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Tino M. Böhler, M.A.,
Jahrgang 1963,
Geschäftsführer und Inhaber Redaktionsbüro Dresden,
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CeBIT 1996: Als das Internet die Messe erreichte

Gefunden bei http://www.pcwelt.de

Auf einen Superstar der Computer-Branche wie Bill Gates warteten die Besucher der CeBIT 1996 vergebens. Der Microsoft- Gründer hatte im Jahr zuvor noch die weltgrößte Computermesse als Bühne genutzt, um den Medienzirkus um sein neues Betriebssystem Windows 95 anzuheizen. Im März 1996 war der Zweikampf zwischen dem Microsoft-Produkt und der Konkurrenz “OS/2″ von IBM aber schon zu Gunsten von Gates und seiner Truppe entschieden. Schaut man sich rückblickend die Höhepunkte der CeBIT 1996 an, kann man feststellen, dass in diesem Jahr das Internet erstmals eine dominante Rolle auf dem Messegelände in Hannover spielte.

Auf einen Superstar der Computer-Branche wie Bill Gates warteten die Besucher der CeBIT 1996 vergebens. Der Microsoft- Gründer hatte im Jahr zuvor noch die weltgrößte Computermesse als Bühne genutzt, um den Medienzirkus um sein neues Betriebssystem Windows 95 anzuheizen. Im März 1996 war der Zweikampf zwischen dem Microsoft-Produkt und der Konkurrenz “OS/2″ von IBM aber schon zu Gunsten von Gates und seiner Truppe entschieden. Schaut man sich rückblickend die Höhepunkte der CeBIT 1996 an, kann man feststellen, dass in diesem Jahr das Internet erstmals eine dominante Rolle auf dem Messegelände in Hannover spielte.

Während heute breitbandige Internet-Anschlüsse ohne irgendwelche Begrenzungen für einige Euro im Monat zu haben sind, wurde damals der Zugang zum Netz der Netze durchgängig im Minutentakt zu gesalzenen Preisen in D-Mark abgerechnet. T-Online halbierte allerdings auf der CeBIT 1996 seinen Minutenpreis von zehn auf fünf Pfennig. Außerdem strich die Telekom-Tochter ersatzlos die heute unvorstellbare Gebühr von zehn Pfennig pro E-Mail. Mit den neuen Preisen wollte sich T- Online gegen den Ansturm der versammelten Konkurrenz wappnen: “AOL Bertelsmann Online”, wie AOL Deutschland damals hieß, CompuServe, Europe Online, Microsoft Network, germany.net und eine Vielzahl von anderen Internet-Providern waren damals gegen den Ex-Monopolisten angetreten.

Der damalige Bundesforschungsminister Jürgen Rüttgers (CDU) warnte zur Eröffnung der CeBIT ‘96 vor den Schattenseiten des Internets und forderte, “Netzbeschmutzern” mit international gültigen Regeln das Handwerk zu legen. Gleichzeitig startete er die Initiative “Schulen ans Netz”, die auch zehn Jahre später das von Rüttgers 1996 formulierte Ziel noch nicht vollständig erreicht hat: “Die Schulen sollen die Chance haben, aktuelles Online-Multimedia zu praktizieren. Sie sollen nicht Computer-Geschichte lernen, sondern Medienzukunft kennen lernen.”

Auf die aufkeimende Netzwerk-Begeisterung der Branche setzten auf der High-Tech-Schau vor zehn Jahren auch die US-Konzerne Sun Microsystems, IBM und Oracle. Sie warben auf der CeBIT 1996 für den Netzwerk-Computer, der ohne Festplatte und Diskettenlaufwerk auskommt und seine Programme übers Netz lädt. Den Vormarsch der Windows-PCs in die Büros und privaten Haushalte konnten Sun und Oracle mit dem Netzwerk-Computer allerdings nicht stoppen. Das NC-Konzept war 1996 einfach noch nicht ausgereift und nahm auch später nur einen Nischenplatz ein. Die NC-Programmiersprache Java prägt hingegen bis heute die weltweite Software-Entwicklung und etablierte sich als erfolgreiches Gegenmodell zur Microsoft-Architektur.

Auch dem Versuch des deutschen Jung-Unternehmers Marco Börries, auf der CeBIT ‘96 als “David” der Software-Industrie den “Goliath” Microsoft herauszufordern, war nur ein begrenzter Erfolg beschieden. Börries’ Firma StarDivision legte in Hannover ein Internet-taugliches Büroprogrammpaket “StarOffice” vor, während das “Microsoft Office” damals noch nicht für eine Arbeit im Netz taugte. Die Vormachtstellung des Microsoft-Programmpaket konnte “StarDivision” aber nicht aufhalten. Börries verkaufte sein Unternehmen 1999 an Sun Microsystems und arbeitet heute für den US-Internetkonzern Yahoo!.

Spannend hören sich auch noch heute einige Ankündigungen von Ausstellern der CeBIT 1996 an, denn sie sind in den vergangenen zehn Jahren niemals wirklich funktionierend in die Realität umgesetzt worden: Die Flugschein-Chipkarte, die kontaktlos beim Betreten den Flugzeugs ausgelesen wird, das digitale Diktiersystem, das gesprochene Sprache absolut fehlerfrei in Text verwandelt oder der 3- D-Pointer am Handgelenk als lückenloser Ersatz für die Computermaus.

Nach dem Super-Boomjahr 1995 mit rund 750.000 CeBIT-Besuchern blieb bei der Messe 1996 der ganz große Ansturm aus, auch weil die Messegesellschaft damals die Eintrittspreise von 32 auf 50 DM erhöht hatte, um den Anteil der Fachbesucher zu erhöhen. “Profis im Visier”, titelte die Computerzeitschrift “c’t” in ihrer CeBIT-Bilanz. Rund 600.000 Menschen fanden den Weg in die Messehallen.

Die vielen Privatbesucher und Schüler sollten nach dem Willen der Messe AG auf die CeBIT Home ausweichen, doch dieses Konzept ging langfristig nicht auf. Nur zwei Mal, 1996 und 1998, fand der Ableger der großen CeBIT statt. Im Jahr 2000, als das Messegelände in Hannover durch die Weltausstellung Expo 2000 belegt war, wurden die Computer-Begeisterten zur CeBIT Home nach Leipzig eingeladen. Die Messe wurde dann allerdings wegen geringen Interesses des Publikums abgesagt.

Einsparungen in Millionenhöhe dank unternehmensweiter Verteilung und Publizierung digitaler Inhalte

Visual Search und Self Service Digital Asset Management mit Equilibrium MediaRich for SharePoint

Basel, CH/Sausalito, CA, U.S. – Nach dem Equilibrium mit MediaRich for SharePoint 2007 und 2010 weltweit operierende U.S.-Unternehmen wie Cisco, Disney, Nissan, Omnicom TMV, Sony Pictures and Warner Bros. von den Vorteilen der visuellen Suche in Microsoft-SharePoint-Umgebungen und des zukunftsweisenden Self Service Digital Asset Managements – auch Selbstbedienungs-Marketing genannt – überzeugen konnte, dringt das 1992 gegründete Unternehmen aus dem kalifornischen Sausalito jetzt auch stärker mit seinem SharePoint-Flaggschiff in den europäischen Markt. Dazu Peer Blumenschein, Geschäftsführer Equilibrium Europa: „Die bereits zahlreich vorhandenen MediaRich-Installationen beweisen, dass bei Unternehmen über alle Branchen hinweg nach neuen, komfortablen und vor allem zeit- und kostensparenden Produktivitätserweiterungen für SharePoint gesucht wird. MediaRich integriert sich direkt in die SharePoint-Installation und macht es erstmalig möglich, Dateiinhalte nicht nur nach Namen, sondern auch über eine neuartige visuelle Suche zu finden sowie auch in den Metadaten aller digitaler Inhalte in SharePoint-Umgebungen zu suchen.“

Ron Sielinski, Senior Product Manager, Microsoft Office Business Plattform, über seine Erfahrungen mit der Möglichkeit der schnellen und sicheren visuellen Suche in SharePoint: „Wirklich überraschend fand ich, dass MediaRich den Nutzern auch eine Vorschau und Vergrößerung anderer Dateitypen ermöglicht, insbesondere bei PDF- und allen Office-Dateiformaten. Da MediaRich die standardmäßige Dokumentbibliothek mit Miniaturansichten aktualisiert, die Zoom- und Schwenkvorgänge unterstützen, können Nutzer schnell feststellen, ob ein Dokument das richtige ist, ohne die Dateien herunterladen und in ihren angestammten Anwendungen öffnen zu müssen, was zu einer großen Zeitersparnis führt. Sehr vorteilhaft.“ MediaRich öffnet und zeigt Dateiinhalte von 300 verschiedenen Softwarepaketen an, ohne diese, wie etwa die hochpreisigen Adobe-Produkte Photoshop oder InDesign, für jeden SharePoint-Nutzer erwerben und lizenzieren zu müssen.

Mit der MediaRich for SharePoint-Lösung, in der die volle Funktionalität der wegweisenden Zoom- und Schwenkvorgänge von MediaRich 360°VIDEOZOOM&PAN integriert ist, stehen – wie in einem Selbstbedienungsladen – allen Mitarbeitern oder autorisierten Geschäftspartnern Dokumente, Handbücher, Bilder, Logos und Videos des Unternehmens in gewünschtem Format und benötigter Größe online und 24 Stunden rund um die Uhr zur Verfügung. Heruntergeladene Kopien werden automatisch konvertiert, zugeschnitten und mit dem Unternehmenslogo geschützt. Außerdem wird die Datei in Auflösung und Format automatisch durch MediaRich berechnet und gespeichert. Die Vorteile hier liegen auf der Hand: Die unternehmensweite Sammlung, Verwaltung und Publizierung digitaler Inhalte im Rahmen der Collaboration-Funktion von SharePoint und die Einrichtung einer leistungsstarken, dennoch wirtschaftlichen Digital Asset Management-Lösung sorgen für den Wegfall der bisherigen Kosten für Organisation, Verbreitung, Produktion, Wartung und Unterstützung unterschiedlicher Systeme für die Verwaltung von Fotos, Videos, Dokumenten usw. und es bleibt mehr Zeit für gewinnbringende Tätigkeiten. So kann ein MediaRich-Server täglich bis zu 400.000 digitale Inhalte verarbeiten, was per Hand so nicht bezahlbar ist. Ein japanischer Automobilhersteller beispielsweise konnte unter Einsatz dieses Self Service Digital Asset Managers die Anzahl der für Bild- und Dateibeschaffung und -verteilung seiner 6.000 Autohändler die bis dahin erforderlichen 32 Marketing-Mitarbeiter auf zwei reduzieren und die anderen 30 betriebswirtschaftlich sinnvolleren Tätigkeiten zuführen, was in Summe zu jährlichen Einsparungen von 1,2 Millionen Euro führte. Einsparpotentiale in dieser Größenordnung und darüber hinaus sind Grund genug, dass sich auch viele Unternehmen hierzulande für unsere MediaRich-Produkte entscheiden und sich somit einen großen Wettbewerbsvorteil sichern werden“, ist Europa-Chef Peer Blumenschein überzeugt.

Profil und Lösungen Equilibrium

Equilibrium mit Hauptsitz im Kalifornischen Sausalito ist Technologieführer bei der automatisierten Grafik- und Videoverarbeitung und -konvertierung seit dem Launch der Anwendersoftware DeBabelizer im Gründungsjahr 1992. DeBabelizer steht bis heute für die vollautomatische Bearbeitung und Konvertierung große Mengen an Fotos, Grafiken und Videos, so dass ein Anwender von Foto- und Video-Software – wie Adobe Photoshop oder Premiere – sich wiederholende Arbeitsschritte an die Software übertragen konnte, statt seine Zeit mit Wiederholungsprozessen in der Produktion zu vergeuden. In den letzten Jahren ist diese Technologie gereift und wird heute als MediaRich-Server-Lösung (Windows, Mac, Linux) angeboten. Das patentierte MediaRich-System ermöglicht die Verarbeitung von mehr als 300 Dateiformaten, die automatisierte Veränderung und Individualisierung von Fotos und Videos – in Echtzeit – sowie die anschließende Darstellung dieser Daten als Musik, Bild und Video auf jeder Website sowie auf iPad, iPhone, Android, Blackberry und anderen Smartphones, eBooks und PC Tablets. Die MediaRich-Lösungen stehen für eCommerce (Merchandizer) mit völlig neuartigen Zoom- und Schwenk-Funktionen, als MediaRich for SharePoint Digital Asset Manager vollintegriert in SharePoint sowie als MediaRich Hotfolders für die Stapelverarbeitung von Fotos und Videos zur Verfügung.
Zudem offeriert Equilibrium unter EQNetwork.com einen kostenlosen Internetdienst, der es jedermann ermöglicht, seine Website mit einer neuen, attraktiven Video-E-Mail-Funktion zu versehen. Dazu integriert der Betreiber mit wenigen Klicks den EQ-MediaDeliveryBar in seine Website. Sofort steht jedem Besucher die Möglichkeit zur Verfügung, auf der Seite präsentierte Videos direkt von der Webseite an Dritte per Mausklick auf Smartphones oder Rechner zu versenden. Der Hit dabei: Während des Versandes rechnet EQNetwork.com das Video in Millisekunden passend in Qualität und kompatibel zum Zielgerät um und fügt dem Clip vollautomatisch ein Werbevideo hinzu. Die Erlöse aus den Werbeeinblendungen werden zwischen Equilibrium, dem Besitzer der Website und Werbenetzwerken aufgeteilt.

Weitere Informationen finden Sie unter: http://www.equilibrium.com  und http://eqnetwork.com/network/overview

CeBIT 2010: Schwerpunkte und Sonderschau des BITKOM

Push your Business – Geschäftsanbahnungen, Internationales Networking, Wissensvermittlung und Trendsetting stehen auf der CeBIT 2010 (2. bis 6. März 2010) im Mittelpunkt.

Das neue Schwerpunktthema “Connected Worlds”  zieht sich wie ein roter Faden durch die gesamte CeBIT 2010. Heutzutage ist die gesamte Welt mit Hilfe des Internets global vernetzt – Connected Worlds. Auch in Unternehmen wächst die Bedeutung von Web 2.0-Technologien: Kunden, Lieferanten und Mitarbeiter kommunizieren längst in Communities. Für diese Vernetzung müssen technische und organisatorische Grenzen überwunden werden.

Dafür entwickeln Unternehmen neue Hardwaretechnologien und Netzwerkinfrastrukturen. Mit individualisierten, mobilen Endgeräten vom internetfähigen Mobiltelefon bis zum elektronischen Buch können Menschen in Connected Worlds ihre Geschäftsprozesse optimieren und das Zusammenleben in einer vernetzten Gesellschaft gestalten.

Ein weiteres Highlight der nächsten CeBIT ist die green IT World in Halle 8. BITKOM hat diese Sonderschau konzipiert, um Lösungen, Strategien und Produkte für die unterschiedlichsten Anwendungsbereiche zu zeigen. Neben den Unternehmenspräsentationen sorgt ein Vortrags- und Diskussionsforum für den notwendigen Wissenstransfer. Weitere Schwerpunkte der nächsten CeBIT sind die Themen Webciety, Breitband und Gesundheit. Eine detaillierte Themen- und Geländestruktur sowie Informationen zur green IT World finden Sie im Downloadbereich.

Als Partnerland präsentiert sich Spanien mit einer großen Gemeinschaftsbeteiligung in Halle 6. Außerdem wird am ersten Messetag ein deutsch-spanischer ITK-Gipfel stattfinden.

Weitere Informationen zur CeBIT finden Sie unter www.cebit.de.

Kovacic Ingenieure GmbH steigt auf Projektcontrolling-Lösung wiko um: „wiko ist aus der Praxis für die Praxis entwickelt!“

Seit über 20 Jahren plant und realisiert die Kovacic Ingenieure GmbH, Sigmaringen, Bauprojekte in den Bereichen Siedlungswasserwirtschaft, Verkehrsanlagen und Ingenieurbauwerke. Geographische Informationssysteme und die Ingenieurvermessung runden die Dienstleistungen um das Thema ‚Planen und Bauen’ ab. Um künftig die kompletten Projektabläufe inklusive Rechnungsstellung auf Basis der HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) noch besser zu managen, transparenter zu machen und um Kunden schnell und zuverlässig Auskunft zum aktuellen Stand ihrer Projekte zu ermöglichen, setzt Kovacic seit kurzem auf wiko. Mit der voll integrierten und durchgängigen Geschäftslösung für Projektcontrolling und Büroorganisation in Ingenieurbüros der wiko Bausoftware GmbH, Freiburg, lassen sich Projekte wirtschaftlich und effizient steuern. Neben dem Projekt-Controlling und der Projektsteuerung stehen Module für Personalplanung, Leistungserfassung, Büroorganisation und Unternehmensplanung sowie Schnittstellen zu Finanz- und Office-Lösungen zur Verfügung. wiko ist modular aufgebaut und für diverse Bürogrößen geeignet. Dank flexibler Vorlagen lassen sich Projekte mit nur einem Klick anlegen. Dokumentierte Projektinformationen dienen im Wettbewerb als wertvolle Erfahrungswerte. Mit dem leistungsfähigen Reportingtool lassen sich individuelle Reports in Minuten erstellen.

Dipl. Ing. (FH) Jürgen Schwochow, Geschäftsführer Kovacic Ingenieure GmbH, zur Entscheidung für wiko und zur Ablösung des Altsystems: „Wir hatten davor ein System zur Projekt- und Kostenkontrolle im Einsatz, das aber keine wirklich integrierte Lösung darstellte und das wir lediglich zur Stundenerfassung und Nachkalkulation nutzten. Zudem hatten wir inklusive Altsystem drei Instrumente im Einsatz, so dass wir drei Datensätze parallel pflegen mussten: das war weder zukunftsfähig noch besonders wirtschaftlich.“ Im Zuge einer Marktsondierung stieß man dann schnell auf wiko, „das uns aufgrund seiner absoluten Praxisorientierung und Praxistauglichkeit, der integrierten HOAI und der Möglichkeit der degressiven Honorarberechnung schnell überzeugt hat“ (Schwochow). In der sogenannten degressiven Honorarberechnung sieht Schwochow gar ein Alleinstellungsmerkmal der Lösung: „Bei uns ist es gängige Praxis, dass wir Honorarrechnungen teilweise aus der Gesamtsumme berechnen müssen, sprich: wir rechnen nicht in Bezug auf Einzelobjekte wie Verkehrsanlagen oder Kanalarbeiten ab, sondern auf Basis der Gesamtsumme eines Auftraggebers. Dies war bei allen gesichteten Lösungen mit Ausnahme von wiko so nicht machbar.“ So erfüllt wiko einerseits auch die für Kovacic verbindlichen, gesetzlichen HOAI-Vorgaben, ist aber andererseits sehr flexibel und lässt Platz für individuelle Besonderheiten in der täglichen (Abrechnungs)-Praxis, oder wie Jürgen Schwochow es formuliert: „wiko ist aus der Praxis für die Praxis entwickelt und wir sind als Anwender nicht der Sklave der Lösung, sondern ihr Herr.“ Zusammengefasst lässt sich die Entscheidung pro wiko wie folgt formulieren: Zum einen passt die integrierte HOAI-Komponente bestens für die Ansprüche bei Kovacic, zum anderen hat man mit wiko ein hervorragendes Tool für Projektcontrolling mit einer einheitlichen Datenbasis, hat eine durchgängige Projektstruktur und kommt über die Gesamtprojektübersicht direkt zur Kostenübersicht. In der Kostenübersicht wiederum sieht man auf einen Blick Über- oder Unterdeckung und kann dann gegebenenfalls sofort und per Knopfdruck Rechnungen stellen. Gerade der letzte Aspekt ist bei mittleren und kleineren Ingenieurbüros wie Kovacic mit vielen kleinen Projekten, darunter auch reine Beratungs- und Dienstleistungsprojekte, in Bezug auf Wirtschaftlichkeit und Liquidität von größter Bedeutung.

Im Rahmen der wiko-Einführung und Ablösung der Altsysteme Ende 2007, Anfang 2008 mussten auch die Altdaten aus drei Datenquellen übernommen werden, dazu Jürgen Schwochow. „Der komplette Umstieg auf wiko und die komplexe Datenübernahme mit Stundenübernahme der letzten 10 bis 12 Jahre liefen super und dauerten bis zur ersten Rechnungsstellung aus dem neuen System heraus gerade mal etwas mehr als einen Monat.“ Die einzelnen aktiven Projekte wurden mit Projektnummer und –namen sofort aus dem Altsystem per Mausklick in wiko übernommen. Auf laufende Projekte wurde dann innerhalb von einer Woche von allen Mitarbeitern bereits auch in wiko gebucht. „Vor wiko wurden die Stunden im Sekretariat eingepflegt, heute bucht jede Mitarbeiter seine Stunden selbst, was wiederum eine Kostenersparnis bedeutet.“ Dazu kommt, dass die Verantwortlichen tagesaktuell den Leistungsstand in jedem Projekt einsehen, auf Engpässe, Auffälligkeiten oder Unregelmäßigkeiten schneller und zielgerichteter reagieren und Fehlerquellen identifizieren können.

Bei Kovacic nutzen heute alle 18 Mitarbeiter sämtliche Funktionen des Projektcontrolling und der Projektauftragsbearbeitung von wiko inklusive Kostenkontrolle, Zeit- und Aufwandserfassung, Leistungsstandspflege, Abschlagsforderungen, Teilschluss- und Schlussrechnungen, offene Posten und Mahnwesen sowie Dokumentenverwaltung, Jürgen Schwochow erläutert den letzten Punkt: „Die Suche nach Projektinformationen und Dokumenten erfordert sehr viel Zeit und verursacht damit immer hohe Kosten. Mit der projekt- und nichtprojektbezogenen Dokumentenverwaltung von wiko sind hier erhebliche Einsparungen und Vereinfachungen erreicht worden.“ Dank wiko ist die komplette Büroorganisation und Projektverwaltung bei Kovacic effizienter und effektiver geworden; für im Programm einmal angelegte Projekte können Angebote auf Basis der HOAI schneller, präziser gemacht und entsprechende Rechnungen einfacher und auch schneller bearbeitet werden. Für Jürgen Schwochow erfüllt wiko noch eine sehr wichtige Aufgabe: „Wir nutzen wiko auch als Management Informationssystem (MIS), und Ende 2008, also ein Jahr nach Echtstart, haben wir dann die ersten echten Unternehmenskennzahlen, die uns wiederum als Planungsgrundlage für die Zukunft dienen können.“ wiko bildet heute die Grundlage für die betriebs­wirtschaftliche Sichtweise aller Projekte. Und man kann davon ausgehen, dass Kovacic in naher Zukunft einen großen Teil des Unternehmens mit wiko steuern wird. Jürgen Schwochow fasst die wichtigsten, positiven Veränderungen seit der Einführung von wiko zusammen: „Wir können verschiedene Auftraggeber in einem Projekt flexibel handhaben und jederzeit identifizieren; weiter haben wir die Möglichkeit einer wesentlich bessere Auswertung der einzelnen Projekte und einer schnelleren Rechnungsstellung. Aufgrund dieser zeitnahen Rechnungsstellung hat sich unsere Liquidität gegenüber den Vorjahren deutlich verbessert. Dazu kommt, dass wir mit wiko auch auf dem Weg zu einem optimierten Qualitätsmanagement sind. Fakt ist auch: Die ganze Kommunikation rund um ein Projekt läuft über diese Projektcontrolling-Lösung und reduziert damit unseren Verwaltungsaufwand. Dank Zeiterfassung und Dokumentenverwaltung kommt noch einmal eine Zeitersparnis dazu, so dass wir alle hier im Büro schlicht und einfach mehr Zeit für produktive, wertschöpfende Tätigkeiten haben.“

Der Lösungsanwender: Kovacic Ingenieure GmbH – Beratende Ingenieure

Das Ingenieurbüro für Bauwesen Fritz Kovacic wurde 1985 gegründet und firmiert seit 2005 unter Kovacic Ingenieure GmbH – Beratende Ingenieure. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Sigmaringen beschäftigt 18 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, darunter Diplom-Ingenieure, Techniker sowie Technische Zeichner.

Das Leistungsbild umfasst neben der Beratung und Planung auch die Bauabwicklung und die Projektsteuerung für die staatliche Bauverwaltung, Kommunen und die Privatindustrie. Die Ingenieurtätigkeit erstreckt sich von der Voruntersuchung bis zur baureifen Planung. Ausschreibung, Bauüberwachung, Oberleitung und Bauabrechnung schließen sich nahtlos an. Im Land Thüringen und Sachsen ist Kovacic mit dem Büro Kovacic & Partner GmbH in Langenwetzendorf im Landkreis Greiz vertreten.

Der Lösungsanbieter: wiko Bausoftware GmbH

Die wiko Bausoftware GmbH ist 2009 aus dem Baubereich der 3pleP Development GmbH und der APSIS AnwenderZentrum GmbH entstanden. Die Experten von wiko verfügen über mehr als 24 Jahre Erfahrung im Bereich betriebswirtschaftlicher Software für die Baubranche. Insgesamt vertrauen heute mehr als 600 Kunden und über 25.000 Anwendern den Produkten der wiko Bausoftware GmbH, darunter große Büros wie Bilfinger Berger und Grontmij A&T GmbH, öffentliche Bauverwaltungen wie der Landesbetrieb LBB Rheinland-Pfalz oder die Hochbauverwaltung Sachsen-Anhalt und mittlere Planungsbüros, wie beispielsweise die Kovacic Ingenieure aus Sigmaringen oder die bsi Ingenieurgesellschaft Dresden.

Vor 40 Jahren startete der Vorläufer des Internets

- Am 29.10.1969 gab es die erste Fernverbindung zweier Computer

- Knapp 1,7 Milliarden Internetnutzer weltweit

Das Internet wird 40 Jahre alt. Am 29. Oktober 1969 vernetzten US-amerikanische Forscher erstmals zwei Computer per Fernverbindung über Modem und Telefonstandleitung. Der direkte Vorläufer des Internet war geschaffen, das so genannte Arpanet. Es war ursprünglich nur einer kleinen Zahl von Wissenschaftlern zugänglich. Heute wird das Internet von 1,7 Milliarden Menschen weltweit genutzt, rund 70 Prozent aller Deutschen haben Onlinezugang. „Das Internet ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Den Grundstein des Internet hat die US-Forschungsagentur Arpa gelegt („Advanced Research Projects Agency“). Die Arpa sollte die Forschungsoffensive im Hochtechnologiebereich beaufsichtigen und koordinieren, mit der die Regierung auf den russischen Satelliten Sputnik regierte. Schon damals kam die Idee auf, dass Computer nicht nur reine Rechenmaschinen sind, sondern auch für die Kommunikation genutzt werden könnten. Die Arpa initiierte deshalb ein Programm zur Grundlagenforschung der Computervernetzung. Die Idee: Großrechner an verschiedenen Orten sollten über ein spezielles Telefonnetz verbunden werden, damit teure Rechnerkapazität besser ausgenutzt wird. Es hält sich auch der Mythos, das Arpanet sei allein zu militärischen Zwecken geschaffen worden, um selbst im Falle eines Atomkriegs kommunizieren zu können. Sicher ist, dass die Arpa vom US-Verteidigungsministerium finanziert wurde. Insofern mag ein Interesse daran bestanden haben, die Ergebnisse der Grundlagenforschung auch für militärische Zwecke zu nutzen. Das primäre Ziel war aber die Vernetzung von Großrechnern.

Als „Übersetzer“ zwischen den Rechnern sollten spezialisierte Computer dienen, die Interface Message Processors (IMP). Ihre Aufgabe war es, die einzelnen Informationspakete zwischen den verbundenen Computern hin und her zu schicken. Diese IMPs sind die Vorfahren der heutigen Router. „Der Erfolg des Internets belegt, wie wichtig Grundlagenforschung auch im Bereich der Informatik und Computerwissenschaften ist“, so Scheer.

Der erste IMP, also der erste Knoten des sogenannten Arpanets, wurde September 1969 in Los Angeles an der dortigen Universität UCLA installiert. Einen Monat später wurde der zweite IMP am Stanford Research Institute in der Nähe von San Francisco aktiviert. Am 29. Oktober vor 40 Jahren war es dann soweit: Die erste Fernverbindung zwischen den beiden Rechenzentren konnte über Telefonstandleitung und Modem hergestellt werden. Die Verbindung hielt jedoch nur wenige Augenblicke. Beim Eintippen des Befehls LOGIN stürzte der Stanford-IMP ab. Grund war ein Fehler im Terminal-Programm. Der zweite Anlauf eine Stunde später war erfolgreicher. Die weltweit ersten IMPs in Los Angeles und an der Universität Stanford kommunizierten relativ stabil miteinander. An der Universität von Santa Barbara kam im November der dritte, an der Universität von Utah im Dezember der vierte Knoten hinzu. Damit war die Keimzelle des heutigen Internets komplett.

In den folgenden Jahren wuchs das Netz zwar, blieb aber auf die USA beschränkt und vergleichsweise grobmaschig. Im Januar 1973 bestand es aus 35 Arpanet-Knoten. Europa wurde 1973 angeschlossen – der Startschuss für ein internationales Netzwerk. Der erste IMP auf dem alten Kontinent wurde in Großbritannien installiert, ein zweiter folgte im selben Jahr in Norwegen. Zu dieser Zeit war das Arpanet ein Netzwerk für einige Universitäten, die im Auftrag der Arpa arbeiteten. Zu einem größeren Verbund wurde es erst 1983, als die Verwaltung des Arpanets an die zivile US-Wissenschaftsinstitution National Science Foundation überging und damit neue Institutionen angeschlossen werden konnten. Das Netzwerk stand allerdings weiterhin nur Hochschulen und Forschungseinrichtungen offen.

In der Wahrnehmung der meisten Menschen ist das Internet wesentlich jünger. Erst in den neunziger Jahren, nachdem der britische Informatiker Tim Berners-Lee im Jahr 1989 die Anwendung „World Wide Web“ entwickelt und die US-Forschungseinrichtung National Science Foundation 1990 das Internet für kommerzielle Zwecke geöffnet hatte, wurde es umfassender genutzt. Als 1993 der erste grafikfähige Internetbrowser auf den Markt kam, konnten auch Laien auf die Informationsvielfalt im Netz zugreifen. Zum wirklichen Massenmedium entwickelte sich das Internet Ende der neunziger Jahre. Durch Breitband erhält es derzeit einen weiteren Schub.

In absehbarer Zeit wird das Internet in Deutschland flächendeckend zum Hochgeschwindigkeitsnetz. Der IT-Gipfel mit seiner Arbeitsgruppe 2 „Konvergenz der Medien und Zukunft der Netze und Dienste“ hat diese Entwicklung gefördert. Aus dieser Arbeit sind wesentliche Impulse hervorgegangen für die Breitband-Strategie, die die Bundesregierung im Frühjahr 2009 vorgestellt hat. Danach sollen bundesweit bis spätestens Ende 2010 flächendeckend leistungsfähige Breitbandanschlüsse verfügbar sein. Bis 2014 sollen bereits für 75 Prozent der Haushalte Anschlüsse mit Übertragungsraten von mindestens 50 Megabit pro Sekunde zur Verfügung stehen.

Weitere Infos: www.bitkom.org