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	<title>PRIT Blog &#187; Enterprise Resource Planning</title>
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	<description>PR &#38; Events &#38; Comments - IT &#38; Systems &#38; Solutions</description>
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		<title>Vor der Krise ist nach der Krise oder: Vor der Krise ist nach der Krise oder:  Engpass Material fordert neue Wege im Einkauf elektronischer Komponenten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 12:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>2010 und das erste Halbjahr 2011 waren für den Elektronikeinkauf eine schwierige Zeit: Das weltweite Wirtschaftswachstum führte dazu, dass ein Teil der Hersteller und Distributoren aufgrund von Kapazitätsengpässen den Markt nicht mehr ausreichend mit Komponenten versorgen konnte. Die Einkäufer mussten auf einem Verkäufer-Markt agieren. Für einzelne Komponenten betrugen die Lieferzeiten bis zu ein Jahr. Vor dem Hintergrund der diffizilen Marktlage waren daher diejenigen Einkäufer am besten aufgestellt, die ein realistisches, seriöses Zeitmanagement betrieben und in ihren Bedarfsplanungen längere Lieferzeiten einkalkuliert hatten. Doch für Einkäufer sind Krisen und damit verbundene Unterbrechungen in der Lieferkette nicht neu – unabhängig, ob die Störung der Supply Chain durch Umweltkatastrophen oder durch den plötzlichen Ausfall eines insolventen A-Lieferanten hervorgerufen wird. Wer seine Hausaufgaben macht, kann im Notfall in der global vernetzten Beschaffungs-Welt fast immer adäquate Ressourcen aktivieren. Dies gilt auch für den Einkauf elektronischer Komponenten. Dazu gehört freilich, in ‚guten Zeiten’ sorgfältig zu scannen, welche Lieferanten wo angesiedelt sind und alternativ in Frage kommen. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Hans-Peter-von-der-Borch-BuS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1534" title="Hans-Peter von der Borch BuS" src="http://www.prit-blog.de/audio/Hans-Peter-von-der-Borch-BuS-199x300.jpg" alt="" width="119" height="180" /></a>Dazu Hans-Peter von der Borch, Leiter Einkauf BuS elektronik: „Wenn nach einem wirtschaftlichen Abschwung in Zeiten zunehmender Nachfrage nach diesen Bauelementen die Fabriken ihren Durchsatz wieder er­höhen möchten, kommen sie schnell an die Grenzen ihrer Kapazität, die sie technisch bedingt nur zeit- und kosten­aufwendig erweitern können. Die Folge ist eine Alloka­tion durch den Hersteller, also die Zuteilung der Ware nach bestehen­den Abnahmeverträgen und sicherlich auch unter Berücksichtigung erfolgversprechendster Zukunftsmärkte. Hier hat sich gezeigt, welcher Distributor zuverlässig ist und welcher nicht.“</p>
<p>Die Liefersicherheit und die Ausweisung zuverlässiger Zweit‑ und Drittlieferquellen gehörten also in den letzten zwei Jahren zu den größten Herausforderungen. „Ständig notwendig ist es außerdem, den Zulieferern verlässliche Bedarfsprognosen zu geben, die entscheidend für die Planung und die zuverlässige Versorgung sind. Im Verbund mit den strikteren finanziellen Kontrollen, die es bei den Unternehmen seit der ‚Krise‘ gibt, zählt dies in der Zeit nach der Flaute zu den größten Herausforderungen beim Einkauf“, <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Tony-Astley_300dpi-TI.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1535 alignright" title="Tony Astley_300dpi TI" src="http://www.prit-blog.de/audio/Tony-Astley_300dpi-TI-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>weiß Tony Astley, Texas Instruments, Business Operations Director, EMEA. Das Gros der Halbleiter-Hersteller ist nicht in Europa, sondern in Asien und den USA ansässig. Wer also potenzielle Supplier identifiziert und ein systematisches Risikomanagement implementiert hat, der hat in Krisenzeiten mehr Spielraum für Handlungsoptionen und sollte ohne gravierenden Zeitverzug auf Alternativlieferanten bei gleicher Qualität zurückgreifen können. ‚Second Source’ lautet in diesem Kontext das Schlüsselwort. „Ein zielgerichtetes, strategisches Risk Management ist beim Einkauf elektronischer Komponenten daher unabdingbar. Aus gutem Grund ist das Thema ‚Risikomanagement’ in vielen unserer jährlich mehr als BME-Fachveranstaltungen eines der Hauptthemen“, so Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Die hohe Nachfrage führt zwangsläufig dazu, dass Rohstoffe für elektronische Bautei­le knapp werden. „Tantal, Platin und Gold waren noch nie so teuer wie heu­te. Solche Verkäufermärkte haben dar­über hinaus aus Sicht der Hersteller den Charme, Preiskorrekturen nach oben durchsetzen zu können, was letztlich al­le Kunden zu spüren bekommen“, so BuS elektronik-Einkaufschef von der Borch. Die Einkäufer versuchen natürlich den gestiegenen Bau­elementebedarfen der Kunden am Weltmarkt nachzukommen und sie mer­ken dabei tagtäglich, was Verknappung heißt. „Die Kunst lag darin“, erläutert von der Borch, „herauszufinden, welchen Weg die Ware vom Hersteller zum Distributor genommen hat und welche Mengen dann tatsächlich beim Besteller angekommen sind.“ Auf diesem Hintergrund hat BuS elektronik ein Lead Buyer-Konzept für alle Warengruppen eingeführt. Die jeweiligen Spezialisten können damit besser den Markt für ihr Segment verfolgen, bündeln und Lieferanten fokussieren. Hans-Peter von der Borch ergänzt: „Das Lieferantenmanagement spielt bei Aussagen zur Lieferfähigkeit und Preisgestaltung eine wichtige Rolle.“ Durch die neue Organisation, sprich die Aufteilung in Lead Buyer und operativen Einkauf, kann die Einkaufsmacht von BuS heute viel effektiver genutzt werden. Auch das hat einen entscheidenden Einfluss auf die Preisgestaltung bei BuS. Insgesamt hat sich der Stellenwert der BuS-Einkaufsabteilung deutlich erhöht. Bei bis zu 80 Prozent Materialanteil an allen Baugruppen „gerät der Anteil der Wertschöpfung eher in den Hintergrund. Der Einkaufspreis wird immer dominanter“ (von der Borch).</p>
<p>Bei Texas Instruments seien die betrieblichen Abläufe so gestaltet, dass man mit Auf‑ und Abwärtsbewegungen gleichermaßen gut fertig würde, Texas Instruments-Manager Tony Astley erläutert: „Einen Unterschied gibt es nur hinsichtlich der Prioritäten. Zwischen dem Jahr 2000 und der ‚Krise‘ in den Jahren 2008 und 2009 wurden wir Zeuge einer zunehmenden Globalisierung und Fragmentierung, denn die Produktion wurde geografisch verlagert und es entstand eine komplexere Lieferkette. 2009 dann wurde den Verantwortlichen bewusst, dass sie ihre Lieferkette nicht mehr im Blick hatten.“ Die Krise hat somit also die Schwächen derart fragmentierter Lieferketten bei der Unterstützung globaler Fertigungsstrategien deutlich gemacht. Seit 2009 sind die Unternehmen deshalb dabei, ihre Lieferketten transparenter zu gestalten, um sie – angepasst an die Nachfrage – besser kontrollieren zu können. „Wir erleben, wie die Industrie mehr und mehr auf diese als geschlossener Regelkreis implementierten Lieferketten umstellt, denn sie erleichtert Kunden und Zulieferern das Setzen der nötigen Prioritäten, um dem Bedarf gerecht zu werden“, sagt Tony Krauth, Texas Instruments, EMEA Procurement Manager.</p>
<p>Aktuell übersteigt noch immer die Nachfrage das Angebot – aber längst nicht mehr so drastisch wie im Frühjahr dieses Jahres, als der Atomunfall in Japan die generelle Allokationsproblematik in der Elektrotechnik-Industrie, dem IT-Sektor und der Automobil-Industrie noch verstärkt hatte. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Dr.Hildebrandt_klein-BmE.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1536" title="Dr. Holger Hildebrandt - BME" src="http://www.prit-blog.de/audio/Dr.Hildebrandt_klein-BmE-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Das Gros der Einkäufer, die Waren aus Japan beziehen, hatte in der Regel im engen Zusammenspiel mit ihren Suppliern aber ein gut funktionierendes Krisenmanagement aufgebaut. Beispielsweise hatten mehrere uns bekannte Automobilzulieferer abteilungsübergreifende Task Forces eingerichtet, um die OEMs auch weiter planmäßig beliefern zu können“, bilanziert BME-Hauptgeschäftsführer Hildebrandt. In diesem Kontext ist interessant,  dass auch der Stellenwert von Internet-Plattformen, wo Gebote auf Ware abgegeben werden können, (wieder) zugenommen hat. Elektronische Medien haben die klassische Ausschreibung dabei um neue Alternativen erweitert. Mit Ausschreibungen, Auktionen oder Biddings im Internet können Dienstleister und Unternehmen einbezogen werden, deren Existenz bis dato unbekannt war; die Steigerung der Markttransparenz ist die Folge. BME-Chef Hildebrandt erkennt hier einen aktuellen Trend: „Dank florierender Konjunktur investieren deutsche Unternehmen branchenübergreifend in diesem Jahr verstärkt in elektronische Beschaffungslösungen zur Optimierung der Geschäftsabläufe (E-Procurement). Und das mit gutem Grund: Die Unternehmen senken ihre Einstandskosten im Durchschnitt um 5 Prozent (beim Einsatz von Katalogsystemen), 5 Prozent (bei Ausschreibungslösungen) und 12 Prozent (bei Auktionslösungen). Hinzu kommt die Reduktion der Prozesskosten von durchschnittlich 25 Prozent (Katalogsystemen), 10 Prozent (Ausschreibungslösungen) und 5 Prozent (Auktionslösungen) sowie eine Reihe nicht direkt quantifizierbarer Erfolge wie die Erhöhung der Compliance.“ KMU würden dabei in ähnlichem Umfang profitieren, bei einigen Lösungen sogar mehr als Großunternehmen/Konzerne. Dies würden die aktuellen Ergebnisse des jährlich erhobenen „BME Stimmungsbarometers Elektronische Beschaffung 2011“ belegen.</p>
<p>Einen interessanten (Aus)-Weg aus Beschaffungskrisen zeigt das in Berlin ansässige Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) auf. Dabei geht es um Strategien zur Wiederverwendung elektronischer Baugruppen und Komponenten: Derzeit werden im IZM Methoden zur Abschätzung der Lebensdauer elektronischer Baugruppen sowie deren Anwendung im Lifecycle Information Module &#8220;LIM&#8221; entwickelt. Nutzungsabhängige Wartung sowie durch Restlebensdauervorhersagen Garantieaussagen für gebrauchte Produkte werden somit ermöglicht. Mit Hilfe einer automatischen Demontagelinie wird der Prozess für die qualitätsgesicherte Entnahme von Bauelementen optimiert: Einerseits können verstärkt wertvolle Komponenten, andererseits Leiterplatten aus Produktionsausschuss wieder verwendet werden. Die Pilotlinie ist modular aufgebaut aus Vorerkennung, Entlöten und Erkennungssystem zur Qualitätskontrolle. Die Anlage ist einsetzbar, um funktionstüchtige Bauelemente aus Produktionsausschuss zu entlöten für Neuprodukte, und um gebrauchte Bauelemente zum Reparieren gebrauchter Produkte sowie für die Herstellung niedrigpreisiger neuer Produkte zu gewinnen.</p>
<p>Ausblick: Der Einkauf von Elektronik zählt sicher zu den anspruchsvollsten Themenfeldern in der Materialwirtschaft: In den letzten Jahren haben die Anforderungen und die Erwartungen an die Elektronik-Einkäufer stark zugenommen. Der dynamische Elektronik-Markt ist durch ein konsequentes Wechselspiel von Angebot und Nachfrage gekennzeichnet. Zyklen mit hohen Frequenzen und Amplituden sind markttypisch, wie BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt ausführt: „An dieser Marktsituation wird sich aller Voraussicht auch mittelfristig wenig ändern. In der Elektroniksparte spielt das Netzwerk des Einkäufers, dessen Marktkenntnisse sowie das Fach-Know-how im Vergleich zu anderen Beschaffungsfeldern eine noch größere Rolle.“ Aufgrund der Komplexität der anspruchsvollen Materie sei für die Facheinkäufer eine stetige Herausforderung, sich mit Entwicklern und Lieferanten in fachlichen Diskussionen auf Augenhöhe zu bewegen.</p>
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		<title>DSAG-Jahreskongress oder auf der Suche nach der gemeinsamen Realität: SAP verlängert die Mainstream-Wartung – Offene Punkte  bei Branchen, Service und Technologie</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Oct 2011 09:13:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„SAP hat ihre Realität, die SAP-Partner ihre und die DSAG und die Anwender wiederum haben ihre Realität“, brachte Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., die Ausgangssituation zu Beginn des DSAG-Jahreskongresses vielleicht etwas überspitzt, aber in der Sache auf den Punkt. „Aber“, so Liebstückel weiter, „wir wissen am besten, was Anwender [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„SAP hat ihre Realität, die SAP-Partner ihre und die DSAG und die Anwender wiederum haben ihre Realität“, brachte Prof. Dr. Karl Liebstückel, Vorstandsvorsitzender der Deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe (DSAG) e. V., die Ausgangssituation zu Beginn des DSAG-Jahreskongresses vielleicht etwas überspitzt, aber in der Sache auf den Punkt. „Aber“, so Liebstückel weiter, „wir wissen am besten, was Anwender brauchen und sorgen dafür, dass SAP davon erfährt und aktiv wird.“ Co-Vorstandschef von SAP Jim Hagemann Snabe gab in seiner Keynote die Sicht im Software-Konzern wieder:<a href="http://www.prit-blog.de/audio/Snabe-Leipzig-DSAG-2011.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1502" title="Snabe Leipzig DSAG 2011" src="http://www.prit-blog.de/audio/Snabe-Leipzig-DSAG-2011-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a> „Wir arbeiten in allen Bereichen eng mit unseren Kunden zusammen, da wir den Anspruch haben, genau die Lösungen zu liefern, die unsere Kunden erfolgreich machen.“ Die Positionen waren also auf dem Jahreskongress der DSAG e. V. in Leipzig  - mit einem Besucherrekord von über 3.900 Teilnehmern &#8211; von vorn herein klar. Die fünf Keynotes &#8211; darunter SAP-Chef Jim Snabes sehens- und hörenswerter Vortrag „Kundenzentrierte Innovation ist real“ &#8211; mehr als 200 Vorträge sowie die Ausstellung mit über 170 Partnern auf einer Fläche von 14.000 Quadratmetern bildeten drei Tage lang die Bühne für die Suche nach einer gemeinsamen Realität. </strong></p>
<p>So standen denn auch in der Keynote des DSAG-Vorstands der Abgleich von Kundenerwartungen mit dem und eine bessere Einflussnahme auf das SAP-Produktportfolio ganz vorne auf der Agenda. Aktuelle Forderungen der DSAG zielen ab auf die Bereiche Technologie, Prozesse und Anwendungen, Branchen sowie die sensiblen Themen Service und Support – wo sich die DSAG nicht nur mehr Flexibilität bei der Inanspruchnahme von Leistungen im Support wünscht, sondern auch mehr Support für neue als für bestehende Produkte. Ressortübergreifend fordert die DSAG Klarheit und Planungssicherheit, wie es mit ERP 6.0 sowie und der SAP Business Suite weiter gehen wird bzw. wie die Roadmap aussieht: Die dabei wichtigste Antwort von Seiten SAP lautete: „SAP verlängert die Mainstream-Wartung!“ Was das bedeutet, verdeutlich Prof. Dr. Karl Liebstückel: <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Liebst%C3%BCckel-b-Leipzig-DSAG-20111.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1503" title="Liebstückel b Leipzig DSAG 2011" src="http://www.prit-blog.de/audio/Liebst%C3%BCckel-b-Leipzig-DSAG-20111-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>&#8220;Die DSAG begrüßt, dass SAP die Mainstream-Wartung von SAP ERP 6.0 sowie den anderen Komponenten der SAP Business Suite 7.0 bis 2020 verlängert. Damit erhalten Anwender die gewünschte Planungs- und Investitionssicherheit. SAP hat die Forderungen der DSAG aufgenommen und ist diesen in zwei wichtigen Punkten nachgekommen.“ Auf der anderen Seite werden Innovationen, Verbesserungen und Weiterentwicklungen nun durch ein geändertes, vierteljährliches Auslieferungsverfahren von SAP schneller und häufiger zum Kunden kommen. Der Aufwand für die Implementierung der neuen Funktionen soll jedoch in Summe nicht größer sein als bisher mit den einmal jährlich ausgelieferten Enhancement Packages und sollte den laufenden Betrieb und die Innovationszyklen in Unternehmen berücksichtigen. Diese vierteljährlichen Packages betreffen sowohl funktionale sowie technische Innovationen einschließlich Mobility, In Memory, Cloud Computing und die Verbesserung der Benutzerfreundlichkeit. “In der geänderten Strategie zur Weiterentwicklung von SAP-Lösungen spiegelt sich die vor rund einem Jahr gestartete Initiative zur Einflussnahme wider, an der die DSAG als erste Anwendergruppe maßgeblich beteiligt war. Dieser Erfolg krönt das Engagement zahlreicher SAP-Anwender aus den verschiedenen Gremien der DSAG“, freut sich DSAG-Vorsitzender Liebstückel über diesen Meilenstein. „Die Innovationsstrategie der SAP und die daraus resultierenden neuen Wartungszeiten ermöglichen unseren Kunden eine bessere Planbarkeit ihrer SAP-Projekte und schnellere Umsetzung von Software-Erweiterungen“,  so Jim Hagemann Snabes Einschätzung dieser anwenderfreundlichen Entscheidung. Die Kunden der SAP könnten so noch produktiver arbeiten, die frei werdenden Ressourcen besser nutzen und ihren Geschäftsbetrieb insgesamt optimieren, so Snabe weiter.</p>
<p>Ganz konkrete Anforderungen formulierte auch das DSAG-Ressort Branchen, dazu Otto Schell, Mitglied des DSAG-Vorstands, Ressort Branchen, sowie Sprecher des Arbeitskreises Globalization: „Zum einen wollen wir Klarheit darüber, ob die Branchenlösungen als Kerngeschäft von SAP fortbestehen werden. Zum anderen wollen wir eindeutige Definitionen für ERP und komponen­tenübergreifende Lösungen.“ <a href="http://www.prit-blog.de/audio/20111011_DSAG_PB_16_hi-Plenum.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1504" title="20111011_DSAG_PB_16_hi Plenum" src="http://www.prit-blog.de/audio/20111011_DSAG_PB_16_hi-Plenum-300x196.jpg" alt="" width="300" height="196" /></a>Und nicht zuletzt soll hier auch der Einfluss der DSAG‑Arbeitskreise im SAP-ECO-System (Enterprise Services Community) über so genannte Advisory Boards weiter gestärkt wer­den. Hier wird es in Zukunft bezüglich des SAP-Branchen-Portfolios zu einem direkten Austausch mit dem SAP Management kommen, um etwa die Stabilisierung von Branchenlösungen wie Banking und Medien, die Weiterentwicklung von Branchenlösungen wie Automotive oder die strategische Positionierung der Branchen innerhalb des SAP-Portfolios zu diskutieren.</p>
<p>Auch der DSAG-Bereich ‚Technologie’ will konkrete Antworten, wie etwa die SAP-Technologie­-Plattformen erneuert werden können, um die IT-Komplexität weiter zu verringern. Bei den Punkten ‚Mobility’ und mobile Infrastruktur interessiert die DSAG vor allem, wie entsprechende (mobile) Lösungen ohne großen Aufwand einsetzbar sind. In Bezug auf die viel versprechende In-Memory-Technologie stellt sich die Frage, ob es sich ‚nur’ um ein Tool oder einen Paradigmenwechsel handelt. Doch Jim Snabe ist sich hier sicher: „Mit In-Memory Computing können größte Datenmengen in kürzester Zeit und kostengünstig analysiert und gleichzeitig die Komplexität der IT-Landschaft verringert werden. Und genau die Kombination aus unseren Core-Anwendungen (Business Suite, NetWeaver und BI) mit In-Memory Computing, Cloud Computing und Mobile-Lösungen wird unseren Kunden eine klaren Nutzen und Mehrwert verschaffen.“ Und nicht zuletzt damit auch SAP selbst. So nah können Realitäten beieinander liegen.</p>
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		<title>Deutscher Markt für Server wächst um vier Prozent</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Umsatz steigt auf fast 2,1 Milliarden Euro</li>
<li>Nachgefragt werden vor allem Standard-Server und Großrechner</li>
<li>Trend zu serviceorientier IT und Flexibilität</li>
</ul>
<p>Der deutsche Markt für Server wächst wieder stark. Der Umsatz mit den Großrechnern soll im laufenden Jahr um rund 4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Die verkaufte Stückzahl erhöht sich um 5 Prozent auf knapp 390.000 Rechner. Das gab der Hightech-Verband heute bekannt. „Hauptgrund für das Wachstum auf dem Server-Markt ist die Auflösung des Investitionsstaus. Aufgrund der guten Konjunkturlage investieren Unternehmen wieder in die Modernisierung ihrer Hightech-Systeme“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Zudem gewinne die verstärkte Nutzung von serviceorientierter IT an Bedeutung. Diese erfordere neue Architekturkonzepte und mehr Flexibilität. Der Trend zu mehr Cloud-Betriebsmodellen und die wachsende Virtualisierung steigern den Bedarf nach leistungsstarken und gut ausgestatteten Rechenzentren.</p>
<p>In Deutschland werden aufgrund ihrer geringen Anschaffungskosten vor allem Standard-Server nachgefragt. Ein weiterer wesentlicher Wachstumstreiber ist das Geschäft mit so genannten Mainframe- und Blade-Servern. Grund sind die niedrigen Betriebskosten. Mainframe-Server sind komplexe Großrechner, deren Leistung weit über die typischer Server hinaus geht. Blade-Server nennt man eine Baugruppe unabhängiger Computersysteme, die modular in einem Gestell eingesetzt werden und die darin eingebauten Netzteile gemeinsam nutzen. Dies ist besonders effizient und ressourcenschonend.</p>
<p>Europaweit wird der Servermarkt sogar um 6,5 Prozent auf etwa 8,7 Milliarden Euro steigen. Der Absatz wird sich um 4,5 Prozent auf 1,8 Millionen Stück erhöhen. In Europa werden vor allem Mittelklasse- und High-End-Server stark nachgefragt. Für 2012 geht BITKOM für Deutschland und die EU von einem stabilen Markt aus.</p>
<p>Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE, IDC und GfK zusammen. (BITKOM)</p>
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		<title>CeBIT Global Conferences 2012: Intelligente Netze und digitales Leben</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 07:54:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Schwerpunktthemen für die CeBIT Global Conferences 2012 stehen fest. Vom 6. bis 9. März 2012 sprechen mehr als 50 internationale Top-Redner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien über die wichtigsten Innovationen und Trends der digitalen Welt. Die Themen reichen von intelligenten Netzen, Cloud Computing und digitalem Lifestyle bis zu Social Media im Unternehmenseinsatz. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Schwerpunktthemen für die CeBIT Global Conferences 2012 stehen fest. Vom 6. bis 9. März 2012 sprechen mehr als 50 internationale Top-Redner aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Medien über die wichtigsten Innovationen und Trends der digitalen Welt. Die Themen reichen von intelligenten Netzen, Cloud Computing und digitalem Lifestyle bis zu Social Media im Unternehmenseinsatz. Die Bewerbung als Sprecher für die CGC 2012 ist ab sofort auch online möglich.</p>
<p>Unter dem Motto „All things smart“ startet die Konferenz am 6. März. Schlagworte wie Smart Grids und Smarter Cities geben die Richtung vor: In den Diskussionen geht es darum, durch IT nachhaltige und intelligente Lösungen für die Herausforderungen der Zukunft zu finden. Im Mittelpunkt stehen vor allem die Bereiche Energieversorgung, Verkehrssteuerung, Mobilität, Bildung und Gesundheit.</p>
<p>Am zweiten Tag der CeBIT Global Conferences heißt das Schwerpunkthema „Flying the Cloud“. Daten und Anwendungen aus der „Wolke“ zu beziehen, ist für Unternehmen mittlerweile selbstverständlich. In Hannover wird debattiert, wie Cloud-Dienste am intelligentesten eingesetzt werden können. Auch mobile Internetdienste und der Datenschutz sind am 5. März wichtige Themen.</p>
<p>Ein weiterer Schwerpunkt ist am Donnerstag, dem 8. März, das digitale Leben. Das Thema lautet: „Upgrade your Lifestyle: Entertainment, Mobility, Content“. Im Fokus steht die intelligente Heimvernetzung mit mobilen Endgeräten. Zudem geht es um die Verschmelzung des klassischen Fernsehens mit dem Internet.</p>
<p>Der Freitag, 9. März, steht ganz im Zeichen von „Social Business“. Am letzten Tag der CeBIT Global Conferences geht es darum, wie Social Media in Geschäftsprozesse und Geschäftsmodelle von Unternehmen integriert werden kann. Besonders im Blickfeld ist der Wandel vom E-Commerce zum Social Commerce.</p>
<p>Im vergangenen Jahr sprachen mehr als 50 Top-Referenten auf den CeBIT Global Conferences. Dazu gehörten unter anderem EU-Kommissarin Neelie Kroos, der CEO von Ford, Alan Mulally, Mozilla-Chef Gary Kovacs sowie der CEO von Siemens Enterprise Communications, Hamid Akhavan. Den Vorträgen und Diskussionen folgten mehr als 3.200 Teilnehmer vor Ort. Über 21.000 Menschen verfolgten das Programm per Live-Stream im Internet.</p>
<p>Die CeBIT Global Conferences finden seit 2008 statt. Sie haben sich zur internationalen Leitkonferenz der CeBIT entwickelt. Die Konferenz richtet sich an Entscheidungsträger aus der ITK-Wirtschaft und aus Anwenderunternehmen, an Unternehmer sowie an die interessierte Öffentlichkeit. CeBIT-Besucher können die Vorträge und Diskussionen, die täglich zwischen 10 bis 13 Uhr stattfinden, kostenfrei besuchen. Die in englischer Sprache gehaltenen Vorträge werden simultan ins Deutsche übersetzt.<a href="http://www.prit-blog.de/audio/Keine-IKT-Messe-ist-gr%C3%B6sser-und-bedeutender-im-weltweiten-Vergleich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1466" title="Keine IKT-Messe ist grösser und bedeutender im weltweiten Vergleich" src="http://www.prit-blog.de/audio/Keine-IKT-Messe-ist-gr%C3%B6sser-und-bedeutender-im-weltweiten-Vergleich-300x193.jpg" alt="" width="300" height="193" /></a></p>
<p>Weitere Informationen zu den CeBIT Global Conferences 2012 unter www.cebit.de/de/cgc in deutscher und unter www.cebit.de/en/cgc in englischer Sprache. Dort sind auch Bewerbungen als Sprecher möglich.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Kriterien für eine erfolgreiche Auswahl eines MES-Systems</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2011/05/05/kriterien-fur-eine-erfolgreiche-auswahl-eines-mes-systems/</link>
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		<pubDate>Thu, 05 May 2011 05:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise Resource Planning]]></category>
		<category><![CDATA[Manufacturing Execution Systems]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenbau]]></category>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik, Linz (A) Ein ERP-System bildet das (Daten)-Fundament eines Industrieunternehmens. Doch im situativen Tagesgeschäft der Produktion – also beim Thema Feinplanung – ist es fast immer überfordert. Hier ist ein modernes Manufacturing Execution System (MES) notwendig, mit dem durch vollständige und korrekte Ist-Daten die Planungsqualität kontinuierlich verbessert wird. Aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Gastbeitrag von Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik, Linz (A)<br />
</strong></p>
<p><strong>Ein ERP-System bildet das (Daten)-Fundament eines Industrieunternehmens. Doch im situativen Tagesgeschäft der Produktion – also beim Thema Feinplanung – ist es fast immer überfordert. Hier ist ein modernes Manufacturing Execution System (MES) notwendig, mit dem durch vollständige und korrekte Ist-Daten die Planungsqualität kontinuierlich verbessert wird. Aber nach welchen Kriterien soll unter den vielen Anbietern und Lösungen das richtige MES gefunden werden? Der im Folgenden skizzierte Ansatz für eine erfolgreiche Auswahl basiert auf einem mehrstufigen Vorgehen und liegt zwischen den tausend Kriterien umfangreicher Fragenkataloge sowie der persönlichen Einschätzung des Autors.</strong></p>
<p><strong><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_1.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1395" title="Grafik_Auswahlkriterien_1" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><br />
</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Abbildung 1:<br />
Überschätzt: Der Funktionsumfang einer Lösung ist nur eine von vielen Einflussgrößen, die jedoch bei Entscheidungen meist erheblich überschätzt wird. Andere Faktoren werden dagegen häufig zu wenig berücksichtigt.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Vorbereitung und Grobdefinition</strong></p>
<p>In dieser Phase geht es um die Definition von Zielen, Muss-Kriterien bzw. Ausschließlichkeiten und um das Erheben realistischer Kostenrahmen, im Wesentlichen also auch darum, ob das Projekt grundsätzlich weiter verfolgt wird. Bewährt haben sich Ansätze, Ziele in unmittelbar monetär wirksame und indirekt wirksame zu teilen, dies erleichtert auch die Amortisationsrechnung der MES-Einführung. Monetäre Ziele sind beispielsweise die Reduktion der Rüstzeiten und die Senkung des Work In Progress durch Verkürzung der Durchlaufzeiten. Indirekt wirken etwa die Verbesserung der Marktchancen durch kürzere Lieferzeiten sowie Fehlervermeidung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1.a Festlegen von Ausschließlichkeiten</strong></p>
<p>Unnötiger Evaluierungsaufwand sollte tunlichst vermieden, dafür aber jene Punkte vorab und klar definiert werden, die für die unterschiedlichen Unternehmensbereiche Muss- oder K.O.-Kriterien darstellen. Folgende Fragen sollten gestellt werden:</p>
<ul>
<li>An die Geschäftsführung: Gibt es Unternehmen, die prinzipiell ausscheiden, wie zum Beispiel outgesourcte IT-Unternehmen eines Mitbewerbers?</li>
<li>An die IT-Abteilung: Gibt es Betriebssysteme, Datenbanken und Technologien, die grundsätzlich nicht in Frage kommen?</li>
<li>An den Einkauf und die Fachabteilung: Sind Größe, Alter und geografische Entfernung des Anbieters K.O.-Kriterien?</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1.b Ermitteln eines Kostenrahmens </strong></p>
<p>Man sollte sich hier schnellstens einen Überblick über die Leistungsfähigkeit moderner MES-Lösungen verschaffen, einerseits um nichts Unrealistisches zu verlangen, andererseits um bisher nicht gesehene Potenziale zu erkennen. Wesentliche Funktionalitäten sind hier abzugrenzen, noch ohne auf Details einzugehen. Ernsthafte Anbieter werden darauf hinweisen, dass erfahrungsgemäß in einer Feinspezifikation Zusatzanforderungen auftreten, die Zusatzkosten bedingen. Auch Schulungsaufwände werden unterschiedlich kalkuliert, meist am unteren Limit. Für ein realistisches Budget sollten mindestens 25 Prozent Reserve berücksichtigt werden.</p>
<p><strong>2. Vorauswahl der Anbieter</strong></p>
<p>Da am Ende dieser Phase möglichst nur ein präferierter Projektpartner übrig bleiben sollte, ist nun eine detaillierte Prüfung von Produkt und Partner angebracht. Die Evaluierung des am besten geeigneten Produktes soll zwei Teile umfassen: Die Erfüllung der erforderlichen Funktionalität ist dabei ein wesentlicher Bestandteil. In der Regel weiß hier die betreffende Fachabteilung gut Bescheid und hat oft relativ konkrete Vorstellungen. Andererseits ist die Funktionalität bei den führenden MES-Anbietern ähnlich hoch, es gilt also schon, die betrieblichen Spezifika entsprechend abzuprüfen.</p>
<p>So ergab eine Untersuchung von Gartner, dass zum Kaufzeitpunkt die Funktionalität zu rund 80 Prozent im Vordergrund stand, die Strategie – bestehend aus Beurteilung von Lieferant und Technologie – jedoch nur eine untergeordnete Rolle spielte; nach drei Jahren Einsatzdauer der Lösung hielt sich beides die Waage und bereits nach vier Jahren überwogen eindeutig die strategischen Faktoren. Releasefähigkeit und Betriebssystemkompatibilität nach fünf Jahren sind nun mal wichtiger als ein marginaler Unterschied beim Funktionsumfang.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_2.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1396" title="Grafik_Auswahlkriterien_2" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_2-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Abbildung 2:<br />
Meinungswechsel: Steht am Anfang noch der Funktionsumfang einer Lösung im Vordergrund, sind es bereits nach vier Jahren eindeutig strategische Dinge wie Releasefähigkeit oder Betriebssystemkompatibilität</strong>.</p>
<p>Folgende strategische Faktoren sollten auf jeden Fall beachtet und gewichtet werden:</p>
<ul>
<li>Einhaltung weltweiter IT-Standards!</li>
<li>Integrationsfähigkeit und Schnittstellen in die bestehende ERP-Welt!</li>
<li>Individualisierung und Releasefähigkeit des Systems!</li>
</ul>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_3.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1397" title="Grafik_Auswahlkriterien_3" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_Auswahlkriterien_3-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p><strong>Abbildung 3:<br />
Spannungsfeld: Je individueller das System wird, desto schwieriger wird der Releasewechsel.</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Neben (Referenz-)Kunden des potenziellen Software-Lieferanten als Informationsquelle gibt es auch einige Hardfacts, wie etwa die finanzielle Solidität des Anbieters, die sich relativ leicht feststellen lassen. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Unternehmen hochverschuldete Lieferanten mit strategischen IT-Projekten beauftragen und dann Schiffbruch erleiden. Folgende Fragen an den neuen Partner können helfen, diese unangenehme Situation zu vermeiden:</p>
<ul>
<li>Wo wird Ihr Unternehmen in drei Jahren stehen?</li>
<li>Wie lange sind unsere möglichen Projektbetreuer schon im Unternehmen?</li>
<li>Wie ist die durchschnittliche Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter?</li>
<li>Welchen Anteil am Jahresumsatz hätte unser Projekt?</li>
<li>Ist der Partner Hersteller der Lösung oder Vertriebspartner?</li>
</ul>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Feinspezifikation und Endauswahl</strong></p>
<p>Wurde noch kein Projektpartner gefunden, können in einem nächsten Schritt Einblicke in die Programm-Dokumentation und in das Pflichtenheft eines ähnlichen Projektes der noch in Frage kommenden Anbieter sehr aufschlussreich sein. Weiter sollte in dieser Phase auch das mögliche Projektteam – und die Referenzen dieser Mitarbeiter – vom MES-Anbieter benannt und vorgestellt werden. Vor den nächsten Schritten sollte die Entscheidung für einen Partner getroffen worden sein. Es folgt nun die gemeinsame, kostenpflichtige Erstellung eines Pflichtenheftes – ein Ausstieg aus dem Projekt bei unerwarteten Problemen sollte aber hier noch immer möglich sein. Parallel zum Pflichtenheft – oder als nächster Schritt – kann eine Pilotinstallation durchgeführt werden, mit dem Ziel, das Gesamtsystem räumlich und zeitlich begrenzt zu testen. Auch hier sollte immer noch ein Ausstieg aus dem Projekt vertraglich vereinbart werden.</p>
<p>Ein Vorgehen welches die genannten Punkte in Betracht zieht, erhöht für jedes Unternehmen die Chance auf einen langfristigen Erfolg der MES-Projekteinführung und sollte daher bei der Entscheidungsfindung soweit wie möglich berücksichtigt werden.</p>
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		<item>
		<title>Industrie schaltet auf HANNOVER MESSE den Konjunktur-Turbo zu</title>
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		<pubDate>Tue, 12 Apr 2011 08:34:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Enterprise 2.0]]></category>
		<category><![CDATA[Germany’s Business World]]></category>
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		<description><![CDATA[Abschlussbericht der HANNOVER MESSE 2011 Mit der besten Bilanz seit zehn Jahren ist an diesem Freitag das weltweit wichtigste Technologie-Ereignis, die HANNOVER MESSE 2011, zu Ende gegangen. &#8220;Die Industrie hat in Hannover eine Extraportion Kraft getankt und den Konjunktur-Turbo zugeschaltet&#8221;, sagte Dr. Wolfram von Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, am Freitag in Hannover. &#8220;Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h2>Abschlussbericht der HANNOVER MESSE 2011</h2>
<p>Mit der besten Bilanz seit zehn Jahren ist an diesem Freitag das  weltweit wichtigste Technologie-Ereignis, die HANNOVER MESSE 2011, zu  Ende gegangen. &#8220;Die Industrie hat in Hannover eine Extraportion Kraft  getankt und den Konjunktur-Turbo zugeschaltet&#8221;, sagte Dr. Wolfram von  Fritsch, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Messe AG, am Freitag in  Hannover. &#8220;Die Drehzahl des Konjunkturmotors der Industrie hat sich auf  dieser HANNOVER MESSE noch weiter erhöht.&#8221; Mehr als 6 500 Unternehmen  aus 65 Ländern hatten sich in Hannover präsentiert.</p>
<div>
<div>
<p>Die ausstellenden Unternehmen waren angesichts der positiven  Konjunkturprognosen mit hohen Erwartungen nach Hannover gekommen. Von  Fritsch: &#8220;Die HANNOVER MESSE hat diese hohen Erwartungen übertroffen –  mit den richtigen Themen, über 5 000 Innovationen und deutlich mehr  Internationalität.&#8221;</p>
<p>Das Schwerpunktthema der HANNOVER  MESSE 2011 &#8220;Smart Efficiency&#8221; zog sich wie ein roter Faden durch die  Auftritte der Unternehmen und spiegelte sich in den Diskussionen auf den  Foren wider. &#8220;In über 60 Foren hatten wir so viele Besucher wie noch  nie, 30 Prozent mehr als 2009. Die HANNOVER MESSE stärkt damit ihre  Position als bedeutendste Plattform für Knowhow- und Wissenstransfer in  der Technologie.&#8221;</p>
<p>Die Themen Energie und Automation  waren besonders stark nachgefragt. &#8220;Es ging in Hannover in den  vergangenen Tagen um den ‚Lösungsmix’, das heißt um den Energiemix der  Zukunft, aber auch um Energieeffizienz. Die Botschaft, die von Hannover  ausgeht, lautet: Wir können schneller Energie sparen, als neue Anlagen  bauen. Die HANNOVER MESSE hat gezeigt, dass die Industrie bereits heute  effiziente Technologien anbietet – sie müssen nur eingesetzt werden.  Experten schätzen die Einsparpotenziale auf etwa 30 Prozent&#8221;, sagte von  Fritsch. In diesem Jahr habe sich eindrucksvoll gezeigt, dass alle  Kernbereiche der HANNOVER MESSE von dem konsequenten Ausbau des  Themenfeldes Energie in den vergangenen Jahren profitierten.</p>
<p>Mit  Blick auf das kommende Jahr kündigte von Fritsch an, die in 2011  erstmals ausgerichtete Sonderschau Metropolitan Solutions auszuweiten.  &#8220;Die Resonanz auf Metropolitan Solutions ist überwältigend. Die  Urbanisierung entfaltet eine unglaubliche Dynamik. Die Industrie bietet  schon jetzt zahlreiche konkrete Antworten auf die drängenden Fragen der  Urbanisierung, und die HANNOVER MESSE ist der beste Platz für dieses  Thema.&#8221;</p>
<p>Mit einer neuen Leitmesse wird zudem das  Themenportfolio der HANNOVER MESSE im kommenden Jahr ergänzt. &#8220;Mit der  IndustrialGreenTec bieten wir industriellen Umwelttechnologien eine  einzigartige Plattform. Schwerpunkte der IndustrialGreenTec werden  industrielle Angebote zu Kreislaufwirtschaft, Entsorgung, Luft- und  Wasser-Reinheit für den Einsatz entlang der industriellen  Wertschöpfungskette sein. Das Motto lautet: Aus der Industrie für die  Industrie&#8221;, fügte von Fritsch an.</p>
<p>Insgesamt kamen zur  HANNOVER MESSE 2011 deutlich mehr als 230 000 Besucher. Im Vergleich zur  Veranstaltung 2009 entspricht dies einem Zuwachs zwischen zehn und 15  Prozent. Etwa 60 000 Besucher und damit über ein Drittel mehr als im  Jahr 2009 kamen aus dem Ausland. &#8220;Allein die Besucher aus dem Ausland  füllen in diesem Jahr mehr als 150 Großraum-Flugzeuge&#8221;, sagte von  Fritsch. &#8220;Aus allen Nationen kamen mehr Besucher nach Hannover, und alle  Bereiche der Messe haben davon profitiert.&#8221; Jeder dritte Besucher  gehörte zum Topmanagement seines Unternehmens, ihre Zahl stieg damit um  20 Prozent.</p>
<p>Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel und  Frankreichs Premierminister Francois Fillon hatten die HANNOVER MESSE  2011 am 3. April vor 2 400 Gästen in Hannover eröffnet. Insgesamt  besuchten mehr als 120 internationale wirtschaftspolitische Delegationen  die Messe. &#8220;Das Partnerland Frankreich hat sich als innovationsstarke  Industrienation und guter Partner der deutschen Wirtschaft präsentiert&#8221;,  sagte von Fritsch.</p>
<p><a href="http://www.hannovermesse.de/" target="_blank">http://www.hannovermesse.de/ </a></p>
</div>
</div>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Happy Birthday: Der tragbare Computer wird 30!</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2011/04/01/happy-birthday-der-tragbare-computer-wird-30/</link>
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		<pubDate>Fri, 01 Apr 2011 11:49:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit dem 11 Kilo schweren „Osborne1“ wurde der PC mobil „Osborne-Effekt“ ging in die Wirtschaftsgeschichte ein Er wog 10,7 Kilogramm, hatte einen winzigen 5-Zoll-Röhrenbildschirm, kostete 1795 Dollar – und war ein Riesenerfolg: Im April 1981 wurde der erste tragbare Computer für den Massenmarkt vorgestellt, der „Osborne 1“. Er ließ sich mitnehmen wie ein Koffer und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<ul type="square">
<li>Mit dem 11 Kilo schweren „Osborne1“ wurde der PC mobil</li>
<li>„Osborne-Effekt“ ging in die Wirtschaftsgeschichte ein</li>
</ul>
</div>
<p><strong></strong>Er wog 10,7  Kilogramm, hatte einen winzigen 5-Zoll-Röhrenbildschirm, kostete 1795  Dollar – und war ein Riesenerfolg: Im April 1981 wurde der erste  tragbare Computer für den Massenmarkt vorgestellt, der „Osborne 1“. Er  ließ sich mitnehmen wie ein Koffer und ähnelte eher einer tragbaren  Nähmaschine als einem PC.</p>
<p>Mit dem Koffer-Rechner begann vor 30 Jahren die Entwicklung des  Marktes für mobile Computer. Diese Geräte stehen heute für fast zwei  Drittel des weltweiten PC-Umsatzes. „Der mobile PC hat den Computermarkt  grundlegend verändert. Die rasante Entwicklung der Geräte  veranschaulicht sehr deutlich die Innovationskraft der Computerbranche“,  sagt BITKOM-Präsident Professor Dr. August-Wilhelm Scheer. Während sich  Leistung und Ausstattung vervielfacht haben, sind Gewicht und Preis  stark gesunken. Nach BITKOM-Prognosen werden 2011 in Deutschland 14,8  Millionen Computer verkauft. Fast drei Viertel (72 Prozent) entfallen  auf tragbare Geräte wie Notebooks, Netbooks oder Tablet-PCs.<br />
Die  Erfolgsgeschichte des ersten mobilen PCs war rasant, währte indes nur  kurz. Als sich der amerikanische Buchautor Adam Osborne im März 1980 mit  dem Computerdesigner Lee Felsenstein traf, wollte er den Computermarkt  revolutionieren: Der PC sollte tragbar und bezahlbar werden, Felsenstein  sollte ihn gestalten. Osborne gründete noch im gleichen Jahr die  Osborne Computer Corporation. Ein gutes Jahr später war er schon am  Ziel: Im April 1981 kam der „Osborne1“ auf den Markt.</p>
<p>Vor allem Geschäftsleute hatte man sich als Zielgruppe ausgesucht. In  der Werbung hieß es: „Unser Computer passt unter jeden Flugzeugsitz.“  Als Speichermedium dienten zwei Diskettenlaufwerke. Eine Festplatte mit  ausreichend Platz wäre zu der Zeit viel zu schwer, teuer und empfindlich  gewesen. Zwischen den Laufwerken war ein kleiner Röhrenbildschirm  untergebracht. Trotz seiner Größe und seines Gewichts gilt der Rechner  heute als der erste kommerziell erfolgreiche, tragbare Computer. Zwar  gab es bereits vorher tragbare PCs, sie wogen jedoch bis zu 25 Kilo und  waren sehr viel teurer. Osborne verkaufte im ersten Monat 11.000 Stück,  schon im September stieg der Umsatz der jungen Firma auf mehr als eine  Million Dollar. Im Preis war ein Software-Paket enthalten, das allein  fast so viel gekostet hätte wie der Rechner.</p>
<p>So schnell die Firma aufstieg, so schnell war ihr Niedergang  besiegelt. Im September 1983 ging das Unternehmen bankrott. Ein  Hauptgrund: Adam Osborne soll damals die Nachfolgemodelle öffentlich  angepriesen haben, obwohl sie noch längst nicht erhältlich waren.  Potenzielle Kunden warteten ab, die Osborne-1-Lager blieben voll und die  Preise für den Koffer-Computer verfielen. Der Effekt ist in der Branche  bis heute als der „Osborne-Effekt“ bekannt. Osborne brachte die beiden  Nachfolgemodelle zwar noch auf den Markt, doch ohne an den Erfolg des  Vorgängermodells anknüpfen zu können. 1985 war für die Firma endgültig  Schluss. Osborne starb nach mehreren Schlaganfällen am 18. März  2003 in  Indien, wo er während der letzten Jahre seines Lebens als  Venture-Capitalist tätig war.</p>
<p>Heute werden in Deutschland nach Schätzungen des BITKOM 11 Millionen  tragbare PCs pro Jahr verkauft. Laut Marktforschungsinstitut Display  Search wurden im vierten Quartal 2010 weltweit fast 60 Millionen Geräte  abgesetzt.</p>
<p>www.bitkom.org</p>
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		</item>
		<item>
		<title>CeBIT 2011: Vom Leben, Arbeiten und Geld verdienen in der Cloud – IT-Messe immer noch Plattform Nummer 1 für Branchen-Trends</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2011/03/05/cebit-2011-vom-leben-arbeiten-und-geld-verdienen-in-der-cloud-%e2%80%93-it-messe-immer-noch-plattform-nummer-1-fur-branchen-trends/</link>
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		<pubDate>Sat, 05 Mar 2011 07:54:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Branchenvertreter sind sich einig: die CeBIT – auch in abgespeckter Form mit fünf Ausstellungstagen &#8211; ist und bleibt die weltweit wichtigste Messe für IT-Trends für die Wirtschaft. So auch für Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „Die CeBIT ist das Maß aller Dinge. Keine IKT-Messe ist größer und bedeutender im weltweiten Vergleich. Gerade die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Die Branchenvertreter sind sich einig: die CeBIT – auch in abgespeckter Form mit fünf Ausstellungstagen &#8211; ist und bleibt die weltweit wichtigste Messe für IT-Trends für die Wirtschaft. So auch für Karl-Heinz Streibich, Vorstandsvorsitzender der Software AG: „Die CeBIT ist das Maß aller Dinge. Keine IKT-Messe ist größer und bedeutender im weltweiten Vergleich. Gerade die deutsche IT-Industrie profitiert erheblich durch das globale Schaufenster, das die CeBIT alljährlich bietet.“ Die CeBIT setze die inhaltlichen Trends: 2008 mit Green IT, 2009 mit Webciety, 2010 mit Connected Worlds und 2011 mit Cloud Computing. Für die Großen der Branche wie IBM, Microsoft, SAP oder auch Hewlett Packard ist ganz klar: Cloud Computing bietet große Potenziale für Innovationen, Wachstum und die Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen. Damit kann die Cloud für die nächsten Jahre zu einem Wachstumstreiber in der Informations- und Kommunikationstechnik und darüber hinaus werden. Diese Einschätzung wird untermauert durch das Ergebnis des Gartner Executive Program (EXP) in einer aktuellen Umfrage unter mehr als 2000 CIOs aus 50 Ländern. Danach setzen sich IT-Führungskräfte zur Zeit am meisten mit diesem Thema auseinander. Cloud Computing ist ein Service der abstrahierte IT-Infrastrukturen wie Rechner Kapazität, Datenspeicher oder Softwareumgebungen, die dynamisch angepasst werden können, über ein Netzwerk zur Verfügung stellt. Ralph Haupter, Vorsitzender der Geschäftsführung von Microsoft Deutschland, ist sich sicher: „Wir haben die Chance, Deutschland  zur führenden Cloud-Nation in Europa zu machen.“</strong></p>
<p>Für SAP als Mitgestalter weiterer aktueller IT-Trends wie On-Demand, Mobility und Business Analytics ist und bleibt die CeBIT „die trendstarke und umfassende Gelegenheit, um den aktuellen Puls der IT zu fühlen“, so Michael Kleinemeier, Geschäftsführer SAP Deutschland, Regional President D-A-CH. Bei der IBM ist dieser ‚Puls’ ganz klar die Cloud und der Weg dahin, oder wie es Doris Albiez, Vice President Geschäftspartner und Mittelstand IBM Deutschland, bereits als Business-Modell formuliert: „Wir werden Kundennähe, Branchenexpertise und spezifische Cloud-Lösungen unserer Partner mit einer soliden Cloud-Basis aus Hardware, Software und Services unterfüttern.“ Eine führende Rolle bei SaaS (Software-as-a-Service) und Cloud Computing möchte auch IT-Anbieter Comarch einnehmen, denn CEO Prof. Janusz Filipiak ist überzeugt, „dass die Bereitstellung von IT in Zukunft auch im Mittelstand immer stärker in Richtung Cloud gehen wird.“</p>
<p>Leo Ernst, kaufmännischer Vorstand der Pro-Alpha Software AG, sieht nicht so sehr die Wolke, die seine Klientel umtreibt, sondern vielmehr Collaboration und Mobilität: „Unsere Kunden und Interessenten wollen hier – mobil verfügbare &#8211; Lösungen, die ihnen einen besseren Überblick, eine höhere Transparenz über mehrere Standorte hinweg und in Summe  eine einfachere Zusammenarbeit ermöglichen.“ Mobilität &#8211; und auch weniger die Cloud &#8211; ist auch ein Thema für Uwe Kutschenreiter, Vorstand Vertrieb und Marketing, oxaion ag: „Im ERP-Umfeld ist wieder deutlich mehr Bewegung. Besonderes Interesse verzeichnen wir an unseren mobilen Lösungen. Dass wir nun auch ERP-Daten auf dem iPAD anbieten, ist auf eine sehr positive Resonanz getroffen. Differenzierter sehe ich das Thema Cloud. Sicher, irgendwann wird das in der einen oder anderen Form auch im Mittelstand ankommen.“ Im Moment allerdings sei das Interesse gering. Zu viele Fragen rund um das Thema Sicherheit seien noch nicht geklärt. Auch Sage-Geschäftsführer Peter Dewald weiß, was den Mittelstand im Fertigungsumfeld in erster Linie umtreibt: „Für den Mittelständler ist Mobilität ein wichtiges Thema. Unternehmer wollen auf aktuelle Kennzahlen zu Umsatz und Auftragslage tagesaktuell auch von unterwegs zugreifen können.“ Deshalb bietet Sage nun eine iPhone-Applikation für den Dateneinblick von unterwegs an. Damit sehen Unternehmer definierte Statistiken oder Detailinformationen aus der ERP-Lösung, um einen schnellen Überblick über geschäftskritische Daten und mögliche Handlungsfelder zu erhalten. Auch Marktbegleiter PSIpenta hat mit ERP/MES- Anwendungen auf internetfähigen Smartphones und Tablet-PCs die Mobilität als wichtiges Thema ausgemacht.</p>
<p>Für Jörg Nissen, Geschäftsführer Nissen &amp; Velten, hat die CeBIT einmal mehr Signalwirkung: „Als ERP-Softwarehersteller sehen wir die Perspektiven des Jahres 2011 sehr positiv. Die Investitionsbereitschaft des Mittelstands ist klar erkennbar.“ Gerade Branchenlösungen wie etwa für den Stahlhandel und Biegereien erfreuten sich einer sehr guten Nachfrage. Dieser dürfte sich auch die ABAS Software AG in Hannover sicher gewesen sein, verloste der ERP-Anbieter doch tatsächlich eine komplette Small-Business-Installation der abas-Business-Software im Gesamtwert von 50.000 Euro – mit Einführung und Schulung.</p>
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		<title>Eine webbasierte Feinplanung spart Zeit und Geld – Technische Aspekte bei der Softwareauswahl sind sehr wichtig</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Jan 2011 08:58:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik Um als Produktionsunternehmen in zeitgemäßen Lieferketten mitarbeiten zu können, muss die Kernfrage „Wie kann der bestehende Auftragsvorrat mit minimalem Ressourceneinsatz termingerecht abgearbeitet werden?“ mit der richtigen Lösung optimal beantwortet werden. Doch auch technologische Aspekte gilt es bei der Software-Auswahl zu berücksichtigen, um Kosten im Betrieb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gastbeitrag von Herrn Ing. Mag. Herbert Parnreiter, Geschäftsführer Industrie Informatik</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Um als Produktionsunternehmen in zeitgemäßen Lieferketten mitarbeiten zu können, muss die Kernfrage „Wie kann der bestehende Auftragsvorrat mit minimalem Ressourceneinsatz termingerecht abgearbeitet werden?“ mit der richtigen Lösung optimal beantwortet werden. Doch auch technologische Aspekte gilt es bei der Software-Auswahl zu berücksichtigen, um Kosten im Betrieb zu sparen.</strong></p>
<p>Da ERP-Systeme in anderen Zeithorizonten „denken“ und andere Aufgaben haben, die vor allem im dispositiven und kalkulatorischen Bereich liegen, haben sich Feinplanungssysteme etabliert, die unterhalb der ERP-Ebene ihre Optimierungsfunktionen wahrnehmen.</p>
<p>Software-Hersteller wie etwa die Industrie Informatik bieten hier seit Jahren funktionell anspruchsvolle Planungssysteme. Die Kernfunktionen einer Termin- und Kapazitätsplanung reichen dabei von situativ rüstoptimalen Reihenfolge-Bildungen, Errechnung der Bearbeitungsdauer in Abhängigkeit von gerade verfügbarer Personalkapazität über die Überprüfung gleichzeitiger Verfügbarkeit von Sekundär-Ressourcen, wie z.B. Maschine, Vorrichtung und Personal. Eine Feinplanungslösung muss flexibel sein und sich ständig an geänderte Situationen anpassen können. Das Reagieren auf neue Plansituationen muss in der Praxis rasch vor sich gehen, und oft auch lokal, also beim Meister oder Schichtführer, ohne zentraler Planungsstelle. Der Funktionsumfang einer Feinplanungslösung ist jedoch nur einer von vielen Einflussgrößen bei der Software-Auswahl. Achten Sie auch auf folgende Aspekte, um den Schutz der Investition sicherzustellen:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>1. Einsetzbarkeit</strong></p>
<p>Ob Serienfertiger, Fließfertiger oder Einzelauftragsfertiger – ein Feinplanungssystem muss in der Lage sein, sich durch vielfältigen Möglichkeiten der Parametrierung auf die verschiedensten Produktionsformen einzustellen. Die Anforderungen in der Produktion unterscheiden sich von der Instandhaltung, der Werkzeugbau plant anders als das Engineering. Aus Sicht der IT ist es wünschenswert, ein System zu betreiben, das sich über Konfigurierbarkeit an diese Anforderungen anpasst. Das vereinfacht den technischen Betrieb und die Schnittstellen enorm im Vergleich zu mehreren Insellösungen.</p>
<p>Um von zukünftigen Weiterentwicklungen profitieren zu können, ist es notwendig auf eine releasefähige Standard-Lösung zu setzen, anstelle sich in die Abhängigkeit von einzelnen Programmierern im Rahmen einer Individuallösung zu begeben.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>2. Integration</strong></p>
<p>Im Bereich Integration ist der Austausch von Auftragsdaten mit dem ERP-System über Schnittstellen zu lösen, hier sollte im SAP-Umfeld auf Zertifizierungen geachtet werden. Ob es auf Grund der sehr tiefen Integrationserfordernisse sinnvoll ist, externe Lösungen für Personalzeit und Rückmeldungen (Betriebs- und Maschinendatenerfassung) einzusetzen, oder ein integriertes MES (Manufacturing Execution System) auszuwählen, muss im Einzelfall geprüft werden. Als zentraler Baustein einer MES-Lösung bietet eine Feinplanung den Vorteil integrierter Funktionen z.B. zur Visualisierung von Fortschritts- und Störungsmeldungen oder Kopplung der Personalplanung mit der Produktionsplanung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>3. Technische Aspekte </strong></p>
<p>Einen wesentlichen Einfluss auf die Investitionssicherheit und die Gesamtkosten über die Nutzungsdauer (TCO) hat die Technologie. Moderne Software nutzt heute Web-Technologien. Nicht (nur) weil es modern ist, sondern eklatante Kostenvorteile bei Installation und Betrieb bestehen.</p>
<p>Ein auf Browser basierendes Planungssystem im Web wäre aber noch vor kurzem nicht praktikabel gewesen. Vor allem waren Leitungskapazitäten in entsprechender Qualität und Verfügbarkeit nicht zu vertretbaren Kosten erhältlich. Heute ermöglichen breitbandige Internetverbindungen den ökonomischen Betrieb von IT-Systemen über verteilte Standorte mittels VPN. Neben der Bandbreite muss auch die Latenz, also die Verzögerung der Übertragung pro Datenpaket im Netzwerk beachtet werden. Zu hohe Latenzzeiten können speziell bei Oberflächen mit ausgeprägten grafischen Bedienungselementen für den Anwender unangenehme Verzögerungen bei der täglichen Arbeit hervorrufen. Da grafische Plantafeln genau diese Merkmale besitzen, muss der Aufgabenteilung zwischen Middle Tier und Client besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden.</p>
<p>Auch wenn Anwender bei Webanwendungen nicht immer den gleichen Komfort wie in Client/Server Anwendungen erwarten, spielt die Usability grafischer Werkzeuge wie Plantafeln im praktischen Einsatz eine sehr wichtige Rolle. Eine fast ausschließlich auf Mausbedienung und Drag &amp; Drop Funktionen ausgelegte Benutzerschnittstelle muss unabhängig vom Latenzverhalten der Netzwerkverbindung eine fließende Bedienung gewährleisten. Neben der komfortablen Bedienung wird natürlich auch die schnelle Berechnung von großen Auftragsmengengerüsten mittels komplexer Planungsalgorithmen erwartet.</p>
<p>Die IT-Abteilung legt in der Regel Wert auf den Einsatz von Standardtechnologien. Einen wesentlichen Vorteil von Webanwendungen stellt natürlich der wartungsfreie Betrieb der Clients im Unternehmensnetzwerk dar. Da Planungssysteme in der Regel einen integrativen Bestandteil von MES darstellen, ist natürlich eine webbasierende Gesamtlösung von großem Vorteil.</p>
<p>Die folgende Abbildung zeigt die wesentlichen Elemente einer webbasierenden Feinplanung.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_webbasierte_Feinplanung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1322" title="Grafik_webbasierte_Feinplanung" src="http://www.prit-blog.de/audio/Grafik_webbasierte_Feinplanung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Neben der Anforderung im Client ist auch ein auf Geschwindigkeit optimiertes Planungsservice in der Middle Tier ein wesentliches Element einer leistungsfähigen webbasierenden Planung. Frei konfigurierbare Planungsstrategien müssen auch mit Mengengerüsten über 30.000 Arbeitsvorgängen schnellstmöglich den Client mit den wichtigsten Daten versorgen.</p>
<p>Die Rechenarbeit erfolgt in der Middle Tier, die den in JAVA implementierten Client nur mit jenen Metadaten versorgt, welche für die Darstellung der Arbeitsvorgänge, Auslastungssituationen oder Auftragsbeziehungen benötigt werden.</p>
<p>Auch die Erweiterung ganzer Bildschirmbereiche wie die Anzeige eines Kapazitätsgebirges oder die Schnellinformation mittels Bubblehelp erfolgen ohne einen Zugriff auf die Middle Tier. Diese Arbeitsweise macht ein webbasierendes Planungssystem resistent gegen markante Latenzzeiten.</p>
<p>Abschließend die wesentlichen Vorteile dieser Architektur:</p>
<p>-          Die Anwendungen sind auf jedem Standard MES-Arbeitsplatz ohne zusätzlichen Installationsaufwand sofort einsetzbar.</p>
<p>-          Die Clientressourcen sind nur für die grafische Darstellung und Bedienung der Plantafel zu kalkulieren. Planungsläufe mit großen Mengengerüsten und komplexen Logiken laufen in der Middle Tier.</p>
<p>-          Trotz Browseranwendung uneingeschränkter Benutzerkomfort, erweitert um moderne GUI-Elemente bringen hohe Akzeptanz bei den Planungsmitarbeitern.</p>
<p>Fazit. Wenn bei der Auswahl neben der Erfüllung der funktionalen Anforderungen auch auf diese wertvollen Technologien geachtet wird, können Kosten im Betrieb gespart werden.</p>
<p><a href="http://www.prit-blog.de/audio/Auswahlkriterien_Feinplanung.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1324" title="Auswahlkriterien_Feinplanung" src="http://www.prit-blog.de/audio/Auswahlkriterien_Feinplanung-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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		<title>BITKOM: ITK ist Motor für Wachstum und Innovation</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Dec 2010 07:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Viertel des BIP-Wachstums geht auf den Einsatz von ITK zurück BITKOM-Studie: Vier von fünf ITK-Firmen führen 2010 neue Produkte ein Beim 5. Nationalen IT-Gipfel stehen digitale Infrastrukturen im Mittelpunkt IT und Telekommunikation (ITK) sind die wichtigsten Impulsgeber für neue Produkte und Dienste und leisten damit einen erheblichen Wachstumsbeitrag für die deutsche Volkswirtschaft. Das zeigt [...]]]></description>
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<ul type="square">
<li>Ein Viertel des BIP-Wachstums geht auf den Einsatz von ITK zurück</li>
<li>BITKOM-Studie: Vier von fünf ITK-Firmen führen 2010 neue Produkte ein</li>
<li>Beim 5. Nationalen IT-Gipfel stehen digitale Infrastrukturen im Mittelpunkt</li>
</ul>
</div>
<p>IT und  Telekommunikation (ITK) sind die wichtigsten Impulsgeber für neue  Produkte und Dienste und leisten damit einen erheblichen  Wachstumsbeitrag für die deutsche Volkswirtschaft. Das zeigt eine  aktuelle Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW)  im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM. Danach führen inzwischen 40  Prozent aller innovativen Unternehmen in Deutschland Neuerungen ein, die  im Wesentlichen auf ITK beruhen. Nach Berechnungen der Forscher ging in  den Jahren 1999 bis 2007 somit fast ein Viertel (23 Prozent) des  BIP-Wachstums in Deutschland auf den Einsatz von ITK zurück. „Die  Herstellung geeigneter Rahmenbedingungen muss ein Top-Thema der  Hightech-Politik bleiben“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr.  August-Wilhelm Scheer im Vorfeld des 5. Nationalen IT-Gipfels. „Der  IT-Gipfel ist eine ideale Plattform für den Austausch zwischen Politik  und Wirtschaft sowie zur Entwicklung gemeinsamer Projekte für die  Gestaltung der digitalen Welt.“ Wichtige Themen sind in diesem Jahr die  steuerliche Förderung von Forschung und Entwicklung, eine erleichterte  Zuwanderung von Fachkräften sowie der weitere Breitbandausbau. „IT und  Telekommunikation tragen ganz maßgeblich zur Wirtschaftsleistung in  Deutschland bei“, ergänzte BITKOM-Vizepräsident René Obermann.  „Flächendeckende, schnelle Netze in Festnetz und Mobilfunk sind die  Basisinfrastruktur für künftige Innovationen.“</p>
<p>Nach den  Ergebnissen der BITKOM-Studie gehört die ITK-Branche zu den  innovativsten Wirtschaftszweigen. 81 Prozent der Anbieter von Software  und IT-Services sowie 78 Prozent der Hardware-Hersteller haben im Jahr  2010 neue Produkte oder Dienste auf den Markt gebracht. Das ist der mit  Abstand höchste Wert aller Branchen in Deutschland. „Die Palette der  Neuerungen reichte zuletzt von Smartphones über Tablet-PC bis zum Cloud  Computing bei professionellen IT-Anwendern“, sagte Scheer. Im  Branchen-Ranking folgen die Elektrotechnik mit 70 Prozent aller  Unternehmen sowie die Chemie- und Pharma-Industrie mit 69 Prozent. Im  Maschinenbau führen 64 Prozent der Unternehmen Innovationen ein. Dass  die ITK-Branche innovativer ist als die Wirtschaft insgesamt, zeigt sich  auch an einem anderen Indikator. Im Schnitt geben die ITK-Unternehmen  in Deutschland 7 Prozent ihres Umsatzes für Forschung und Entwicklung  aus. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Schnitt der  Gesamtwirtschaft, die auf 2,6 Prozent kommt. Unter den ITK-Teilbranchen  liegen die Hersteller von Kommunikationstechnik mit 12,6 Prozent vom  Umsatz vor den Software-Anbietern mit 9,2 Prozent.</p>
<p>Aus Sicht des  BITKOM sind Wirtschaft und Politik gemeinsam gefordert, um die  Potenziale der Informations- und Kommunikationstechnologien voll  auszuschöpfen. Beim 5. Nationalen IT-Gipfel kommen rund tausend  Spitzenvertreter aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Zur  Vorbereitung arbeiten acht Arbeitsgruppen ganzjährig zu Themen wie  E-Government, digitale Infrastrukturen oder dem Hightech-Standort  Deutschland. In den vergangenen Jahren sind daraus zum Beispiel die  Breitbandstrategie, die Einführung der Behördenrufnummer 115, der neue  Personalausweis und mehrere Projekte zu Bildung und Qualifikation  hervorgegangen. In diesem Jahr wird bereits im Vorfeld des Gipfels ein  Datenschutzkodex für Geodatendienste vorgelegt. Scheer: „Der  Geodatenkodex enthält eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft, die den  Verbrauchern Rechte einräumt, die weit über das gesetzliche Maß  hinausgehen. Absolute Transparenz und Widerspruchsmöglichkeiten mit  wenigen Klicks stehen im Mittelpunkt.“</p>
<p>Beim diesjährigen  IT-Gipfel geht es vor allem darum, den Aufbau digitaler Infrastrukturen  voranzutreiben. „Die neuen Technologien leisten einen wichtigen Beitrag  für die Energieversorgung der Zukunft, den Aufbau von Elektromobilität  und ein modernes, kosteneffizientes Gesundheitssystem“, sagte Scheer.  Daneben müssen Behörden und Schulen mit intelligenten Netzen fit für die  Zukunft gemacht werden. In der neuen ITK-Strategie der Bundesregierung  „Deutschland Digital 2015“, die beim IT-Gipfel diskutiert wird, ist der  Aufbau intelligenter Netze bereits ein wichtiges Thema. Eine zentrale  Aufgabe ist dabei der weitere Breitbandausbau in Mobilfunk und Festnetz.  „Für diese Milliardeninvestitionen braucht die Branche allerdings  stabile und investitionsfreundliche Rahmenbedingungen“, sagte  BITKOM-Vizepräsident Obermann.</p>
<p>Hinweis zur Methodik: Die Studie  „ITK als Wegbereiter von Innovationen“ wurde vom Zentrum für Europäische  Wirtschaftsforschung (ZEW) im Auftrag des BITKOM durchgeführt. Teil der  Studie ist eine repräsentative Unternehmensbefragung von 1.550  ITK-Firmen sowie 1.000 ITK-Anwenderunternehmen aus anderen Branchen.</p>
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