmanagement seines Unternehmens, ihre Zahl stieg damit um  20 Prozent.</p>
<p>Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und  Frankreichs Premierminister Francois Fillon hatten die HANNOVER MESSE  2011 am 3. April vor 2 400 Gästen in Hannover eröffnet. Insgesamt  besuchten mehr als 120 internationale wirtschaftspolitische Delegationen  die Messe. &#8220;Das Partnerland Frankreich hat sich als innovationsstarke  Industrienation und guter Partner der deutschen Wirtschaft präsentiert&#8221;,  sagte von Fritsch.</p>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de/" target="_blank">http://www.hannovermesse.de/ </a></p>
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		</item>
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		<title>Eine webbasierte Feinplanung spart Zeit und Geld – Technische Aspekte bei der Softwareauswahl sind sehr wichtig</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[CeBIT 2011]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Resource Planning]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte der IT]]></category>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik Um als Produktionsunternehmen in zeitgemäßen Lieferketten mitarbeiten zu können, muss die Kernfrage „Wie kann der bestehende Auftragsvorrat mit minimalem Ressourceneinsatz termingerecht abgearbeitet werden?“ mit der richtigen Lösung optimal beantwortet werden. Doch auch technologische Aspekte gilt es bei der Software-Auswahl zu berücksichtigen, um Kosten im Betrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Um als Produktionsunternehmen in zeitgemäßen Lieferketten mitarbeiten zu können, muss die Kernfrage „Wie kann der bestehende Auftragsvorrat mit minimalem Ressourceneinsatz termingerecht abgearbeitet werden?“ mit der richtigen Lösung optimal beantwortet werden. Doch auch technologische Aspekte gilt es bei der Software-Auswahl zu berücksichtigen, um Kosten im Betrieb zu sparen.</strong></p>
<p>Da ERP-Systeme in anderen Zeithorizonten „denken“ und andere Aufgaben haben, die vor allem im dispositiven und kalkulatorischen Bereich liegen, haben sich Feinplanungssysteme etabliert, die unterhalb der ERP-Ebene ihre Optimierungsfunktionen wahrnehmen.</p>
<p>Software-Hersteller wie etwa die Industrie Informatik bieten hier seit Jahren funktionell anspruchsvolle Planungssysteme. Die Kernfunktionen einer Termin- und Kapazitätsplanung reichen dabei von situativ rüstoptimalen Reihenfolge-Bildungen, Errechnung der Bearbeitungsdauer in Abhängigkeit von gerade verfügbarer Personalkapazität über die Überprüfung gleichzeitiger Verfügbarkeit von Sekundär-Ressourcen, wie z.B. Maschine, Vorrichtung und Personal. Eine Feinplanungslösung muss flexibel sein und sich ständig an geänderte Situationen anpassen können. Das Reagieren auf neue Plansituationen muss in der Praxis rasch vor sich gehen, und oft auch lokal, also beim Meister oder Schichtführer, ohne zentraler Planungsstelle. Der Funktionsumfang einer Feinplanungslösung ist jedoch nur einer von vielen Einflussgrößen bei der Software-Auswahl. Achten Sie auch auf folgende Aspekte, um den Schutz der Investition sicherzustellen:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Einsetzbarkeit</strong></p>
<p>Ob Serienfertiger, Fließfertiger oder Einzelauftragsfertiger – ein Feinplanungssystem muss in der Lage sein, sich durch vielfältigen Möglichkeiten der Parametrierung auf die verschiedensten Produktionsformen einzustellen. Die Anforderungen in der Produktion unterscheiden sich von der Instandhaltung, der Werkzeugbau plant anders als das Engineering. Aus Sicht der IT ist es wünschenswert, ein System zu betreiben, das sich über Konfigurierbarkeit an diese Anforderungen anpasst. Das vereinfacht den technischen Betrieb und die Schnittstellen enorm im Vergleich zu mehreren Insellösungen.</p>
<p>Um von zukünftigen Weiterentwicklungen profitieren zu können, ist es notwendig auf eine releasefähige Standard-Lösung zu setzen, anstelle sich in die Abhängigkeit von einzelnen Programmierern im Rahmen einer Individuallösung zu begeben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2. Integration</strong></p>
<p>Im Bereich Integration ist der Austausch von Auftragsdaten mit dem ERP-System über Schnittstellen zu lösen, hier sollte im SAP-Umfeld auf Zertifizierungen geachtet werden. Ob es auf Grund der sehr tiefen Integrationserfordernisse sinnvoll ist, externe Lösungen für Personalzeit und Rückmeldungen (Betriebs- und Maschinendatenerfassung) einzusetzen, oder ein integriertes MES (Manufacturing Execution System) auszuwählen, muss im Einzelfall geprüft werden. Als zentraler Baustein einer MES-Lösung bietet eine Feinplanung den Vorteil integrierter Funktionen z.B. zur Visualisierung von Fortschritts- und Störungsmeldungen oder Kopplung der Personalplanung mit der Produktionsplanung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Technische Aspekte </strong></p>
<p>Einen wesentlichen Einfluss auf die Investitionssicherheit und die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer (TCO) hat die Technologie. Moderne Software nutzt heute Web-Technologien. Nicht (nur) weil es modern ist, sondern eklatante Kostenvorteile bei Installation und Betrieb bestehen.</p>
<p>Ein auf Browser basierendes Planungssystem im Web wäre aber noch vor kurzem nicht praktikabel gewesen. Vor allem waren Leitungskapazitäten in entsprechender Qualität und Verfügbarkeit nicht zu vertretbaren Kosten erhältlich. Heute ermöglichen breitbandige Internetverbindungen den ökonomischen Betrieb von IT-Systemen über verteilte Standorte mittels VPN. Neben der Bandbreite muss auch die Latenz, also die Verzögerung der Übertragung pro Datenpaket im Netzwerk beachtet werden. Zu hohe Latenzzeiten können speziell bei Oberflächen mit ausgeprägten grafischen Bedienungselementen für den Anwender unangenehme Verzögerungen bei der täglichen Arbeit hervorrufen. Da grafische Plantafeln genau diese Merkmale besitzen, muss der Aufgabenteilung zwischen Middle Tier und Client besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.</p>
<p>Auch wenn Anwender bei Webanwendungen nicht immer den gleichen Komfort wie in Client/Server Anwendungen erwarten, spielt die Usability grafischer Werkzeuge wie Plantafeln im praktischen Einsatz eine sehr wichtige Rolle. Eine fast ausschließlich auf Mausbedienung und Drag &amp; Drop Funktionen ausgelegte Benutzerschnittstelle muss unabhängig vom Latenzverhalten der Netzwerkverbindung eine fließende Bedienung gewährleisten. Neben der komfortablen Bedienung wird natürlich auch die schnelle Berechnung von großen Auftragsmengengerüsten mittels komplexer Planungsalgorithmen erwartet.</p>
<p>Die IT-Abteilung legt in der Regel Wert auf den Einsatz von Standardtechnologien. Einen wesentlichen Vorteil von Webanwendungen stellt natürlich der wartungsfreie Betrieb der Clients im Unternehmensnetzwerk dar. Da Planungssysteme in der Regel einen integrativen Bestandteil von MES darstellen, ist natürlich eine webbasierende Gesamtlösung von großem Vorteil.</p>
<p>Die folgende Abbildung zeigt die wesentlichen Elemente einer webbasierenden Feinplanung.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_webbasierte_Feinplanung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1322" title="Grafik_webbasierte_Feinplanung" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_webbasierte_Feinplanung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Neben der Anforderung im Client ist auch ein auf Geschwindigkeit optimiertes Planungsservice in der Middle Tier ein wesentliches Element einer leistungsfähigen webbasierenden Planung. Frei konfigurierbare Planungsstrategien müssen auch mit Mengengerüsten über 30.000 Arbeitsvorgängen schnellstmöglich den Client mit den wichtigsten Daten versorgen.</p>
<p>Die Rechenarbeit erfolgt in der Middle Tier, die den in JAVA implementierten Client nur mit jenen Metadaten versorgt, welche für die Darstellung der Arbeitsvorgänge, Auslastungssituationen oder Auftragsbeziehungen benötigt werden.</p>
<p>Auch die Erweiterung ganzer Bildschirmbereiche wie die Anzeige eines Kapazitätsgebirges oder die Schnellinformation mittels Bubblehelp erfolgen ohne einen Zugriff auf die Middle Tier. Diese Arbeitsweise macht ein webbasierendes Planungssystem resistent gegen markante Latenzzeiten.</p>
<p>Abschließend die wesentlichen Vorteile dieser Architektur:</p>
<p>-          Die Anwendungen sind auf jedem Standard MES-Arbeitsplatz ohne zusätzlichen Installationsaufwand sofort einsetzbar.</p>
<p>-          Die Clientressourcen sind nur für die grafische Darstellung und Bedienung der Plantafel zu kalkulieren. Planungsläufe mit großen Mengengerüsten und komplexen Logiken laufen in der Middle Tier.</p>
<p>-          Trotz Browseranwendung uneingeschränkter Benutzerkomfort, erweitert um moderne GUI-Elemente bringen hohe Akzeptanz bei den Planungsmitarbeitern.</p>
<p>Fazit. Wenn bei der Auswahl neben der Erfüllung der funktionalen Anforderungen auch auf diese wertvollen Technologien geachtet wird, können Kosten im Betrieb gespart werden.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Auswahlkriterien_Feinplanung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1324" title="Auswahlkriterien_Feinplanung" src="http://www.prit-blog.de/audio/Auswahlkriterien_Feinplanung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		</item>
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		<title>HANNOVER MESSE 2011 (4. bis 8. April):  Frischer Wind für die Energiethemen</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2010/12/02/hannover-messe-2011-4-bis-8-april-frischer-wind-fur-die-energiethemen/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 07:48:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
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		<category><![CDATA[Maschinenbaugipfel]]></category>
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		<description><![CDATA[– Energiemessen der HANNOVER MESSE weiter auf Wachstumskurs – Gezeigt werden sowohl regenerative als auch konventionelle Energieerzeugungstechnologien – Energie-Mix und intelligente Netze stehen im Fokus Die Energiethemen auf der HANNOVER MESSE (4. bis 8. April 2011) gehen im kommenden Jahr mit drei Leitmessen an den Start. Neben der Energy, der weltweit größten Energietechnologiemesse, werden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span> </span></div>
<div><span>– Energiemessen der HANNOVER MESSE weiter auf Wachstumskurs</span></div>
<div><span>– Gezeigt werden sowohl regenerative als auch konventionelle  Energieerzeugungstechnologien</span></div>
<div><span>– Energie-Mix und intelligente Netze stehen im Fokus</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><strong> </strong>Die Energiethemen auf der HANNOVER MESSE (4. bis 8. April  2011) gehen im kommenden Jahr mit drei Leitmessen an den Start. Neben der  Energy, der weltweit größten Energietechnologiemesse, werden die Power Plant  Technology und die Wind ausgerichtet. Die MobiliTec ergänzt die Energiemessen um  das Thema Elektromobilität. Diese Leitmesse präsentiert in der Halle 25, an der  Schnittstelle zwischen den Energie- und Antriebshallen, elektrische und hybride  Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher sowie alternative  Mobilitätstechnologien.</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Mit diesen vier internationalen Leitmessen wird die gesamte  energiewirtschaftliche Wertschöpfungskette von der Erzeugung, Lieferung,  Übertragung, Verteilung bis hin zu Transformation, Speicherung und Nutzung  gezeigt. </span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>„Unser Konzept für die Energieleitmessen ist weltweit einzigartig. Wir  präsentieren sowohl konventionelle als auch regenerative Erzeugungskonzepte  gleichberechtigt nebeneinander. Damit bieten wir der Energiebranche vor dem  Hintergrund der aktuellen Debatte um eine sichere und nachhaltige  Energieversorgung die ideale Plattform&#8221;, sagt Oliver Frese,  Geschäftsbereichsleiter HANNOVER MESSE der Deutschen Messe AG.</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Die Wind als internationale Leitmesse der Anlagen, Services und Komponenten  für die Windenergie wird den Energiethemen im kommenden Jahr nochmals einen  starken Wachstumsschub bringen. Bereits heute haben sich alle marktführenden  Anlagenhersteller angemeldet. Neben der Wind präsentiert sich in der  „Energieerzeugungshalle 27&#8243; der Ausstellungsschwerpunkt Renewables. Dort werden  alle weiteren Formen der erneuerbaren Energien gebündelt. Das Spektrum reicht  von Bioenergien über Photovoltaik bis hin zu Solar- und Geothermie. </span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Die Power Plant Technology, die internationale Leitmesse für  Kraftwerksplanung, -bau, -betrieb und -instandhaltung, ergänzt das Angebot an  Energieerzeugungstechnologien. Die ausstellenden Unternehmen präsentieren  Technologien und Konzepte zur Steigerung des Wirkungsgrades von Kraftwerken  sowie zur Reduktion von CO2-Emissionen.</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Die MobiliTec geht im kommenden Jahr in die zweite Runde. Die Fachmesse für  hybride und elektrische Antriebstechnologien, mobile Energiespeicher und  alternative Mobilitätstechnologien ist die zentrale Kommunikationsplattform für  den branchenübergreifenden Austausch zum Thema Elektromobilität. Sie bietet den  idealen Rahmen für die Diskussion technischer Weiterentwicklungen. </span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Die Energiemessen werden erneut durch eine Reihe von Gemeinschaftsständen  und Foren ergänzt.</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><strong>E-Energy – intelligente Netze – hoher Investitionsbedarf</strong></span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Der weltweit kontinuierlich wachsende Energiebedarf, die Einbindung  regenerativer Energien und die Tatsache, dass die bestehenden Stromnetze stark  veraltet sind, machen eine umfassende Erneuerung der existierenden Infrastruktur  unter Einbindung von modernen Informationstechnologien zwingend erforderlich. In  den kommenden zehn Jahren muss eine Billion Euro in Europas Energieinfrastruktur  investiert werden. Das schätzt die EU-Kommission in ihrer im November 2010  vorgestellten Energiestrategie 2020. </span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><a href="http://www.prit-blog.de/audio/HM10_Al_13064716.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1306" title="HM10_Al_13064716" src="http://www.prit-blog.de/audio/HM10_Al_13064716-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Im Rahmen des Kompetenzzentrums E-Energy präsentieren sich alle vom  Bundeswirtschaftsministerium ausgewählten Modellregionen sowie Anbieter von  Hard- und Softwarelösungen für die Energiewirtschaft. Themenschwerpunkte des  Kompetenzzentrums sind unter anderem „Smart Grids&#8221;, die ganzheitliche  Organisation der modernen Stromnetze zur Steuerung, (Lasten-)Verteilung,  Speicherung und Erzeugung von elektrischer Energie. Dabei wird „Smart Metering&#8221;  eine wichtige Funktion übernehmen. Dieser technologische Baustein für künftige  intelligente Netze bietet die Möglichkeit, Verbraucher in den Strommarkt  einzubeziehen. Zu „Smart Metering&#8221; gehört auch die „Fernmessung&#8221; von  Verbrauchsdaten. Weitere Themenschwerpunkte sind Smart Building sowie  Informations- und Kommunikationstechnologie der Energie. Die Schirmherrschaft  hat der Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle übernommen.</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><strong>Gemeinschaftsstand Hydrogen and Fuel Cells</strong></span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>In direkter Anbindung zur Leitmesse Wind in der Halle 27 befindet sich  Europas größter Gemeinschaftsstand für Wasserstoff- und Brennstoffzellen. Dort  präsentieren sowohl internationale Konzerne als auch kleine und mittlere  Unternehmen sowie Forschungseinrichtungen Produkte und Innovationen aus den  Bereichen Wasserstoffproduktion, Brennstoffzellenkomponenten, stationäre,  tragbare und mobile Brennstoffzellen, Anwendungen von Brennstoffzellen,  Testsysteme für Brennstoffzellen sowie Wasserstofftransport, -lagerung und  -infrastruktur.</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><strong>Kraft-Wärme-Kopplung und Contracting </strong></span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Der vor zwei Jahren sehr erfolgreich gestartete Gemeinschaftsstand  „Contracting und Kraft-Wärme-Kopplung&#8221;, organisiert in Zusammenarbeit mit dem  ZVEI und dem Bundesverband Kraft-Wärme-Kopplung (B.KWK), wird im Jahr 2011  weiter ausgebaut. Die Präsentation der Unternehmen richtet sich an Fachbesucher  aus der Industrie, den Kommunen und Energieversorgungsunternehmen. Ein  besonderer Fokus liegt auf der Präsentation von Technologien zur dezentralen  Energieversorgung.</span></div>
<div><span><br />
</span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span><strong>Über die HANNOVER MESSE</strong></span></div>
<div><span> </span></div>
<div><span>Das weltweit bedeutendste Technologieereignis wird vom 4. bis 8. April 2011  in Hannover ausgerichtet. Die HANNOVER MESSE 2011 vereint 13 Leitmessen an einem  Ort: Industrial Automation, Motion, Drive &amp; Automation, Energy, Power Plant  Technology, Wind, MobiliTec, Digital Factory, ComVac, Industrial Supply,  CoilTechnica, SurfaceTechnology, MicroNanoTec und Research &amp; Technology. Die  zentralen Themen der HANNOVER MESSE 2011 sind Industrieautomation,  Energietechnologien, Antriebstechnik, industrielle Zulieferung und  Dienstleistungen sowie Zukunftstechnologien. Frankreich ist das Partnerland der  HANNOVER MESSE 2011.</span></div>
<div><span> </span></div>
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		</item>
		<item>
		<title>Raue: CeBIT 2011 (1. bis 5. März 2011) steuert auf Wachstum zu</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2010/09/30/raue-cebit-2011-1-bis-5-marz-2011-steuert-auf-wachstum-zu/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 07:03:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<category><![CDATA[CeBIT 2010]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[E-Mobility]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Project Management]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Resource Planning]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover Messe]]></category>
		<category><![CDATA[IT Management]]></category>
		<category><![CDATA[ITK-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Manufacturing Execution Systems]]></category>
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		<description><![CDATA[Topthema 2011: &#8220;Work and Life with the Cloud&#8221; Veranstaltung baut Effizienzvorsprung aus Die CeBIT 2011 trifft mit ihren vier Plattformen im internationalen ITK-Markt auf positive Resonanz. &#8220;Mit der Plattform-Struktur der CeBIT 2011 treffen wir exakt die Interessen der internationalen ITK-Branche. Während seit 2008 weltweit 60 Messen im ITK-Umfeld abgesagt wurden, steuert die CeBIT auf Wachstum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Topthema 2011: &#8220;Work and Life with      the Cloud&#8221;</li>
<li>Veranstaltung      baut Effizienzvorsprung aus</li>
</ul>
<p>Die CeBIT 2011 trifft mit ihren vier Plattformen im internationalen ITK-Markt auf positive Resonanz. &#8220;Mit der Plattform-Struktur der CeBIT 2011 treffen wir exakt die Interessen der internationalen ITK-Branche. Während seit 2008 weltweit 60 Messen im ITK-Umfeld abgesagt wurden, steuert die CeBIT auf Wachstum zu&#8221;, sagt Ernst Raue, Vorstand der Deutschen Messe AG in Hannover. &#8220;Mit den Segmenten CeBIT pro, CeBIT gov, CeBIT lab und CeBIT life baut die Veranstaltung ihren Effizienzvorsprung zum Wettbewerb deutlich aus. Durch die bessere Orientierung auf dem CeBIT-Gelände können Aussteller ihre Kunden noch gezielter ansprechen. Damit bietet die CeBIT in einer sich erholenden Konjunktur beste Chancen für neues Geschäft.&#8221;<a href="http://www.prit-blog.de/audio/CB10_H02_13060711.gif"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1259" title="CB10_H02_13060711" src="http://www.prit-blog.de/audio/CB10_H02_13060711-150x150.gif" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Bereits ein knappes halbes Jahr vor Beginn der CeBIT 2011 haben sich wichtige Aussteller für eine Teilnahme entschieden. &#8220;Ein Großteil der Marktführer hat zugesagt. Einige wollen ihre Stände im Vergleich zum Vorjahr vergrößern&#8221;, kündigt Raue an. Dies gelte für den deutschen Markt ebenso wie für internationale Teilnehmer.</p>
<p>Eric Chen, Corporate Vice President ASUS System Business, betont: &#8220;Die CeBIT ist für ASUS ein Schlüsseltermin in unserem Kalender &#8211; und das bereits seit 1995. Sie bietet eine hervorragende Plattform, um unsere Innovationskraft und Spitzenleistung zu zeigen. Gleichzeitig schafft sie die Möglichkeit, mit wichtigen internationalen Kunden und Medienvertretern in Kontakt zu treten. Der große internationale Stellenwert der CeBIT hat in den vergangenen Jahren maßgeblich zum Erfolg unseres Unternehmens beigetragen. Wir stehen ebenso wie die CeBIT für technologischen Fortschritt und Optimismus.&#8221;</p>
<p>Auch Friedemann Hensgen, Geschäftsbereichsleiter Marketing von Rittal, blickt der CeBIT 2011 positiv entgegen: &#8220;Die CeBIT ist die weltweit wichtigste Branchenplattform für IT-Unternehmen. Keine andere IT-Messe besitzt eine solch internationale Strahlkraft und zentrale Themenführerschaft wie die CeBIT. Für Rittal ist ein Auftritt auf der CeBIT daher von strategischer Bedeutung. Sie ist der beste Marktplatz, um Kunden und Interessenten aus aller Welt zu treffen und über unsere neuesten Entwicklungen zu informieren. Der Weiterentwicklung hin zu einer noch klareren Fokussierung auf die wichtigsten Kernbereiche der IT-Industrie stehen wir positiv gegenüber und freuen uns auf eine erfolgreiche Messebeteiligung 2011.&#8221;</p>
<p>Vom 1. bis 5. März 2011 zeigt die CeBIT in vier anwendungsorientierten Bereichen die wichtigsten Facetten der digitalen Welt und macht sie für den Anwender erlebbar.</p>
<p>CeBIT pro zeigt ITK-Lösungen für den professionellen Einsatz in kleinen und mittleren Unternehmen, aber auch weltumspannenden Konzernen.  &#8220;Neue ITK-Systeme &#8211; etwa die intensive Nutzung der Cloud &#8211; ermöglichen den Anwendern wichtige Kostenvorteile im internationalen Wettbewerb&#8221;, sagt Raue. CeBIT gov richtet sich mit den dort präsentierten Lösungen und Anwendungen an Entscheidungsträger aus öffentlichen Einrichtungen. Raue: &#8220;Entscheidungsträger aus Bund, Ländern und Kommunen können sich mit einem Messebesuch den umfassenden Marktüberblick verschaffen. ITK-Lösungen können den zentralen Zielkonflikt im öffentlichen Bereich lösen: Kosten sparen und gleichzeitig den Bürgern besseren Service bieten. Für die Anbieter gibt es gerade in diesem Bereich ein Milliarden-Potenzial.&#8221; Durch die zeitgleiche Ausrichtung der Komcom Nord auf dem Messegelände in Hannover, die eine jüngst unterzeichnete Vereinbarung möglich macht, baut die CeBIT ihre Spitzenposition für ITK-Lösungen zum Einsatz bei Bund, Ländern und Kommunen weiter aus.</p>
<p>Die Zukunft der digitalen Welt wird im Bereich der CeBIT lab erlebbar. &#8220;Internationale Forschungsinstitute und Universitäten zeigen auf der CeBIT lab Lösungen und Anwendungen von morgen und übermorgen&#8221;, betont Raue. &#8220;Die ITK-Branche ist der zentrale Innovationstreiber in den Anwenderindustrien. Angesichts der immer kürzeren Innovationszyklen behauptet sich nur der im Wettbewerb, der die Trends früher als die Konkurrenz erkennt.&#8221;</p>
<p>CeBIT life richtet sich an den kompetenten, Hightech-begeisterten Konsumenten. &#8220;Die Rolle des Konsumenten in der digitalen Welt hat sich elementar verändert. Er ist Innovationstreiber, Content-Lieferant und Entwickler neuer Geschäftsmodelle. Gleichzeitig verschwinden die Grenzen zwischen Arbeit und Leben&#8221;, berichtet Raue. CeBIT life zeigt die Trends dieser Entwicklung auf.</p>
<p>In allen vier Bereichen wird sich das Topthema der CeBIT 2011 &#8220;Work and Life with the Cloud&#8221; widerspiegeln. &#8220;Die zunehmende Verbreitung von Cloud-Konzepten führt zu einem grundlegenden Strukturwandel in der ITK-Industrie und bei ihren Abnehmern. Jeder Marktteilnehmer kann davon profitieren. Wie, zeigt die CeBIT 2011. Sie wird für die internationale Branche Orientierung und Zukunftsausblick gleichermaßen bieten&#8221;, sagt Raue.</p>
<p>Wesentlicher Bestandteil des CeBIT-Konzeptes sind die CeBIT Global Conferences &#8211; der bedeutendste Kongress der internationalen ITK-Branche. 2011 stehen sie unter dem Leitmotiv &#8220;The power of creativity and innovation&#8221;. Themen sind zum Beispiel Cloud Computing, intelligente Netze, Real Time Business, Augmented Reality und Mobile Apps. Keynote Speaker der CeBIT Global Conferences 2011 sind unter anderem Neelie Kroes, EU-Kommissarin für die Digitale Agenda und Vizepräsidentin der Europäischen Kommission, Blake Irving, Chief Products Officer von Yahoo und neuer starker Mann hinter CEO Carol Bartz, Jean-Philippe Courtois, der französische Chef der internationalen Sparte vom Microsoft-Headquarter, und Michael Mendenhall, weltweiter Marketing-Chef von Hewlett Packard.</p>
<p>Partnerland der CeBIT 2011 ist die Türkei. &#8220;Der türkische Markt für IT und Telekommunikation legt derzeit stark zu und bietet ein großes Potenzial. Das Land am Bosporus gehört inzwischen zu den stärksten Volkswirtschaften der Welt und gilt als Brückenkopf für den Nahen und Mittleren Osten&#8221;, sagt Raue.</p>
<p>Weitere Infos unter <a href="http://www.cebit.de/" target="_blank">www.cebit.de</a></p>
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		<title>Manufacturing Integration &amp; Intelligence: Im Zusammenspiel mit MES auf einem besseren Weg!</title>
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		<pubDate>Fri, 23 Jul 2010 07:25:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[CeBIT]]></category>
		<category><![CDATA[IT Management]]></category>
		<category><![CDATA[ITK-Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Manufacturing Execution Systems]]></category>

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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführung Industrie Informatik, Linz,Österreich Manufacturing Execution System schließt Lücke in der Fertigung Je näher man die Fertigung betrachtet, umso schwächer ist &#8211; nach wie vor &#8211; die Durchdringung mit IT. In nahezu allen produzierenden Unternehmen ab einer gewissen Größe sind heute ERP-Systeme erfolgreich im Einsatz. Sie liefern die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p>Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführung Industrie Informatik, Linz,Österreich</p>
<p><strong>Manufacturing Execution System schließt Lücke in der Fertigung</strong></p>
<p>Je näher man die Fertigung betrachtet, umso schwächer ist &#8211; nach wie vor &#8211; die Durchdringung mit IT. In nahezu allen produzierenden Unternehmen ab einer gewissen Größe sind heute ERP-Systeme erfolgreich im Einsatz. Sie liefern die dispositiven Leitplanken für das Unternehmen und geben der Fertigung richtige Bedarfsmengen und -zeitpunkte vor. Auch der Maschinenpark ist heute meist hoch automatisiert. Komplexe Maschinen oder Anlagen ohne prozessnahe IT sind mittlerweile unvorstellbar. Doch zwischen Maschine und ERP klafft heute in vielen Unternehmen noch immer eine große Lücke. Unzählige Excel-Tabellen können hier auf Grund des hohen Arbeitsaufwandes bei gleichzeitig oft unbefriedigenden Ergebnissen bestenfalls ‚Lückenfüller’ und nicht dauerhafte Lösung sein. Manchmal unstabile, unsichere Datenbeschaffung und Abhängigkeiten vom Autor sprechen ebenfalls nicht für diese Übergangslösung.</p>
<p>Innovative Fertigungsunternehmen haben vor 30 und mehr Jahren begonnen, durch die Einführung von Systemen zur Betriebsdatenerfassung Transparenz in die Produktion zu bringen. Auch die Maschinendatenfassung hat eine lange Tradition. Mitte, Ende der 90er Jahre setzte das IT-Unternehmen IDS Scheer mit seinem Fertigungsleitstand für die Feinplanung der Produktion neue Maßstäbe für den Einsatz von IT in der Fertigung. Als Dachbegriff für all diese Anwendungen entstand in den folgenden Jahren das Kürzel MES, sprich: Manufacturing Execution System. Hierunter wurden auch weitere produktionsnahe Funktionalitäten gefasst. Gute MES-Lösungen wie etwa cronetwork der Industrie Informatik bieten heute durchgehende und integrierte Funktionalitäten für nahezu alle Aufgaben im produktionsnahen Umfeld eines Unternehmens. Diese reichen von der Planung der Maschinenbelegung oder Personaleinsatzplanung über Sicherstellung der Traceability mittels Chargenführung bis hin zur Prozessdatenerfassung.</p>
<p>Natürlich haben alle namhaften MES-Hersteller ihre Lösungen sowohl an ERP-Systeme angedockt als auch an die Maschinenebene. Auch wenn sich in der Praxis diese Lösungen und deren Integration durch Funktionalität und Technologie teilweise gravierend unterscheiden, erfüllen sie heute alle gemeinsam eine Funktion: die Lücke zwischen ERP und der Maschinenebene zu schließen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Manufacturing Integration &amp; Intelligence soll’s richten</strong><strong> </strong></p>
<p>Vor einigen Jahren hat auch SAP dieses Thema für sich entdeckt und ist seitdem mit SAP MII (Manufacturing Integration &amp; Intelligence) im Markt unterwegs. Die Lösung wurde zugekauft und war unter dem Namen des amerikanischen Herstellers Lighthammer eigentlich nur Insidern für Maschinen- und Prozessdatenakquisition ein Begriff. Technisch gesehen war und ist MII eine Java-Anwendung, die heute auf SAP NetWeaver läuft. Von der Funktionalität her brachte ein MES-Anbieter MII auf eine sehr einfache Formel: MII + BDE = MES. Berücksichtigt man den allgemein anerkannten Funktionsumfang integrierter MES, müsste in der Gegenprobe MII von der Personaleinsatzplanung über Kennzahlenberechnung bis hin zur Langzeitarchivierung von Prozessdaten alles abdecken. SAP definiert MII als Werkzeug für Manufacturing Integration &amp; Intelligence und verweist dabei auf eine Verbund-Anwendungsumgebung, die mit einer Reihe interner Dienste Anwendungen der Manufacturing Integration und Manufacturing Intelligence unterstützt. Im Einzelnen sind dies:</p>
<p>-          Datendienste für den Datenaustausch mit Systemen und Anwendungen in der Fertigung</p>
<p>-          Anwendungsdienste als eine Authoring-Umgebung für Prozesse zur Steuerung und Beeinflussung des Informationsaustausches zwischen der Fertigung und SAP-Transaktionen.</p>
<p>-          Visualisierungsdienste für die Darstellung von Daten- und Anwendungsdienste auf grafischen Benutzeroberflächen</p>
<p>Zwei Szenarien für sinnvolle Einsatzgebiete sind hier denkbar: Einerseits ist die Integration relativ einfacher Prozesse direkt in SAP möglich. Es könnten dies beispielsweise automatisierte Mengenmeldungen zu Fertigungsaufträgen sein, die die Steuerung direkt in SAP verbucht. Der zweite Einsatzbereich beschreibt die Anbindung eines bestehenden MES, das jene Funktionalitäten abdeckt, die MII nicht löst, wie etwa die Feinplanung. MII ist also eher eine Technologie-Plattform und ein Toolset zur Integration als eine fertige Anwendung. Andererseits stellt sich damit die Frage, welcher Nutzen durch die neue Integrationsmöglichkeit für MES-Anwender und -Hersteller ableitbar ist. Führende MES-Hersteller investieren teilweise beträchtliche Beträge in die Entwicklung und Pflege ihrer SAP-Kopplungen. Will ein Hersteller seinen Kunden besonders hohe Funktionalität und Sicherheit bieten, lässt er seine Entwicklungen jährlich von SAP zertifizieren, was neben dem technischen auch ein erheblicher finanzieller Aufwand ist. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, wenn der eine oder andere MES-Hersteller die Integration via MII hervorhebt, obgleich all seine MES-Funktionen im Zusammenspiel mit SAP auch ohne MII verfügbar sind.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>MES und MII &#8211; zusammen unschlagbar</strong></p>
<p>Die direkte Anbindung der Automatisierungsebene etwa zur Übernahme produzierter Mengen in die Rückmeldung direkt in SAP wurde ja oben bereits als ein Anwendungsfall dargestellt. Hier wird MII seiner ursprünglichen Intention folgend als Middleware, als Integrationsplattform ohne eigene Anwendungslogik genutzt. Der Anwender hat eine dem derzeitigen SAP-Standard entsprechende Anbindung der Maschinenebene nahezu in Echtzeit.</p>
<p>Wahrscheinlich wird es nicht oft dabei bleiben, dass von den drei verfügbaren Diensten nur der Datendienst Verwendung findet. Schnell werden die Anwender sich eine Visualisierung wünschen, produktionsnahe Kennzahlen wie OEE oder Kurvenverläufe von Prozessdaten. MII bietet Tools zur Visualisierung, die Berechnungslogiken sind jedoch zu programmieren: die eben zitierten Anwendungsdienste. Hier ist es Aufgabe des Entscheiders, die Grenze zwischen individuellem Programmieren dieser Funktionen und dem Einsatz eines fertigen MES richtig zu ziehen. Zweifelsfrei bietet ein am Markt etabliertes MES eine Summe an Funktionalität, die aus dem Einsatz bei vielen Unternehmen entstanden ist und somit mit hoher Wahrscheinlichkeit auch die Anforderungen der produktionsnahen Anwender abdeckt. Ist auch die Technologie durch WEB-Fähigkeit zukunftssicher, ist hier ein langfristiger Investitionsschutz gegeben.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/MII-Auswertung_KPI.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1195" title="MII-Auswertung_KPI" src="http://www.prit-blog.de/audio/MII-Auswertung_KPI-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Diesen Vorteilen steht manchmal der Nachteil gegenüber, dass klassische MES eben doch eine (Informations-)Welt für sich sind. Benötigt ein Anwender Informationen aus der Ebene des MES und gleichzeitig aus dem ERP, kann dies ein sinnvoller Einsatz von MII sein. In einem Dashboard können Informationen beider Systeme verknüpft und dargestellt werden: So könnte das SAP-System beispielsweise den Kundenauftragseingang je Woche, die Kapazitätsbedarfe aus Planaufträgen und den Work in Progress liefern. Das MES stellt dazu die genaue Informationen aus der Feinplanung zur Verfügung, wie beispielsweise der terminierte und Maschinen zugeordnete Kapazitätsbedarf aus Fertigungsaufträgen, den freigegebenen Auftragsvorrat und den OEE samt Teilfaktoren für Engpass-Arbeitsplätze.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/MII-Auswertung_Prozessdaten.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1196" title="MII-Auswertung_Prozessdaten" src="http://www.prit-blog.de/audio/MII-Auswertung_Prozessdaten-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Ein weiteres Anwendungsbeispiel ist die Visualisierung von Prozessdaten. Das alleine kann auch MII, doch immer öfter wird aus Gründen der Nachweispflicht eine Langzeitspeicherung mit dem Kontext zum Fertigungsauftrag verlangt. Dabei können die aus der Steuerung gewonnen Rohdaten nicht unverarbeitet herangezogen werden. 100 Messpunkte im Sekundenintervall abzufragen und das bei nur 10 angebundenen Steuerungen ergibt für drei Schichten fast eine Million Werte, die im Kontext zu den Arbeitsgängen zu verspeichern wären. MII kann dabei die Datenakquisition und Visualisierung im Kurzfristbereich durchführen. Ein MES wie cronetwork jedoch erhält diese Rohdaten und sorgt durch konfigurierbare Logiken und Verdichtungen für die Langzeitarchivierung in Verbindung mit den Auftragsdaten bei vertretbaren Mengengerüsten.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/MII_Anforderungen.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1199" title="MII_Anforderungen" src="http://www.prit-blog.de/audio/MII_Anforderungen-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Durch den richtigen Einsatz von MII kann ein erheblicher Zusatznutzen generieret werden. Je nach integrativer und funktioneller Anforderung soll entschieden werden, ob der erforderliche Aufwand an Lizenzen und Dienstleistungen gerechtfertigt ist. Je höher die integrativen Ansprüche, um so eher wird dies der Fall sein. Sind auch hohe funktionelle Anforderungen abzudecken, wird der Einsatz</p>
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		<title>HANNOVER MESSE 19. bis 23. 04.2010</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Apr 2010 10:47:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Germany’s Business World]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover Messe]]></category>
		<category><![CDATA[Manufacturing Execution Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>
		<category><![CDATA[Hannover Messe 2010]]></category>
		<category><![CDATA[Standort Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[HANNOVER MESSE zeigt sich kraftvoll Leitthema: &#8220;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&#8221; Hannover. Mit dem Leitthema &#8220;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&#8221; und mehr als 4 000 technischen Innovationen startet am 19. April die HANNOVER MESSE 2010. &#8220;Die HANNOVER MESSE zeigt sich in diesem Jahr kraftvoll &#8211; trotz eines nach wie vor schwierigen konjunkturellen Umfeldes&#8221;, sagte Dr. Wolfram [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>HANNOVER MESSE zeigt sich kraftvoll</h1>
<ul>
<li>Leitthema: &#8220;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&#8221;</li>
</ul>
<p><strong>Hannover.</strong> Mit dem  Leitthema &#8220;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&#8221; und mehr als 4 000  technischen Innovationen startet am 19. April die HANNOVER MESSE 2010. &#8220;Die HANNOVER  MESSE zeigt sich in diesem Jahr kraftvoll &#8211; trotz eines nach wie vor  schwierigen konjunkturellen Umfeldes&#8221;, sagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorsitzender  des Vorstandes der Deutschen Messe AG, am Donnerstag in Hannover. &#8220;Wir  erkennen erste Anzeichen einer Erholung der Industrie. In mehreren Branchen keimt  jetzt der Optimismus.&#8221; Einzelne Firmen verzeichneten bereits einen Zuwachs der Auftragseingänge im zweistelligen Prozentbereich, berichtete von  Fritsch.</p>
<p>&#8220;Wir sind  zuversichtlich, dass wir bei der Ausstellerzahl in etwa das Niveau des Boomjahres 2008  erreichen&#8221;, sagte von Fritsch. Vor zwei Jahren hatten sich mehr als 4 800 Unternehmen auf der HANNOVER MESSE präsentiert. &#8220;Aussteller sagen uns, dass sie in der  Krise auf das Original und damit auf die HANNOVER MESSE setzen.&#8221; Es sei aber  ein Trend zu immer kurzfristigeren Anmeldungen erkennbar. Gut drei Wochen vor der Veranstaltung haben sich mehr als 4 600 Unternehmen aus 63 Ländern angemeldet. Sie belegen eine Fläche von mehr als 152 000 Quadratmetern. Von Fritsch: &#8220;Dieser Stand entspricht unseren Planungen. In diesen  Zeiten ist das ein sehr solides Ergebnis.&#8221;</p>
<p>Mit den beiden neuen internationalen Leitmessen MobiliTec und CoilTechnica erweitert die  HANNOVER MESSE 2010 ihr Portfolio um wichtige Industriezweige. &#8220;Wir erreichen  damit neue Aussteller&#8221;, sagte von Fritsch. &#8220;Mit den beiden neuen Leitmessen bauen  wir die Stärke der HANNOVER MESSE weiter aus. Jetzt kommen die Vorteile der Horizontalmesse richtig zum Tragen. Innovationen entstehen aus dem Zusammenwirken von Branchen.&#8221;</p>
<p>Das Partnerland des  weltweit bedeutendsten Technologie-Ereignisses ist in diesem Jahr Italien. Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und Italiens Ministerpräsident Silvio Berlusconi eröffnen die Messe am Sonntag, 18. April, um 18 Uhr im  Congress Centrum Hannover.</p>
<p>Seit vielen Jahren  gehört Italien zu den größten Ausstellernationen auf der HANNOVER MESSE. In Halle 6  befindet sich der Zentralstand des Landes mit mehr als 1 600 Quadratmetern. Er  wird vom Italienischen Institut für Außenhandel (ICE) organisiert. 300  italienische Unternehmen (2008: 218) belegen eine Ausstellungsfläche von 8 197 Quadratmetern (2008: 4 800). Das Messemotto Italiens ist &#8220;Sustainable Mobility&#8221;. Es hebt die technischen Fähigkeiten des Partnerlandes bei  schadstoffarmen Transport-Systemen hervor.</p>
<p>Unter der Überschrift  &#8220;Effizienter &#8211; Innovativer &#8211; Nachhaltiger&#8221; zeigt die HANNOVER MESSE 2010  Innovationen, Entwicklungen und Trends sowie neue Materialien aus der Welt der  Industrie. Ihre Schwerpunkte sind Energie, Mobilität, Automation sowie industrielle Zulieferung.</p>
<p>Mit der Initiative  &#8220;Qualifizierung live&#8221; der Bundesagenturen für Arbeit stellt die HANNOVER MESSE  Weiterbildung und Karriere in den Mittelpunkt. Dort können arbeitsuchende und in Beschäftigung stehende Meister aus technischen Betrieben sowie  Ingenieure und Techniker ihr Fachwissen auf den neuesten Stand bringen und wertvolle  Kontakte zu Unternehmen knüpfen.</p>
<p>Die 2009 gestartete  USA-Kampagne der Deutschen Messe AG zeigt erste Erfolge. Sie hat das Ziel, die Zahl  der Besucher aus den USA für die HANNOVER MESSE zu steigern. Bisher gibt es mit 34  Partnern Kooperationen. Zahlreiche wirtschaftspolitische Delegationen aus den USA  haben ihren Besuch in Hannover angekündigt. Zu den Partnern gehören unter anderen die German-American Chamber of Commerce, das  US Department of Commerce, der US Commercial  Service, die National Association of Manufacturers, die Small Business Agency und  die Economic Development Agency sowie die  Hispanic Chamber of Commerce und der Staat Michigan.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CeBIT mit neuen Angeboten für die Internet-Wirtschaft</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2009/09/22/cebit-mit-neuen-angeboten-fuer-die-internet-wirtschaft/</link>
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		<pubDate>Tue, 22 Sep 2009 11:23:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[CeBIT 2010]]></category>
		<category><![CDATA[E-Commerce]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Project Management]]></category>
		<category><![CDATA[Enterprise Resource Planning]]></category>
		<category><![CDATA[Germany’s Business World]]></category>
		<category><![CDATA[Green IT]]></category>
		<category><![CDATA[IT Management]]></category>
		<category><![CDATA[Knowledge Management]]></category>
		<category><![CDATA[Manufacturing Execution Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Project Controlling]]></category>
		<category><![CDATA[Texter]]></category>
		<category><![CDATA[Content Management]]></category>
		<category><![CDATA[Mobile Solutions]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Webciety]]></category>

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		<description><![CDATA[Webciety und Internet &#38; Mobile Solutions noch enger verknüpft Neue Schwerpunkt-Themen: Internet TV, eCommerce und Content Management Die Internetbranche setzt ihren Erfolgskurs auf der CeBIT 2010 fort und präsentiert vom 2. bis 6. März sämtliche Facetten des digitalen Business in Halle 6. Erster Anlaufpunkt ist die Webciety Area. Mit ihrem innovativen wabenförmigen Raumkonzept symbolisiert sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="StandardContainer">
<ul>
<li>Webciety und Internet &amp; Mobile Solutions noch enger verknüpft</li>
<li>Neue Schwerpunkt-Themen: Internet TV,  eCommerce und Content Management</li>
</ul>
</div>
<div class="Section1">
<p class="MsoNormal">Die Internetbranche setzt ihren Erfolgskurs auf der CeBIT 2010 fort und präsentiert vom 2. bis 6. März sämtliche Facetten des digitalen Business in Halle 6. Erster Anlaufpunkt ist die Webciety Area. Mit ihrem innovativen wabenförmigen Raumkonzept symbolisiert sie das<span> </span>&#8220;begehbare Internet&#8221;. Neben jungen Start-up-Unternehmen sind dort auch etablierte Internetfirmen zu finden. Sie alle nutzen die digital bespielbaren sechseckigen Homebases, um ihre Web-Anwendungen und Geschäftsmodelle live in Szene zu setzen. Direkt angeschlossen an die Webciety Area ist der Ausstellungsbereich Internet &amp; Mobile Solutions mit individuell gestalteten Ständen. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/cb09_h06_2045796.jpg"><img class="alignnone size-medium wp-image-1030" title="cb09_h06_2045796" src="http://www.prit-blog.de/audio/cb09_h06_2045796-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" /></a>&#8220;Mit Webciety haben wir im Jahr 2009 einen beachtlichen Erfolg gelandet. Das Konzept wurde von Ausstellern und Besuchern hervorragend angenommen. Zur CeBIT 2010 werden wir noch mehr Waben haben. Die Webciety Area wird also wachsen und sich noch enger mit dem Ausstellungsbereich Internet &amp; Mobile Solutions verzahnen&#8221;, erklärt Ernst Raue, Vorstand bei der Deutschen Messe AG.<span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Strukturiert in die Bereiche Digital Media Solutions, Web based Solutions und Content Management, vereint die CeBIT mit Webciety und dem Bereich Internet &amp; Mobile Solutions alle maßgeblichen Online-Geschäftsfelder an einem Ort. Entscheider aus den Bereichen IT, Marketing, Internet und Kommunikation können sich noch schneller und umfassender über die aktuellen Entwicklungen des digitalen Business informieren. <span> </span></p>
<p class="MsoNormal">Die wichtigsten Trends und Entwicklungen rund um das Internet werden überdies auf der großen Webciety-Bühne diskutiert. An allen fünf Messetagen werfen Experten aus der Branche einen Blick in die Zukunft des Internets. Im Mittelpunkt stehen dabei unter anderem die Trendthemen: Internet TV, eCommerce und Content Management.</p>
<p class="MsoNormal"><strong>Internet TV boomt <span> </span><br />
</strong>Das Interesse an Bewegtbild im Internet ist ungebrochen. Laut einer aktuellen Studie von SevenOne Media und mindline media sieht sich bereits jeder zweite Internetnutzer in Deutschland Online-Videos an. <span> </span>Tendenz steigend. Vor allem die Werbewirtschaft hat diesen Trend früh erkannt und sich mit den bewegten Bildern eine zusätzliche Einnahmequelle gesichert. Doch auch in der Kommunikation von Unternehmen gewinnt das Thema zunehmend an Bedeutung. Immer mehr <span> </span>Firmen bieten Videoinhalte auf ihren Webseiten an.</p>
<p class="MsoNormal">Die CeBIT 2010 greift diesen Trend auf und bündelt unter dem Schlagwort &#8220;Internet TV&#8221; erstmals sämtliche Angebote rund um das Thema Bewegtbild. Das Spektrum der vorgestellten Lösungen und Services reicht von IPTV, Web TV, Mobile-TV und Corporate TV bis hin zu aktuellen Streaming-Technologien. <strong></strong></p>
<p class="MsoNormal"><strong>Digitale Marktplätze revolutionieren den Handel<br />
</strong>Auch bei den eCommerce-Anbietern stehen die Zeichen auf Wachstum. Immer mehr Unternehmen entdecken das <span style="color: #151515;">Internet als neuen Vertriebskanal für sich und </span>eröffnen eigene Online-Shops. Gleichzeitig steigt die Zahl der Einkäufer im Netz. Auf der CeBIT 2010 können sich Besucher ausführlich über das Thema eCommerce informieren. Online-Marketing-Lösungen werden in diesem Zusammenhang ebenfalls <span> </span>präsentiert.</p>
<p class="MsoNormal"><strong><span style="color: black;">Content Management als Basis für einen erfolgreichen Webauftritt<br />
</span></strong><span style="color: black;">Content-Management-Systeme bilden das Fundament für sämtliche Business-Modelle im Internet. Mit der zunehmenden Verbreitung des Web 2.0 steht jedoch eine<strong> </strong></span>Reihe von Anpassungen in den gängigen Web-Content-Management- und Enterprise-Content-Management-Systemen an. Wie sich interaktive und dynamische Online-Auftritte mit Web-2.0-Funktionalitäten unkompliziert realisieren lassen, zeigen namhafte Anbieter vom 2. bis 6. März 2010 in Hannover.</p>
<p class="MsoNormal">&#8220;Internetbasierte Lösungen und Geschäftsmodelle sind weltweit der Motor für Wirtschaftswachstum. Mit ihren vielfältigen Beteiligungsmöglichkeiten bietet die CeBIT der Internetbranche die ideale Plattform, sich einem internationalen Publikum zu präsentieren&#8221;, fasst Raue zusammen.</p>
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">
<p class="MsoNormal">Weitere Infos unter<span style="font-size: 10pt; font-family: Arial;">: </span><a href="http://www.cebit.de/" target="_blank">www.cebit.de</a><a href="http://www.cebit.de/bilddatenbank?bildname=CB09_H06_2045796" target="_blank"><!--[if gte mso 9]><xml> <w:WordDocument> <w:View>Normal</w:View> <w:Zoom>0</w:Zoom> <w:HyphenationZone>21</w:HyphenationZone> <w:Compatibility> <w:BreakWrappedTables /> <w:SnapToGridInCell /> <w:WrapTextWithPunct /> <w:UseAsianBreakRules /> </w:Compatibility> <w:BrowserLevel>MicrosoftInternetExplorer4</w:BrowserLevel> </w:WordDocument> </xml><![endif]--> <!--[if gte mso 10]><br />
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