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	<title>PRIT Blog &#187; IT-Nachwuchs</title>
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	<description>PR &#38; Events &#38; Comments - IT &#38; Systems &#38; Solutions</description>
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		<title>Vor der Krise ist nach der Krise oder: Vor der Krise ist nach der Krise oder:  Engpass Material fordert neue Wege im Einkauf elektronischer Komponenten</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Nov 2011 12:31:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[2010 und das erste Halbjahr 2011 waren für den Elektronikeinkauf eine schwierige Zeit: Das weltweite Wirtschaftswachstum führte dazu, dass ein Teil der Hersteller und Distributoren aufgrund von Kapazitätsengpässen den Markt nicht mehr ausreichend mit Komponenten versorgen konnte. Die Einkäufer mussten auf einem Verkäufer-Markt agieren. Für einzelne Komponenten betrugen die Lieferzeiten bis zu ein Jahr. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>2010 und das erste Halbjahr 2011 waren für den Elektronikeinkauf eine schwierige Zeit: Das weltweite Wirtschaftswachstum führte dazu, dass ein Teil der Hersteller und Distributoren aufgrund von Kapazitätsengpässen den Markt nicht mehr ausreichend mit Komponenten versorgen konnte. Die Einkäufer mussten auf einem Verkäufer-Markt agieren. Für einzelne Komponenten betrugen die Lieferzeiten bis zu ein Jahr. Vor dem Hintergrund der diffizilen Marktlage waren daher diejenigen Einkäufer am besten aufgestellt, die ein realistisches, seriöses Zeitmanagement betrieben und in ihren Bedarfsplanungen längere Lieferzeiten einkalkuliert hatten. Doch für Einkäufer sind Krisen und damit verbundene Unterbrechungen in der Lieferkette nicht neu – unabhängig, ob die Störung der Supply Chain durch Umweltkatastrophen oder durch den plötzlichen Ausfall eines insolventen A-Lieferanten hervorgerufen wird. Wer seine Hausaufgaben macht, kann im Notfall in der global vernetzten Beschaffungs-Welt fast immer adäquate Ressourcen aktivieren. Dies gilt auch für den Einkauf elektronischer Komponenten. Dazu gehört freilich, in ‚guten Zeiten’ sorgfältig zu scannen, welche Lieferanten wo angesiedelt sind und alternativ in Frage kommen. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Hans-Peter-von-der-Borch-BuS.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1534" title="Hans-Peter von der Borch BuS" src="http://www.prit-blog.de/audio/Hans-Peter-von-der-Borch-BuS-199x300.jpg" alt="" width="119" height="180" /></a>Dazu Hans-Peter von der Borch, Leiter Einkauf BuS elektronik: „Wenn nach einem wirtschaftlichen Abschwung in Zeiten zunehmender Nachfrage nach diesen Bauelementen die Fabriken ihren Durchsatz wieder er­höhen möchten, kommen sie schnell an die Grenzen ihrer Kapazität, die sie technisch bedingt nur zeit- und kosten­aufwendig erweitern können. Die Folge ist eine Alloka­tion durch den Hersteller, also die Zuteilung der Ware nach bestehen­den Abnahmeverträgen und sicherlich auch unter Berücksichtigung erfolgversprechendster Zukunftsmärkte. Hier hat sich gezeigt, welcher Distributor zuverlässig ist und welcher nicht.“</p>
<p>Die Liefersicherheit und die Ausweisung zuverlässiger Zweit‑ und Drittlieferquellen gehörten also in den letzten zwei Jahren zu den größten Herausforderungen. „Ständig notwendig ist es außerdem, den Zulieferern verlässliche Bedarfsprognosen zu geben, die entscheidend für die Planung und die zuverlässige Versorgung sind. Im Verbund mit den strikteren finanziellen Kontrollen, die es bei den Unternehmen seit der ‚Krise‘ gibt, zählt dies in der Zeit nach der Flaute zu den größten Herausforderungen beim Einkauf“, <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Tony-Astley_300dpi-TI.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-1535 alignright" title="Tony Astley_300dpi TI" src="http://www.prit-blog.de/audio/Tony-Astley_300dpi-TI-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>weiß Tony Astley, Texas Instruments, Business Operations Director, EMEA. Das Gros der Halbleiter-Hersteller ist nicht in Europa, sondern in Asien und den USA ansässig. Wer also potenzielle Supplier identifiziert und ein systematisches Risikomanagement implementiert hat, der hat in Krisenzeiten mehr Spielraum für Handlungsoptionen und sollte ohne gravierenden Zeitverzug auf Alternativlieferanten bei gleicher Qualität zurückgreifen können. ‚Second Source’ lautet in diesem Kontext das Schlüsselwort. „Ein zielgerichtetes, strategisches Risk Management ist beim Einkauf elektronischer Komponenten daher unabdingbar. Aus gutem Grund ist das Thema ‚Risikomanagement’ in vielen unserer jährlich mehr als BME-Fachveranstaltungen eines der Hauptthemen“, so Dr. Holger Hildebrandt, Hauptgeschäftsführer Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik e.V. (BME). Die hohe Nachfrage führt zwangsläufig dazu, dass Rohstoffe für elektronische Bautei­le knapp werden. „Tantal, Platin und Gold waren noch nie so teuer wie heu­te. Solche Verkäufermärkte haben dar­über hinaus aus Sicht der Hersteller den Charme, Preiskorrekturen nach oben durchsetzen zu können, was letztlich al­le Kunden zu spüren bekommen“, so BuS elektronik-Einkaufschef von der Borch. Die Einkäufer versuchen natürlich den gestiegenen Bau­elementebedarfen der Kunden am Weltmarkt nachzukommen und sie mer­ken dabei tagtäglich, was Verknappung heißt. „Die Kunst lag darin“, erläutert von der Borch, „herauszufinden, welchen Weg die Ware vom Hersteller zum Distributor genommen hat und welche Mengen dann tatsächlich beim Besteller angekommen sind.“ Auf diesem Hintergrund hat BuS elektronik ein Lead Buyer-Konzept für alle Warengruppen eingeführt. Die jeweiligen Spezialisten können damit besser den Markt für ihr Segment verfolgen, bündeln und Lieferanten fokussieren. Hans-Peter von der Borch ergänzt: „Das Lieferantenmanagement spielt bei Aussagen zur Lieferfähigkeit und Preisgestaltung eine wichtige Rolle.“ Durch die neue Organisation, sprich die Aufteilung in Lead Buyer und operativen Einkauf, kann die Einkaufsmacht von BuS heute viel effektiver genutzt werden. Auch das hat einen entscheidenden Einfluss auf die Preisgestaltung bei BuS. Insgesamt hat sich der Stellenwert der BuS-Einkaufsabteilung deutlich erhöht. Bei bis zu 80 Prozent Materialanteil an allen Baugruppen „gerät der Anteil der Wertschöpfung eher in den Hintergrund. Der Einkaufspreis wird immer dominanter“ (von der Borch).</p>
<p>Bei Texas Instruments seien die betrieblichen Abläufe so gestaltet, dass man mit Auf‑ und Abwärtsbewegungen gleichermaßen gut fertig würde, Texas Instruments-Manager Tony Astley erläutert: „Einen Unterschied gibt es nur hinsichtlich der Prioritäten. Zwischen dem Jahr 2000 und der ‚Krise‘ in den Jahren 2008 und 2009 wurden wir Zeuge einer zunehmenden Globalisierung und Fragmentierung, denn die Produktion wurde geografisch verlagert und es entstand eine komplexere Lieferkette. 2009 dann wurde den Verantwortlichen bewusst, dass sie ihre Lieferkette nicht mehr im Blick hatten.“ Die Krise hat somit also die Schwächen derart fragmentierter Lieferketten bei der Unterstützung globaler Fertigungsstrategien deutlich gemacht. Seit 2009 sind die Unternehmen deshalb dabei, ihre Lieferketten transparenter zu gestalten, um sie – angepasst an die Nachfrage – besser kontrollieren zu können. „Wir erleben, wie die Industrie mehr und mehr auf diese als geschlossener Regelkreis implementierten Lieferketten umstellt, denn sie erleichtert Kunden und Zulieferern das Setzen der nötigen Prioritäten, um dem Bedarf gerecht zu werden“, sagt Tony Krauth, Texas Instruments, EMEA Procurement Manager.</p>
<p>Aktuell übersteigt noch immer die Nachfrage das Angebot – aber längst nicht mehr so drastisch wie im Frühjahr dieses Jahres, als der Atomunfall in Japan die generelle Allokationsproblematik in der Elektrotechnik-Industrie, dem IT-Sektor und der Automobil-Industrie noch verstärkt hatte. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Dr.Hildebrandt_klein-BmE.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1536" title="Dr. Holger Hildebrandt - BME" src="http://www.prit-blog.de/audio/Dr.Hildebrandt_klein-BmE-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>„Das Gros der Einkäufer, die Waren aus Japan beziehen, hatte in der Regel im engen Zusammenspiel mit ihren Suppliern aber ein gut funktionierendes Krisenmanagement aufgebaut. Beispielsweise hatten mehrere uns bekannte Automobilzulieferer abteilungsübergreifende Task Forces eingerichtet, um die OEMs auch weiter planmäßig beliefern zu können“, bilanziert BME-Hauptgeschäftsführer Hildebrandt. In diesem Kontext ist interessant,  dass auch der Stellenwert von Internet-Plattformen, wo Gebote auf Ware abgegeben werden können, (wieder) zugenommen hat. Elektronische Medien haben die klassische Ausschreibung dabei um neue Alternativen erweitert. Mit Ausschreibungen, Auktionen oder Biddings im Internet können Dienstleister und Unternehmen einbezogen werden, deren Existenz bis dato unbekannt war; die Steigerung der Markttransparenz ist die Folge. BME-Chef Hildebrandt erkennt hier einen aktuellen Trend: „Dank florierender Konjunktur investieren deutsche Unternehmen branchenübergreifend in diesem Jahr verstärkt in elektronische Beschaffungslösungen zur Optimierung der Geschäftsabläufe (E-Procurement). Und das mit gutem Grund: Die Unternehmen senken ihre Einstandskosten im Durchschnitt um 5 Prozent (beim Einsatz von Katalogsystemen), 5 Prozent (bei Ausschreibungslösungen) und 12 Prozent (bei Auktionslösungen). Hinzu kommt die Reduktion der Prozesskosten von durchschnittlich 25 Prozent (Katalogsystemen), 10 Prozent (Ausschreibungslösungen) und 5 Prozent (Auktionslösungen) sowie eine Reihe nicht direkt quantifizierbarer Erfolge wie die Erhöhung der Compliance.“ KMU würden dabei in ähnlichem Umfang profitieren, bei einigen Lösungen sogar mehr als Großunternehmen/Konzerne. Dies würden die aktuellen Ergebnisse des jährlich erhobenen „BME Stimmungsbarometers Elektronische Beschaffung 2011“ belegen.</p>
<p>Einen interessanten (Aus)-Weg aus Beschaffungskrisen zeigt das in Berlin ansässige Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) auf. Dabei geht es um Strategien zur Wiederverwendung elektronischer Baugruppen und Komponenten: Derzeit werden im IZM Methoden zur Abschätzung der Lebensdauer elektronischer Baugruppen sowie deren Anwendung im Lifecycle Information Module &#8220;LIM&#8221; entwickelt. Nutzungsabhängige Wartung sowie durch Restlebensdauervorhersagen Garantieaussagen für gebrauchte Produkte werden somit ermöglicht. Mit Hilfe einer automatischen Demontagelinie wird der Prozess für die qualitätsgesicherte Entnahme von Bauelementen optimiert: Einerseits können verstärkt wertvolle Komponenten, andererseits Leiterplatten aus Produktionsausschuss wieder verwendet werden. Die Pilotlinie ist modular aufgebaut aus Vorerkennung, Entlöten und Erkennungssystem zur Qualitätskontrolle. Die Anlage ist einsetzbar, um funktionstüchtige Bauelemente aus Produktionsausschuss zu entlöten für Neuprodukte, und um gebrauchte Bauelemente zum Reparieren gebrauchter Produkte sowie für die Herstellung niedrigpreisiger neuer Produkte zu gewinnen.</p>
<p>Ausblick: Der Einkauf von Elektronik zählt sicher zu den anspruchsvollsten Themenfeldern in der Materialwirtschaft: In den letzten Jahren haben die Anforderungen und die Erwartungen an die Elektronik-Einkäufer stark zugenommen. Der dynamische Elektronik-Markt ist durch ein konsequentes Wechselspiel von Angebot und Nachfrage gekennzeichnet. Zyklen mit hohen Frequenzen und Amplituden sind markttypisch, wie BME-Hauptgeschäftsführer Dr. Holger Hildebrandt ausführt: „An dieser Marktsituation wird sich aller Voraussicht auch mittelfristig wenig ändern. In der Elektroniksparte spielt das Netzwerk des Einkäufers, dessen Marktkenntnisse sowie das Fach-Know-how im Vergleich zu anderen Beschaffungsfeldern eine noch größere Rolle.“ Aufgrund der Komplexität der anspruchsvollen Materie sei für die Facheinkäufer eine stetige Herausforderung, sich mit Entwicklern und Lieferanten in fachlichen Diskussionen auf Augenhöhe zu bewegen.</p>
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		<title>Deutscher Markt für Server wächst um vier Prozent</title>
		<link>http://www.prit-blog.de/2011/09/08/deutscher-markt-fur-server-wachst-um-vier-prozent/</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Sep 2011 09:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Umsatz steigt auf fast 2,1 Milliarden Euro Nachgefragt werden vor allem Standard-Server und Großrechner Trend zu serviceorientier IT und Flexibilität Der deutsche Markt für Server wächst wieder stark. Der Umsatz mit den Großrechnern soll im laufenden Jahr um rund 4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Die verkaufte Stückzahl erhöht sich um 5 Prozent auf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Umsatz steigt auf fast 2,1 Milliarden Euro</li>
<li>Nachgefragt werden vor allem Standard-Server und Großrechner</li>
<li>Trend zu serviceorientier IT und Flexibilität</li>
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<p>Der deutsche Markt für Server wächst wieder stark. Der Umsatz mit den Großrechnern soll im laufenden Jahr um rund 4 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro steigen. Die verkaufte Stückzahl erhöht sich um 5 Prozent auf knapp 390.000 Rechner. Das gab der Hightech-Verband heute bekannt. „Hauptgrund für das Wachstum auf dem Server-Markt ist die Auflösung des Investitionsstaus. Aufgrund der guten Konjunkturlage investieren Unternehmen wieder in die Modernisierung ihrer Hightech-Systeme“, sagt BITKOM-Vizepräsident Volker Smid. Zudem gewinne die verstärkte Nutzung von serviceorientierter IT an Bedeutung. Diese erfordere neue Architekturkonzepte und mehr Flexibilität. Der Trend zu mehr Cloud-Betriebsmodellen und die wachsende Virtualisierung steigern den Bedarf nach leistungsstarken und gut ausgestatteten Rechenzentren.</p>
<p>In Deutschland werden aufgrund ihrer geringen Anschaffungskosten vor allem Standard-Server nachgefragt. Ein weiterer wesentlicher Wachstumstreiber ist das Geschäft mit so genannten Mainframe- und Blade-Servern. Grund sind die niedrigen Betriebskosten. Mainframe-Server sind komplexe Großrechner, deren Leistung weit über die typischer Server hinaus geht. Blade-Server nennt man eine Baugruppe unabhängiger Computersysteme, die modular in einem Gestell eingesetzt werden und die darin eingebauten Netzteile gemeinsam nutzen. Dies ist besonders effizient und ressourcenschonend.</p>
<p>Europaweit wird der Servermarkt sogar um 6,5 Prozent auf etwa 8,7 Milliarden Euro steigen. Der Absatz wird sich um 4,5 Prozent auf 1,8 Millionen Stück erhöhen. In Europa werden vor allem Mittelklasse- und High-End-Server stark nachgefragt. Für 2012 geht BITKOM für Deutschland und die EU von einem stabilen Markt aus.</p>
<p>Hinweis zur Datenquelle: Das European Information Technology Observatory (www.eito.com) liefert aktuelle Daten zu den weltweiten Märkten der Informationstechnologie, Telekommunikation und Unterhaltungselektronik. EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH. Das EITO arbeitet mit den Marktforschungsinstituten PAC, IDATE, IDC und GfK zusammen. (BITKOM)</p>
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		<title>BITKOM startet Initiative „Frauen in die IT“</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 09:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Hightech-Verband BITKOM startet eine Initiative zur Förderung von Frauen in der ITK-Industrie. „In der Hightech-Branche sind Frauen drastisch unterrepräsentiert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer anlässlich des heutigen Spitzentreffens von Politik und Wirtschaft zum Thema Frauenquote. „Wir brauchen mehr Expertinnen mit technischen Qualifikationen und wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen.“ Die Initiative soll sowohl [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der  Hightech-Verband BITKOM startet eine Initiative zur Förderung von Frauen in der  ITK-Industrie. „In der Hightech-Branche sind Frauen drastisch  unterrepräsentiert“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer  anlässlich des heutigen Spitzentreffens von Politik und Wirtschaft zum Thema  Frauenquote. „Wir brauchen mehr Expertinnen mit technischen Qualifikationen und  wir brauchen mehr Frauen in Führungspositionen.“ Die Initiative soll sowohl  einen Beitrag zur Chancengleichheit als auch zur Linderung des Fachkräftemangels  in der Hightech-Branche leisten. Zu den geplanten Maßnahmen gehören ein  freiwilliger Kodex für die Unternehmen, Praxis-Leitfäden für und ein Preis, mit  dem künftig einmal jährlich Frauen für herausragende Leistungen im  Hightech-Sektor ausgezeichnet werden. Zudem erhalten Expertinnen und  Managerinnen im BITKOM eine spezielle Plattform für den Aufbau eines eigenen  Netzwerkes und zur Weiterentwicklung der Initiative.</p>
<p>Aktuell  sind nach einer Analyse der Personalberatung Kienbaum für den BITKOM lediglich  17 Prozent aller IT-Experten in Deutschland Frauen und nur 6 Prozent der  Führungspositionen im IT-Bereich sind von Frauen besetzt. „Der geringe  Frauenanteil bei IT-Experten verwundert nicht, denn nur wenige Frauen  absolvieren eine Berufsausbildung oder ein Studium in diesem Bereich“, sagte  Scheer. Lediglich 18 Prozent aller Studienanfänger in der Informatik sind  weiblich. Bei den IT-Ausbildungsberufen sind es sogar nur 9 Prozent. Scheer: „In  dieser Situation sind hohe, gesetzlich festgelegte Quoten für Frauen in  Führungspositionen in der ITK-Branche kaum zu erreichen.“ Verbindliche  Selbstverpflichtungen seien insbesondere für die vielen mittelständischen  Hightech-Unternehmen der bessere Weg.</p>
<p>Bereits  jetzt sind viele ITK-Unternehmen bei der Förderung von Frauen Vorreiter. Die  Deutsche Telekom hat sich bislang als einziger DAX-Konzern dazu verpflichtet,  eine Frauenquote für Führungspositionen einzuführen. In vielen Unternehmen wie  Microsoft, Hewlett-Packard oder SAP gibt es bereits Regelungen zur Förderung von  Frauen und Angebote zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Im Rahmen  der BITKOM-Initiative werden Personalverantwortliche der IT-Unternehmen einen  freiwilligen Kodex ausarbeiten. Dabei geht es u.a. um betriebliche  Zielvereinbarungen zum Frauenanteil in Nachwuchsprogrammen sowie in Fach- und  Führungspositionen, Strategien für den Wiedereinstieg nach Elternzeit,  Teilzeitangebote für Führungskräfte und betriebliche Betreuungsangebote für  Kinder. Scheer appellierte gleichzeitig an die Politik, die  Betreuungsinfrastruktur für Kleinkinder, Kinder und Jugendliche zu verbessern:  „Die besten Firmenprogramme helfen wenig, wenn öffentliche Betreuungsangebote  fehlen, um Familien mit berufstätigen Eltern zu entlasten.“</p>
<p>Weitere Infos: <a href="http://www.bitkom.org/"></a>www.bitkom.org</p>
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		<title>Hersteller von Industrie PCs nicht von Intels Sandy Bridge-Panne betroffen &#8211;</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Feb 2011 06:31:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[„Im Markt der professionellen Industrie-PCs ist es nicht sinnvoll, sofort die neusten Hardware-Bauteile einzusetzen!“ Nachdem Intel Anfang der Woche einen Hardware-Fehler in allen Chipsätzen für die neue Prozessorgeneration &#8220;Sandy Bridge&#8221; eingeräumt hat, reagieren nun die Hersteller und Händler darauf. So wurde u.a. die Auslieferung von betroffenen Produkten gestoppt. Gemeint sind die ab 9. Januar 2011 ausgelieferten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>„Im Markt der professionellen Industrie-PCs ist es nicht sinnvoll, sofort die neusten Hardware-Bauteile einzusetzen!“</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Nachdem Intel Anfang der Woche einen Hardware-Fehler in allen Chipsätzen für die neue Prozessorgeneration &#8220;Sandy Bridge&#8221; eingeräumt hat, reagieren nun die Hersteller und Händler darauf. So wurde u.a. die Auslieferung von betroffenen Produkten gestoppt. Gemeint sind die ab 9. Januar 2011 ausgelieferten Chipsätze für die neuen Prozessoren der Baureihe Core i3-2000, Core i5-2000 und Core i7-2000. PC- und Notebook-Hersteller sowie Systemlieferanten wie beispielsweise ASUS, Gigabyte, Toshiba und Samsung haben kostenlose Umtauschaktionen und Kaufpreiserstattungen angekündigt. Laut dpa hat der weltgrößte Computer-Bauer Hewlett-Packard nach eigenen Angaben die Produktion von PCs mit den betroffenen Chips bereits unmittelbar nach Bekanntwerden des Fehlers eingestellt. Eine für heute geplante HP-Produktpräsentation in San Francisco wurde abgesagt. Der Chiphersteller Intel, der jetzt alle ausgelieferten Sandy Bridge-Mutterplatinen zurückrufen und einstampfen muss, schätzt, dass der Fehler dem Unternehmen im laufenden Jahr rund eine Milliarde Dollar kosten dürfte.</p>
<p>Keinen Schaden davontragen wird auf alle Fälle die Beckhoff Automation GmbH (Verl), Spezialist für Automatisierungssysteme, wie uns Frank Metzner, Head of Marketing Communications, versichert: „Wir sind von der Panne nicht betroffen. Die Sandy Bridge-Chipsätze sind derzeit nicht in unseren Produkten integriert.“ Ähnlich äußerte sich auch Martin Müller, Leiter Marketing der Business Unit Automation Systems bei Phoenix Contact (Blomberg), Anbieter für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation: „Phoenix Contact ist nicht betroffen, diese Chips werden bei uns derzeit nicht verwendet. Andere Chips von Intel wie etwa CPUs für Industrie-PCs werden in unseren Produkten eingesetzt.“ Zur Intel-Panne allgemein meint Marketing-Mann Müller: „Rückrufaktionen dieser Dimension kratzen immer am Image des jeweiligen Herstellers.“ Man habe allerdings den Eindruck, dass Intel bei diesem Chip, der ja erst kürzlich in den Markt eingeführt wurde, umgehend und professionell reagiert habe. „Insofern sollte sich der Imageschaden in Grenzen halten“, so Müller weiter.</p>
<p>Bei der PCS Systemtechnik GmbH (München), Hersteller von Hard- und Software für das Erfassen von Zeitwirtschafts- und Betriebsdaten/MES, für Zutrittskontrolle, Biometrie und Videoüberwachung, gibt man sich ebenfalls gelassen, dazu Stephan Speth, Leiter Marketing und Neue Geschäftsfelder: „PCS ist nicht von diesem Chip-Problem betroffen, da unsere Industrie-PCs auf Intel-Atom- bzw. Intel Core 2 Duo basieren. Im Markt der professionellen Industrie-PCs ist es grundsätzlich nicht sinnvoll, immer sofort die neusten Hardware-Bauteile einzusetzen, sondern nur solche, die sich schon einige Zeit bewährt haben und auch langfristig verfügbar sind.“ Für Intel sei es ja nicht das erste Mal, dass sie mit diesem Problem kämpfen, so Speth. Der Image-Schaden vor einigen Jahren habe Intel nicht ernsthaft ins Wanken gebracht, dazu sei Intel viel zu stark im Markt, und AMD werde in vielen Fällen nicht als ernsthafte Alternative gesehen. „Und der finanzielle Schaden ist bei einem Netto-Gewinn von 11,7 Millarden Dollar im Geschäftsjahr 2010 zwar schmerzhaft, aber verkraftbar“, relativiert PCS-Marketier Speth den finanziellen Verlust für Intel.</p>
<p><strong>Die Sandy Bridge-Panne:  Eine Übersicht und die Folgen für PCs</strong></p>
<p>(Quelle: <a href="http://newsticker.sueddeutsche.de/">http://newsticker.sueddeutsche.de</a>)</p>
<p>Welches Bauteil ist betroffen?</p>
<p>Intel spricht von einem «Design-Problem» bei den Chipsätzen der «Intel 6 Series», die auch «Cougar Point» genannt wird. Dabei handelt es sich nicht um den Prozessor selbst. Der Chipsatz unterstützt den Rechenkern, etwa indem er den Datentransfer organisiert und Geräte wie die Festplatte ansteuert. Die betroffenen Chipsätze sind in Systemen mit dem neuesten Vierkern-Prozessor verbaut, der den Codenamen «Sandy Bridge» trägt.</p>
<p>Was kann passieren?</p>
<p>Über mögliche Folgen äußerte sich Intel zunächst sehr zurückhaltend. In einigen Fällen könne sich die Leistung der SATA-Ports «mit der Zeit» verschlechtern und die Fehlerrate erhöhen. SATA-Ports sind Schnittstellen, an die Geräte wie Festplatten oder DVD-Laufwerke angeschlossen werden.</p>
<p>Darf ich den Rechner noch benutzen?</p>
<p>Erstmal ja, beschwichtigt der Hersteller. Es sei unwahrscheinlich, dass sofort Probleme auftreten, zitiert das Magazin «PC World» Intel-Manager Steve Smith. Nur bei «agressiven Datentransfers» könne es mit der Zeit mehr Fehler geben.</p>
<p>Wie prüfe ich meinen Rechner?</p>
<p>Die Auslieferung der fehlerhaften Bauteile hat am 9. Januar begonnen. Wer seinen PC vorher gekauft hat, ist also nicht betroffen. Wer das Gerät später angeschafft hat, sollte den Computerhändler oder Hersteller kontaktieren, rät Intel.</p>
<p>Wie bekomme ich einen fehlerfreien Chip?</p>
<p>Intel hat angekündigt, die fehlerhaften Bauteile auszutauschen. Wie das im Detail ablaufen soll, klärt der Chip-Riese derzeit mit den Geräteherstellern. Die Firma geht davon aus, dass die Auslieferung Ende Februar beginnt und im April abgeschlossen ist.</p>
<p>Sind viele Kunden betroffen?</p>
<p>Intel sagt, dass nur sehr wenige Kunden betroffen seien, nennt aber keine genauen Zahlen. 700 Millionen Dollar (umgerechnet rund 509,25 Millionen Euro) sind eingeplant, um die Fertigung auf Vordermann zu bringen und bereits ausgelieferte Computer zu reparieren.</p>
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		<title>5. Nationaler IT-Gipfel in Dresden: Merkel: Keine Steuergeschenke für F&amp;E-Projekte</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Dec 2010 06:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierten IT-Gipfels teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Forderung von Infineon-Boss Peter Bauer nach einer steuerlichen Förderung der kostenintensiven Forschung und Entwicklung eine klare Absage. Bauer appellierte in seinem Vortrag: „Deutschland will Leitmarkt im Bereich E-Mobility werden. Um das zu erreichen, muss die Politik gezielt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
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<p>Im Rahmen des vom Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) initiierten IT-Gipfels teilte Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der Forderung von Infineon-Boss Peter Bauer nach einer steuerlichen Förderung der kostenintensiven Forschung und Entwicklung eine klare Absage. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/Peter_Bauer_1_highres.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1315" title="Peter_Bauer_1_highres" src="http://www.prit-blog.de/audio/Peter_Bauer_1_highres-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>Bauer appellierte in seinem Vortrag: „Deutschland will Leitmarkt im Bereich E-Mobility werden. Um das zu erreichen, muss die Politik gezielt mit Förderprogrammen alle daran beteiligten Wertschöpfungsketten unterstützen. F&amp;E aus Deutschland muss in Europa wieder wettbewerbsfähig werden.“ Man brauche hier auch – wie in anderen EU-Ländern &#8211; eine aktive Industriepolitik im Mittelstand wie bei den Konzernen, um die Unternehmen und ihre Kompetenz in den Schlüsselbranchen und -segmenten hier im Land zu halten. Statt auf Steuergeschenke setzt die Bundesregierung vielmehr auf ‚politisch richtig gesetzte Anreize’, wie Rainer Brüderle (FDP), Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, in Gegenwart der 1.000 Vertreter aus IKT-Wirtschaft, Wissenschaft und Politik am Beispiel Breitband verdeutlichte: „Investitionen in den Ausbau moderner Internetnetze sollen attraktiver werden, um v.a. auch in ländlichen Gebieten flächendeckend Breitband anbieten zu können: wir wollen Breitband überall in Deutschland.“</p>
<p>Auch aus Reihen der Forschung kam der Ruf nach mehr Unterstützung, dazu Dr. Irene Bertschek vom Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung: „Deutschland ist ein führender IKT-Standort, besonders bei der Integration von IKT in führende Branchen wie Maschinen- und Anlagenbau. Wenn wir auch in Zukunft diese Innovationspotenziale ausnutzen wollen, müssen wir u.a. in intelligente Netze investieren, freundliche Rahmenbedingungen schaffen, Top-Themen wie Cloud Computing frühzeitig besetzen und mehr Geld und Personal für die Bildung und Weiterbildung aufbringen.“ Die Formulierung ‚ein führender IKT-Standort’ führte wieder direkt zu Bundeskanzlerin, nach der man mit einem siebten Platz als IKT-Standort weltweit nicht zufrieden sein könne. In diesem Ranking werden die Spitzenpositionen (noch) von Südkorea, USA und Japan belegt. Nach BITKOM-Berechnungen müssen allein für den Aufbau intelligenter Infrastrukturen in den Bereichen Energie, Verkehr, Gesundheit, Bildung und öffentliche Verwaltung Investitionen in Höhe von mehr als 130 Milliarden Euro aktiviert werden. Dem stehen Einsparpotenziale von mehr als 60 Milliarden Euro pro Jahr gegenüber. Eine wesentliche Voraussetzung dafür ist der weitere Breitbandausbau. Telekom-Chef René Obermann ergänzt: „Mit flächendeckender Breitbandversorgung kommt unsere Wirtschaft vorwärts, oder anders formuliert: ohne Breitband geht heute fast nichts mehr in unserer Wirtschaft!“</p>
<p>Zur Bedeutung der IKT-Branche und ihre Effekte auf nahezu die komplette Industrielandschaft nahm auch Hans-Joachim Otto, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Technologie, Stellung: „Fakt ist: Die Informations- und Kommunnikationstechnologien sind ein Wachstumsmotor und haben direkte, positive Auswirkungen auf die Innovationskraft in allen anderen Industrien. Fakt ist aber auch: Wir haben im IKT-Bereich derzeit einen Fachkräftemangel von 30.000, was wiederum einen direkten, negativen Einfluss auf die Produktivität im IKT-Markt hat!“ Otto sprach damit eine der Hauptinitiativen des diesjährigen IT-Gipfels an: eine Offensive für Bildung und Zuwanderung. Aus Sicht des BITKOM ist neben Angeboten zur Qualifizierung eine Reform des Zuwanderungsrechts notwendig, um den Fachkräftemangel zu lindern. Zu den notwendigen Änderungen gehören laut BITKOM die Abschaffung der Vorrangprüfung, die Absenkung der Einkommensgrenze für eine Niederlassungserlaubnis und mittelfristig die Einführung eines Punktesystems. <a href="http://www.prit-blog.de/audio/scheer.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1316" title="scheer" src="http://www.prit-blog.de/audio/scheer-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a>BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer: „Wir hoffen, dass in das Thema Zuwanderung jetzt wieder politisch Bewegung kommt.“ Scheer weiter: „Der IKT-Standort Deutschland muss sich einerseits im internationalen Umfeld attraktiv machen für Ausbildung und Beruf von jungen Leuten hier bei uns im Land. Auf der anderen Seite wollen wir mit IKT auch international ein Erfolgsfaktor darstellen.“</p>
<p>Wie ein roter Faden durch die Veranstaltung zog sich auf dem Hintergrund der Wikileaks-Enthüllungen das Thema Netzsicherheit, Bundeswirtschaftsminister Rainer Brüderle betonte denn auch, dass vor allem bei der Sicherheit der IT-Infrastruktur mehr getan werden müsse. „Ich werde im Wirtschaftsministerium eine Taskforce für IT-Sicherheit in der Wirtschaft einrichten.» Auch in anderen Ressorts werde sich die Bundesregierung verstärkt um diese Themen kümmern. „Manche sprechen ja schon von Cyberwar», so Brüderle wörtlich. Im Rahmen des IT-Gipfels forderte BKD-Chef (Bund Deutscher Kriminalbeamter) Klaus Jansen in der Osnabrücker Zeitung vom 8. Dezember 2010 Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf, die „Netzpolitik endlich zur Chefsache» zu machen, Jansen weiter: „Wir brauchen einen Internetminister im Kanzleramt, der die drängenden Probleme mit Nachdruck und aus einem Guss löst.“</p>
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		<title>Das Schülerrechenzentrum Dresden (SRZ): „Es ist nicht der ‚Tropfen’, sondern ein wichtiges Angebot für die Spitzen!“</title>
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		<pubDate>Fri, 09 Jan 2009 08:42:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Tino M. Böhler</dc:creator>
				<category><![CDATA[Germany’s Business World]]></category>
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		<description><![CDATA[Nach den Ergebnissen einer vom Hightech-Verband BITKOM im Herbst dieses Jahres veröffentlichten Studie sind die Chancen für IT-Spezialisten nach wie vor sehr gut. Ein Drittel der 1.500 befragten ITK-Unternehmen hat eine oder mehrere offene Stellen zu bieten. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten. Dieser Markt wächst im laufenden Jahr [...]]]></description>
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<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">Nach den Ergebnissen einer vom Hightech-Verband BITKOM im Herbst dieses Jahres veröffentlichten Studie sind die Chancen für IT-Spezialisten nach wie vor sehr gut. Ein Drittel der 1.500 befragten ITK-Unternehmen hat eine oder mehrere offene Stellen zu bieten. Die mit Abstand meisten Jobs stellen die Anbieter von Software und IT-Diensten. Dieser Markt wächst im laufenden Jahr um rund 6 Prozent. „IT-Projekte bestehen heute in erster Linie aus Beratungsleistungen, individuellen Programmierungen und Schulungen“, so BITKOM-Präsident Professor August-Wilhelm Scheer. „Dafür ist viel Manpower notwendig.“ Seit dem Jahr 2000 haben Software-Häuser und IT-Dienstleister rund 100.000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen. Mit 518.000 Jobs stellen sie heute den Großteil der insgesamt 829.000 Arbeitsplätze in der ITK-Branche. Entsprechend stark gefragt sind Software-Entwickler, die von zwei Drittel der ITK-Unternehmen mit freien IT-Stellen gesucht werden. Markus Wutzler, Schüler der 11. Klasse des Julius-Ambrosius-Hülße-Gymnasium in Dresden<span> </span>und diesjähriger Gewinner des Wettbewerbs “Hervorragende Jahresarbeit im Bereich Informatik“ am Schülerrechenzentrum Dresden (SRZ) will eines Tages einer dieser freien Stellen besetzen: „Nach meinem Abitur nächstes Jahr habe ich vor zu studieren, allerdings habe ich die endgültige Wahl noch nicht getroffen. Eigentlich würde ich gern Wirtschaftsinformatik studieren. Das Problem dabei ist, dass dieser Studiengang aus 80 Prozent Wirtschaft und nur 20 Prozent Informatik besteht. So bin ich noch auf der Suche, wie ich am besten meine Interessen an Informatik und Wirtschaft vereinen kann.“ Wutzler hat also schon ganz bestimmte Vorstellungen von Studium und Ausbildung und weiß, was auf ihn zukommt – nicht zuletzt seiner Informatikausbildung am SRZ: „Das Besondere am SRZ ist für mich der professionelle Unterricht im Fach Informatik und die dennoch lockere Unterrichtsart. Der Theorieunterricht ist immer sehr professionell und wesentlich anspruchsvoller als in der Schule. Im SRZ haben wir mit den Grundlagen angefangen. So haben wir die Fachbegriffe gelernt und damit im Studium gute Voraussetzungen.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">Das Schülerrechenzentrum (SRZ) Dresden ist eine Einrichtung der Technischen Universität Dresden und wird von der Landeshauptstadt Dresden und dem Freistaat Sachsen unterstützt. Das SRZ versteht sich als Zentrum der Begabtenförderung von Schülern in den Bereichen Informatik und Elektronik. Aufbauend auf einer mehr als zwanzigjährigen Tradition dient es der außerschulischen Bildung in den genannten Gebieten aus der Sicht der jeweiligen Fachwissenschaften. So engagieren sich auch zahlreiche IT-Unternehmen im Arbeitskreis Software im Netzwerkverbund Silicon Saxony für die diese TU-Fördereinrichtung und IT-Talentschmiede, um auch den persönlichen Kontakt zwischen den Unternehmen und dem IT-Nachwuchs als potentielle Mitarbeiter frühzeitig zu initiieren. Professor Dr. Steffen Friedrich, Direktor des SRZ und verantwortlich für die Lehrerbildung an der Fakultät Informatik der TU Dresden, zur Bedeutung des SRZ für Studium und Beruf: „Das SRZ trägt als TU-Fördereinrichtung dazu bei, Wissen zu vertiefen und zu erweitern, einschlägige, wissenschaftliche Arbeitsmethoden zu erlernen und zu festigen und damit die Voraussetzungen für Studium oder Berufstätigkeit in diesen Gebieten deutlich zu verbessern. Es ist die einzige Einrichtung dieser Art in Deutschland, die Begabtenförderung in der Informatik und Elektronik als Gemeinschaftsaktivität von Universität, Kultusministerium, Kommune und Wirtschaft betreibt.“ Zur Zeit betreut die Dresdner Communardo Software GmbH sieben Schüler am SRZ, die in zwei Teams ihre Jahresarbeiten anfertigen: Ein Team wird eine neue Webseite für das SRZ mit einem Content Management System (Inhaltsverwaltungssystem) erstellen, das andere sitzt an der Entwicklung eines Browser-Spiels für eine Wirtschaftssimulation. So scheint das SRZ also eine Lücke in der so wichtigen, voruniversitären Informatikgrundausbildung zu schließen, die für <span style="color: black;">Dirk Röhrborn, Geschäftsführer von Communardo und Sprecher der Arbeitsgruppe Personalgewinnung und -entwicklung im Arbeitskreis Software von Silicon Saxony, auf keinen Fall noch größer werden darf: „Als IT-Dienstleister im Silicon Saxony geht uns insbesondere darum, auf die schwierige Situation im Fachkräftenachwuchs unserer Branche hinzuweisen, da heute an sächsischen Gymnasien weniger Schülerrinnen und Schüler auf geeignete Weise an die Informatik herangeführt und sich in der Folge nicht oder mit falschen Vorstellungen und ungünstigen Vorstellungen für ein Informatikstudium entscheiden werden. Sächsische Universitäten und Hochschulen würden schon jetzt ein sinkendes Einstiegsniveau der Abiturienten und aus diesem Kreis zudem eine hohe Abbrecherquote verzeichnen, so Röhrborn weiter. </span>BITKOM-Präsident Scheer sieht auch bundesweit Handlungsbedarf: „Das Bildungssystem in Deutschland ist nach wie vor nicht in der Lage, den Nachwuchsbedarf der Wirtschaft zu decken. Deshalb müssen die Reform des Bildungssystems und moderne Zuwanderungsregelungen auf der Tagesordnung der Politik bleiben.“ Dr. Steffen Friedrich bringt die ganz konkreten Herausforderungen der schulischen, inhaltlichen Ausbildung in den betreffenden Fächern auf den Punkt: „<span>Mit relativer Sicherheit ist zu sagen, dass in einer digitalen Welt Basiskompetenzen zu Informatik und Technik benötigt werden, die bisherige Fachstrukturen und Ausbildungsgänge zu wenig abdecken. Die Folge ist eine auf Unkenntnis beruhende mangelnde Begeisterung für die neuen Technologien. Es geht dabei eben nicht um die Bedienung heute vorhandener Anwendungen, sondern vor allem um das Kennenlernen der Grundlagen der Informationsverarbeitung und -übertragung. Es ist in diesem Zusammenhang doch völlig klar, dass die vor über 100 Jahren in den Schulen eingeführten, klassischen Naturwissenschaften dies gar nicht abdecken können.“ </span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">So hat beispielsweise der BITKOM i</span><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">n Anbetracht dieses Expertenmangels auf Bundesebene die Nachwuchsinitiative „erlebe it“ auf den Weg gebracht, dazu BITKOM-Präsident Scheer: „Wir wollen junge Menschen für technische Themen begeistern und deutlich machen, welche Chancen ein Beruf in der Hightech-Industrie bietet“, formulierte es Scheer. Ziel der Initiative ist es, Kooperationen zwischen Unternehmen und Schulen zu vermitteln. In diesem Rahmen sollen Vertreter der Firmen in den Schulen an der Berufsorientierung mitwirken, technologische Trends erläutern oder Projekttage mitgestalten. Dafür will der BITKOM bis zum Jahr 2010 rund 2.500 so genannte „IT-Scouts“ in ganz Deutschland gewinnen. Zusätzlich werden teilnehmende Unternehmen Praktikumsplätze zur Verfügung stellen oder Mentorenprogramme auflegen. Scheer: „Die gegenwärtige konjunkturelle Delle darf über eines nicht hinwegtäuschen: Der Mangel an Informatikern und Ingenieuren ist ein strukturelles Problem, das uns in den nächsten Jahrzehnten begleiten wird.“</span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">Diese dramatische Einschätzung lässt einem dann auch eine so vorbildliche Einrichtung wie das SRZ wie ein Tropfen auf dem heißem Stein vorkommen, dem aber TU-Professor und SRZ-Chef Friedrich widerspricht: „Es ist nicht der ‚’Tropfen’, sondern ein wichtiges Angebot für die Spitzen. Immerhin besuchen Schüler über das SRZ seit mehren Jahren bereits Lehrveranstaltungen im 1. Semester des Informatikstudiums und haben diese mit einer erfolgreichen Prüfung, die ihnen später anerkannt wird, abgeschlossen. Das SRZ kann und will keine breite Allgemeinbildung leisten. Es soll besonders interessierte und auf diesen Gebieten aktive Schüler über eine Allgemeinbildung hinaus fördern, diese aber nicht ersetzen. Dass ein solches Anliegen tragfähig ist und Schüler anspricht zeigt, dass sich im SRZ meist an die 100 Teilnehmer pro Jahr einschreiben, aus Dresden und in diesem Jahr auch aus Schulen von Riesa bis Pirna. Die Besten sind dann 4 Jahre oder länger am SRZ, studieren in Dresden &#8211; Informatik oder ein ähnliches Gebiet &#8211; und sind dann natürlich als AG-Leiter für ihre ‚Nachfolger’ aktiv. Im Prinzip benötigen Schüler &#8211; und vielleicht auch Eltern &#8211; Grundlagen im Sinne einer informatischen Allgemeinbildung, um die positiven Lebensperspektiven dieser Entwicklungen für sich selbst bzw. für die eigenen Kinder zu erkennen.“ Markus Wutzler hat im SRZ mehr als nur Grundlagen erlernt, was er in seiner von <span style="color: black;">Software Saxony <span>honorierten Jahresarbeit eindruckvoll dokumentiert hat: </span>Der Gymnasiast wurde für seine Arbeit &#8220;StudentORG 2.0&#8243; ausgezeichnet &#8211; eine webbasierte Softwarelösung, mit der beispielsweise Hausaufgaben, Seminararbeiten, Stundenpläne und Zensuren in einem geschützten Internetbereich hinterlegt werden können. Auf Basis modernster Programmier-Techniken ist so sichergestellt, dass nichts mehr zuhause vergessen werden kann. Schüler und Studenten wird’s freuen.</span></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;">Weitere Infos unter: <a href="http://www.srz.tu-dresden.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: none; color: #000000;">www.srz.tu-dresden.de</span></a> und <a href="http://www.software-saxony.de/" target="_blank"><span style="text-decoration: none; color: #000000;">www.software-saxony.de</span></a></span></p>
<p class="MsoNormal" style="margin-bottom: 6pt; line-height: 150%;"><span style="font-size: 11pt; line-height: 150%; font-family: Arial;"> </span></p>
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